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Sowjetische Plakate
“Ein junger Fritz“. 1942 Kukryniksy. 1942-1943
Der Große Vaterländische Krieg lieferte die Themen für einige neue Werke der Kukryniksy. Darunter “Soja Kosmodemjanskaja“ und “Das Ende. Die letzten Stunden in Hitlers Stab.“ Es war der Versuch, Dokumentaraufnahmen mit grotesken Karikaturen zu kombinieren. Die Methode der Kukryniksy war einzigartig. Die Kukryniksy erreichten eine homogene Handschrift, die ihre Persönlichkeiten im gemeinsamen Schaffen vereinte.

“Wir kämpfen wie die Teufel - die Enkel von Suworow, die Kinder von Tschapajew“ Kukryniksy. 1941
Kukryniksy war ein Pseudonym, das aus den Anfangsbuchstaben der Familiennamen gebildet war: Kuprianow, Krylow und Sokolow. Alle drei hatten gemeinsam 1921-29 in Moskau studiert. Beim Erstellen von Wandzeitungen hatte sich ihre künstlerische Zusammenarbeit entwickelt, die ihr ganzes Leben lang fortwirkte. Während des Grossen Vaterländischen Krieges schufen sie ausser ihren Karikaturen auch eine ganze Reihe von Plakaten. Darunter war auch das allererste nach dem Überfall Hitlers unter dem Titel “Gnadenlose Vernichtung des Feindes“ (1941) mit einer Hitler-Karikatur und die satirischen Plakate “Die TASS-Fenster“

“Die Mutter Heimat ruft“, Toidse, 1941 Plakate zu Beginn des Grossen Vaterländischen Krieges
Am 22.6.1941 fielen 191 Divisionen der Hitler Wehrmacht um 4:00 früh auf der ganzen Länge der Sowjetischen Westgrenze ins Land ein. Am selben Tag hielt der Vorsitzende des Rates der Volkskomissare Molotow “im Auftrag der Sowjetregierung und des Genossen Stalin“ eine Radioansprache. Er nannte die deutsche Aggression “ungerechtfertigt“ und rief Armee und Volk zum Krieg “für Heimat, Ehre und Freiheit“ auf.

“Mit offener Brust zur Verteidigung Leningrads!“, A.Kokorekin, 1941 Plakate zur Blockade von Leningrad
Am 10.Juli 1941 begann der Angriff der Wehrmacht auf Leningrad. Hitler hielt die Einnahme der Stadt für strategisch und politisch entscheidend. In den ersten Wochen des Krieges stiess die Wehrmacht zielstrebig auf Leningrad vor. Am 8.September war die Stadt eingeschlossen, die nach Hitlers Plänen ganz vom Erdboden verschwinden sollte.

“Deutschland im Schraubstock zwischen zwei Fronten“, M.Mehlmann, 1944 Plakate zur Eröffnung der Zweiten Front
Am 6.Juni 1944 landeten die Allierten Truppen der USA, Großbritanniens und Kanadas in der Normandie. Damit begann die Operation “Overlord“. In der UdSSR wurde die Nachricht von der lange erwarteten Eröffnung der Zweiten Front in Westeuropa mit Begeisterung aufgenommen.

“Unsere Fahne ist die Fahne des Sieges!“, W.Koretski, 1945 Plakate zum Sieg im Grossen Vaterländischen Krieg
Vor seinem Selbstmord übergab Hitler seine Amtsgeschäfte an Admiral Dönitz, der sich nicht in Berlin, sondern in Schleswig-Holstein aufhielt. Dönitz unternahm noch einen Versuch, einen Seperatfrieden mit den Westalliierten abzuschliessen. Diese beharrten aber auf der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands. In der Nacht vom 6. auf den 7.Mai 1945 unterschrieb General Jodl im Hauptquartier Eisenhowers in Reims die Gesamtkapitulationsurkunde.

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