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SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 30. Dezember 1944
PROVOKATIVE UND VERBRECHERISCHE ERMORDUNG VON SOWJETISCHEN PARLAMENTÄREN IM RAUM BUDAPEST
Wie wir bereits berichteten, haben die Truppen der 3. und der 2. Ukrainischen Front am 26. Dezember 1944 die Einkreisung der Budapester Gruppierung des Feindes abgeschlossen. Am Ende des 27. Dezember waren die Truppen der angegebenen Fronten vom Westen wie vom Osten direkt vor Budapest vorgerückt und hatten Kämpfe in den Vorstädten begonnen. Zugleich hatten unsere Truppen den Angriff ausgeweitet und waren 60 Kilometer von Budapest weiter nach Westen vorgerückt, womit sie dem Gegner vollends die Möglichkeit genommen hatten, seinen eingekreisten Truppen zu Hilfe zu kommen.
Die Lage an den Fronten am 30. März 1945
Verbände der 2. Weißrussischen Front haben heute die Stadt und Festung Gdansk (Danzig) im Sturm genommen. Der Feind hatte die Stadt auf eine Langzeitverteidigung vorbereitet. Die Zufahrtswege waren durch in drei Linien gestaffelte Verteidigungsanlagen gedeckt. Alle Ortschaften in diesem Raum hatten die Deutschen in befestigte Stützpunkte verwandelt. Rund um die Stadt waren Eisenbetonbunker, Kasematten für Feld- und Küstenartillerie sowie unterirdische Unterstände für die Mannschaften eingerichtet worden. Die Steingebäude waren zu Feuernestern umfunktioniert und durch Laufgräben miteinander verbunden worden. In den Straßen der Stadt hatten die Hitleristen Gräben gezogen und Sperren gebaut, hinter denen Geschütze für den direkten Beschuss aufgestellt worden waren. Die Stadt war von starken deutschen Kräften verteidigt worden, die von Schiffsartillerie unterstützt wurden.
Die Lage an den Fronten am 30. Januar 1945
In Ostpreußen setzten unsere Truppen die Offensive fort. Der Gegner stützt sich auf seine Eisenbeton-Befestigungen und leistet hartnäckigen Widerstand. Die sowjetischen Truppen überwinden den Widerstand der Hitleristen und umgehen Königsberg von Norden nach Süden. Mit einem mächtigen Feuerschlag wurde die feindliche Verteidigung südlich von Königsberg gebrochen; Teile unserer Einheiten drangen an das Frische Haff vor. Die einzige noch in den Händen der Deutschen verbliebene Straße, die von Königsberg aus an der Nordküste des Frischen Haffs Richtung Westen verläuft, liegt unter dem Beschuss unserer Artillerie.
Die Lage an den Fronten am 29. Dezember 1944
In der Tschechoslowakei kämpften sich unsere Truppen nordwestlich von Sahy weiter durch und nahmen mehrere Ortschaften ein. Bei einem Umgehungsmanöver überfielen sowjetische Einheiten ein deutsches Infanterie-Bataillon und zerschlugen es. Auf dem Feld blieben 300 tote und verletzte Hitleristen zurück. Die sowjetischen Kämpfer erbeuteten 18 Maschinengewehre und vier Minenwerfer.
Die Lage an den Fronten am 29. November 1944
Die Truppen der 3. Ukrainischen Front überschritten die Donau nördlich des Flusses Drava, durchbrachen die Verteidigung des Gegners am westlichen Donauufer und drangen bis zu 40 Kilometer weit vor. Damit verbreiterten sie den Durchbruch auf 150 Kilometer entlang der Front. Im Verlaufe der Offensive eroberten die Frontkämpfer mehrere Städte, Verkehrsknotenpunkte und Eisenbahnstationen, darunter Pécs, Mohács und Somberek. Im Kampf eroberten sie weitere 330 Ortschaften. Ungeachtet des ungünstigen Wetters fügen unsere Piloten dem nahegelegenen Hinterland und den vorgeschobenen Linien des Gegners Schläge zu. Eine Gruppe sowjetischer Jagdflieger zerstörte einen deutschen Militärzug mit mehreren Maschinengewehrsalven und setzte die Dampflok außer Gefecht.
Die Lage an den Fronten am 29. April 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort. Unsere im Raum des Stettiner Hafens agierenden Verbände überwanden den Widerstand des Gegners und Minensperren auf den Waldwegen und rückten nach Anklam vor. Die feindliche Garnison leistete hartnäckigen Widerstand, wurde aber zerschlagen. Westlich von Prenzlau begannen gestern Kämpfe im Seengebiet. Die Deutschen hatten die Wege zwischen den Seen stark befestigt und dort viele Geschütze zusammengezogen. Unsere Truppen brachen die feindliche Verteidigung, rückten schnell vor und nahmen die Stadt Neubrandenburg im Sturm. Neubrandenburg ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, wo sich sechs Eisenbahnlinien und mehrere Überlandstraßen kreuzen.
Die Lage an den Fronten am 29. März 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front beendeten heute die Liquidierung der südwestlich von Königsberg eingekesselten ostpreußischen Gruppierung deutscher Verbände. Der auf einer Landzunge zusammengedrängte Gegner hatte verzweifelte Versuche unternommen, sich noch ein paar Tage zu halten, um die Reste der zerschlagenen Einheiten über den Seeweg zu retten. Die sowjetischen Truppen machten diesen Plan der Deutschen zunichte. Alle noch in der Hand des Feindes befindlichen Anleger lagen ununterbrochen unter Beschuss aus der Luft und von Land. Zugleich versetzten unsere Panzerbesatzungen und Infanteristen dem letzten Stützpunkt der Deutschen dem Küstendorf Balga und den drum herum liegenden Höhen den entscheidenden Schlag.
Die Lage an den Fronten am 29. Januar 1945
Die Truppen der 1. Weißrussischen Front setzen ihre erfolgreiche Offensive fort, überquerten westlich und nordwestlich von Poznan die Grenze nach Deutschland, drangen nach Pommern ein und nahmen dort am 29. Januar ca. 150 Ortschaften ein. Auf dem Territorium von Polen wurden mehr als 400 Ortschaften besetzt. Im Raum Poznan wurden die Kämpfe zur Liquidierung der eingekesselten Division des Gegners fortgesetzt.
Die Lage an den Fronten am 28. April 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort. Unsere am Hafen von Stettin Richtung Nordost agierenden Abteilungen säuberten die Waldmassive vom Gegner und eroberten die Städte Eggesin und Torgelow Andere sowjetische Abteilungen rückten auf Pasewalk vor. Die sowjetischen Artilleristen und Panzerbesatzungen unterdrückten die feindlichen Feuernester; in der Nacht brachen unsere Kämpfer in die Stadt ein und zerschlugen die deutsche Garnison.
Die Lage an den Fronten am 28. März 1945
Südwestlich von Königsberg setzen die Verbände der 3. Weißrussischen Front die Liquidierung der Reste der zerschlagenen Einheiten des Gegners fort. Die Deutschen versuchten den Vormarsch der sowjetischen Truppen aufzuhalten, indem sie einen Staudamm sprengten. Das aus dem Frischen Haff austretende Wasser hat die Ebene überschwemmt. In schwierigem Gelände agierend, haben unsere Verbände mehrere befestigte Höhen genommen. Nach unvollständigen Angaben wurden an einem Gefechtstag bis zu 3.000 Hitleristen vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 28. Januar 1945
Die Truppen der 1. Baltischen Front begannen ihre Offensive und nahmen am 28. Januar die litauische Stadt Klaipeda (Memel) ein. Dies ist ein wichtiger Hafen und zudem ein starkes Verteidigungsbollwerk der Deutschen an der Küste der Ostsee gewesen . Damit ist Sowjet-Litauen vollends von den deutschen Besatzern gesäubert. Die Hitleristen leisteten erbitterten Widerstand, konnten dem Druck unserer Abteilungen jedoch nicht standhalten. Der Gegner hatte große Verluste, allein an den Zufahrtswegen zur Stadt wurden 1600 Hitleristen vernichtet, 37 Panzer und Selbstfahrlafetten wurden außer Gefecht gesetzt.
Die Lage an den Fronten am 27. November 1944
Im Laufe des 27. November haben unsere Einheiten in der Tschechoslowakei über 50 Ortschaften eingenommen, darunter vier mit Eisenbahnstationen. An anderen Frontabschnitten lieferten sich Aufklärer kleinere Gefechte. Am 26. November zerstörte unsere Armee 21 deutsche Panzer.
Die Lage an den Fronten am 27. April 1945
Verbände der 2. Weißrussischen Front nahmen die Stadt Prenzlau im Sturm. Andere Einheiten besetzten Angermünde, einen stark befestigten Verteidigungsstützpunkt der Deutschen. In Angermünde kreuzen sich fünf Eisenbahnlinien und mehrere Überlandstraßen. Unsere Truppen erbeuteten 57 Geschütze und andere Trophäen. Mehr als 600 deutsche Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen.
Die Lage an den Fronten am 27. März 1945
An der Danziger Front führten Verbände der 2. Weißrussischen Front erfolgreiche Angriffskämpfe. Sowjetische Infanteristen umgingen die Danziger Vorstadt Ohra von drei Seiten und nahmen diesen wichtigen Knotenpunkt der feindlichen Verteidigung im Sturm. Andere, von Westen her angreifende Abteilungen säuberten Emaus und andere Vorstädte von den Deutschen. Mit schnellen und gezielten Schlägen drangen sowjetische Infanteristen, Panzerbesatzungen und Artilleristen in das Zentrum von Gdansk vor und führen dort erbitterte Straßenkämpfe.
Die Lage an den Fronten am 27. Februar 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front haben durch schnelle Schläge den Widerstand des Gegners westlich von Chojnice (Conitz) gebrochen. Das waldige Gelände mit seinen vielen Flüssen und Seen behinderte die Handlungsfreiheit unserer angreifenden Verbände aufs Äußerste. Um die Stadt Schlochau kam es zu erbitterten Kämpfen. Von Osten wird die Stadt von Seen gedeckt. Auf den nördlichen und südlichen Zufahrtswegen hatten die Deutschen Langzeitbefestigungen errichtet. Unsere Abteilungen umgingen den See und brachen in die Stadt ein. In hartnäckigen Kämpfen wurde die feindliche Garnison zerschlagen. Schlochau, ein wichtiger Eisenbahn- und Fernstraßenknotenpunkt, wurde eingenommen. Die sowjetischen Infanteristen und Panzerbesatzungen verdrängten die Deutschen aus den Städten Hammerstein und Stegers, wobei sie mehr als 2.000 Soldaten und Offiziere, 22 Panzer, 46 Geschütze und sieben Schützenpanzerwagen des Gegners vernichteten.
Die Lage an den Fronten am 27. Januar 1945
Im Königsberger Raum überwanden unsere Abteilungen ein Waldmassiv westlich des Flusses Deime. Mit gezielten Schlägen besetzten unsere Kämpfer die Ortschaft Neuhausen, sieben Kilometer nordöstlich von Königsberg. Andere Kräfte nahmen die zehn Kilometer östlich von Königsberg gelegene Ortschaft Steinbeck ein. Südwestlich von Insterburg nahmen unsere Truppen den stark befestigten Ort Gerdauen. Alle Versuche des Gegners, den Vormarsch der sowjetischen Abteilungen durch Gegenangriffe aufzuhalten, sind erfolglos. Unsere Truppen zermalmen Mann und Gerät des Feindes und rücken zügig vor. Nach unvollständigen Angaben wurden an einem Tag bis zu 3.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 26. November 1944
Die Streitkräfte der 4. Ukrainischen Front nahmen auf tschecheslowakischem Territorium die wichtigen Kommunikations- und Verkehrsknotenpunkte Michaljowze und Gumenne sowie 60 weitere Ortschaften ein. Trotz erbitterten Widerstandes des Gegners drangen die sowjetischen Truppen etwa 20 Kilometer vor. Der Feind musste große Verluste hinnehmen. Bei den Deutschen wurden 14 Geschütze, sieben Lokomotiven, 350 Eisenbahnwaggons u.a. erbeutet. 560 deutsche Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen. In Ungarn eroberten unsere Truppen nach schweren Kämpfen die Stadt Chatwan. Der Feind hatte die Stadt in ein gewaltiges Widerstandsnest verwandelt. Die deutsche Führung hatte befohlen, die Stadt unter allen Umständen zu halten. Unserer Kavallerie gelang es, nachts eine Brücke über den Fluss Sadjba zu nehmen und den Rückzugsweg der feindlichen Garnison abzuschneiden.
Die Lage an den Fronten am 26. April 1945
Die südlich von Stettin am Ostufer der Oder gelegenen Truppen der 2. Weißrussischen Front gingen zur Offensive über. Die sowjetischen Kämpfer hatten eine schwere Aufgabe zu lösen sie mussten die Ost- und die West-Oder sowie die zwei bis vier Kilometer breite sumpfige Flussniederung dazwischen überqueren. Mit Unterstützung von Artillerie und Flugzeugen setzten sie im Schutz eines Rauchsvorhangs auf Fähren und Booten über die Ost-Oder über. Pioniere legten schnell Übergänge und Behelfswege durch die Sümpfe an. Daraufhin überquerten sowjetische Infanteristen die West-Oder und nahmen Kämpfe zur Ausweitung des Brückenkopfes am Westufer an.
Die Lage an den Fronten am 26. März 1945
Südwestlich von Königsberg beenden die Truppen der 3. Weißrussischen Front die Liquidierung der an das Frische Haff zurückgedrängten Gruppierung des Gegners. Sowjetische Abteilungen setzten über den Fluss Banau über, brachen den Widerstand der Deutschen und nahmen den Stützpunkt Deutsch-Bahnau ein. Den Erfolg ausbauend, besetzten unsere Verbände den Hafen Rosenberg und verdrängten die Deutschen auf eine kleine sumpfige Landzunge. Die Schlachtfelder sind mit Leichen von Hitleristen übersät. Der Gegner zog sich ungeordnet zurück und ließ eine Riesenmenge an Waffen und Militärgut zurück.
Die Lage an den Fronten am 26. Februar 1945
In Ostpreußen griff der Gegner nordwestlich von Königsberg wiederholt an. Hatte er an einem Abschnitt keinen Erfolg, griff er an einem anderen an. Mit mächtigem Feuer und Gegenschlägen warfen die sowjetischen Abteilungen die Hitleristen zurück. Vor unseren Stellungen blieben viele feindliche Leichen, kaputtes Gerät und Waffen des Gegners zurück. Südwestlich von Königsberg überwanden unsere Verbände den hartnäckigen Widerstand der Deutschen und nahmen mehrere Ortschaften ein. Nordwestlich von Zinthen wurde eine Kompanie des 123. Deutschen Infanterieregiments mit ihrem Kommandeur gefangen genommen. An einem Tag wurden mehr als 2.000 Hitleristen, 33 Geschütze und 200 Maschinengewehre vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 26. Januar 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzten die Angriffe fort. Nach erbitterten Kämpfen brachen die sowjetischen Truppen die stark befestigte Verteidigung des Gegners am Westufer der Deime und nahmen die Stadt Tapiau ein, einen wichtigen Knotenpunkt der feindlichen Verteidigung vor Königsberg. Die sowjetischen Panzer und Infanteristen rückten zehn Kilometer vor und eroberten die große Ortschaft Löwenhagen 15 Kilometer östlich von Königsberg. Erbitterte Kämpfe gab es auch um Lötzen, das zwischen zwei großen Seen liegt. Die Deutschen hatten Lötzen stark befestigt und in einen mächtigen Verteidigungsknotenpunkt auf dem Weg in die zentralen Gebiete von Ostpreußen verwandelt. Der Gegner ging mehrmals zu Gegenangriffen über, konnte dem Druck der sowjetischen Einheiten jedoch nicht standhalten. Die Straßenkämpfe dauerten die ganze Nacht. Heute zerschlugen unsere Truppen die feindliche Garnison und eroberten die Stadt Lötzen.
Die Lage an den Fronten am 25. Dezember 1944
Im Verlaufe des 25. Dezember eroberte unsere Armee nordwestlich und westlich von Sahy sowie südwestlich und westlich von Budapest eine Vielzahl von Ortschaften und wichtige Eisenbahnstationen, darunter Erd und Moha. Damit schnitten unsere Truppen wichtige Schienenwege ab, die von Budapest nach Westen führen. Während der Offensive vom 21. bis 24. Dezember nahmen unsere Truppen 5.468 deutsche und ungarische Soldaten sowie Offiziere gefangen. Der Gegner ließ auf dem Schlachtfeld mehr als 1.200 Soldaten und Offiziere zurück. Am 24. Dezember schossen unsere Truppen an allen Frontabschnitten 110 deutsche Panzer ab, allein 61 davon westlich von Budapest. In Luftgefechten und unter Flakfeuer stürzten 37 Flugzeuge des Gegners ab.
Die Lage an den Fronten am 25. November 1944
Im Laufe des 25. Novembers nahmen unsere Truppen nach Kämpfen auf dem Gebiet der Tschecheslowakei nordwestlich und westlich der Stadt Tschop die Ortschaften Deutsch Poruba, Jowsa Kuschin, Klokotschow, Gaschen, Jastrebe, Injatschowze, Botjany, Kleiner und Großer Tarkan ein. In Ungarn nahmen unsere Truppen die Ortschaften Oreg-Tschanalosch, Kakasch, Tarna St. Maria, Kerekcharas und Demant in Besitz. An den anderen Frontabschnitten wurde Aufklärung betrieben und es kam zu einer Reihe kleiner Gefechte.Während des 24. Novembers haben unsere Streitkräfte 56 deutsche Panzer und 27 Flugzeuge abgeschossen.
Die Lage an den Fronten am 25. April 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front eroberten heute die Stadt und Festung Pillau. Der Gegner hatte seinen letzten Stützpunkt auf der Halbinsel Samland hartnäckig verteidigt. Unsere Artilleristen überzogen die deutschen Positionen mit Trommelfeuer. Zugleich flogen sowjetische Kampfflieger Angriffe gegen die gegnerischen Befestigungen. Nach einem erbitterten Gefecht durchbrachen unsere Verbände die feindliche Verteidigung. Unsere Gardeeinheiten ließen den Hitleristen keine Zeit, um zu sich zu kommen und Widerstand zu organisieren, und drangen mit gezielten Schlägen von Osten her in Pillau ein.
Die Lage an den Fronten am 25. März 1945
Truppen der 3. Weißrussischen Front führten erfolgreiche Kämpfe zur Liquidierung der Gruppierung des Gegners an der Küste des Frischen Haffs. Die Deutschen leisten verzweifelten Widerstand. Gefangene geben an, dass die deutsche Führung eine Reihe außerordentlicher Maßnahmen ergriffen hat, um die Kampffähigkeit ihrer Verbände zu erhöhen. Vielen Geschützbedienungen wurden Offiziere beigefügt. Hinter den Infanterieabteilungen wurden SS-Sperren angelegt. Sie erschießen Soldaten beim leisesten Versuch, die Stellungen zu verlassen und sich zu ergeben.
Die Lage an den Fronten am 25. Februar 1945
In Ostpreußen hat der Gegner am frühen Morgen nordwestlich von Königsberg unsere Stellungen angegriffen. Auf einem kleinen Abschnitt warfen die Deutschen starke Kräfte an Infanterie und Panzern in die Schlacht. Die erbitterten Kämpfe dauerten den ganzen Tag an. Bei der Abwehr der feindlichen Angriffe vernichteten unsere Truppen bis zu 2.000 deutsche Soldaten und Offiziere. Südwestlich von Königsberg zogen unsere Truppen den Ring um die ostpreußische Gruppierung des Gegners enger. Die Deutschen leisten hartnäckigen Widerstand. Teile der Einheit X rückten vor und verdrängten den Gegner aus mehreren Ortschaften nordwestlich von Zinthen. Andere Abteilungen überwanden den starken Widerstand der Deutschen und nahmen die Eisenbahnstation Tiefensee ein.
Die Lage an den Fronten am 25. Januar 1945
In Ostpreußen sind unsere Truppen westlich von Insterburg schnell vorgerückt. Sowjetische Infanterie und Panzerkräfte brachen mit mächtiger Unterstützung der Artillerie den Widerstand der Deutschen und nahmen mehrere stark befestigte Verteidigungsknotenpunkte des Gegners ein. Die Hitleristen wurden aus der Ortschaft Starkenburg vertrieben, die 27 Kilometer östlich von Königsberg liegt. Südwestlich von Insterburg unternahm der Gegner verzweifelte Gegenangriffe, wurde aber mit schweren eigenen Verlusten zurückgeworfen. Im Laufe des Tages nahmen die sowjetischen Truppen mehr als 300 Ortschaften ein.
Die Lage an den Fronten am 24. Dezember 1944
Nördlich von Gyöngyös in Ungarn eroberten unsere Truppen verschiedene Ortschaften und eine Eisenbahnstation. Am 23. Dezember hatten sie 1.430 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere gefangen genommen. Auf dem Territorium der Slowakei eroberten unsere Truppen nördlich und nordwestlich von Sahy die Stadt Levice und mehr als 40 andere Ortschaften, dazu mehrere Eisenbahnknotenpunkte.
Die Lage an den Fronten am 24. November 1944
Unterstützt durch Schiffe der Baltischen Rotbanner-Flotte beendeten die Streitkräfte der Leningrader Front im Ergebnis verbitterter Kämpfe am 24. November die Räumung der Insel Saaremaa (Ösel) vom Gegner. Die Insel war von den Deutschen in einen Stützpunkt verwandelt worden, der die Zugänge zur Rigaer Bucht deckte. Somit ist das Territorium des Sowjetischen Estlands vollständig von den deutschen Eroberern befreit. Die Luftwaffe der Baltischen Rotbanner-Flotte flog am Südende der Insel Saaremaa (Ösel) Angriffe auf gegnerische Schiffe. Im Ergebnis wurden ein Zerstörer, ein Küstenwachschiff und zwei Kutter versenkt; durch Volltreffer dreier Bomben wurde ein schwerer Kreuzer beschädigt sowie zwei Küstenwachschiffe und ein Landungsboot beschädigt.
Am 23. November haben unsere Streitkräfte 32 deutsche Panzer getroffen und vernichtet. In Luftkämpfen und durch Artilleriefeuer wurden 70 Flugzeuge des Gegners abgeschossen.
Die Lage an den Fronten am 24. April 1945
Die Verbände der 1. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Die entlang des Ruppiner Kanals agierenden sowjetischen Einheiten haben mit einem schnellen Schlag die Stadt Kremmen genommen. Unsere Panzereinheiten haben den Hohenzollern-Kanal überquert, sind unter Gefechten 20 Kilometer weiter vorgerückt und haben den Verkehrsknotenpunkt Nauen genommen. Die Eisenbahnlinie Berlin-Hamburg ist unterbrochen. Die Eisenbahnlinie Berlin-Hannover liegt unter sowjetischem Artilleriebeschuss.
Die Lage an den Fronten am 24. März 1945
An der Danziger Front setzten unsere Truppen ihre Offensive fort. Der Gegner leistet hartnäckigen Widerstand und unternahm im Laufe des Tages mehr als 20 Gegenangriffe. Südlich von Danzig nahmen die in nördlicher Richtung agierenden Verbände mehrere Stützpunkte. Mit Vorstößen von Süden und Westen zerschlugen unsere Truppen eine feindliche Garnison und besetzten den Verkehrsknotenpunkt Praust. Westlich von Danzig führen sowjetische Infanteristen und Artilleristen Kämpfe an der zweiten Verteidigungslinie des Gegners. Südwestlich von Gdynia überwanden unsere Truppen eine Vielzahl an Hindernissen, darunter unter Strom stehende Stacheldrahtsperren, und verdrängten die Deutschen aus einem Stützpunkt zwei Kilometer vor Gdynia.
Die Lage an den Fronten am 24. Februar 1945
Südlich von Danzig zogen die Deutschen frische Kräfte hinzu und versuchten durch Gegenangriffe die Offensive der sowjetischen Truppen aufzuhalten. Unsere entlang dem Westufer der Weichsel agierenden Verbände schlugen die feindlichen Gegenangriffe ab und verdrängten die Deutschen im Vormarsch aus mehreren Ortschaften. Andere Abteilungen besetzten den Verkehrsknotenpunkt Messin. An einem anderen Abschnitt warf der Gegner Panzer in die Schlacht. Ihnen schlug das Feuer der sowjetischen Artillerie entgegen; die Deutschen verloren 17 Panzer und wurden zurückgeschlagen.
Die Lage an den Fronten am 24. Januar 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzten die Offensive fort. Besonders erbitterte Kämpfe gab es südlich des Pregel. Der Gegner hatte günstige, durch Eisenbeton-Anlagen befestigte Positionen inne und leistete hartnäckigen Widerstand. Die sowjetischen Einheiten rückten mit Unterstützung von mächtigem Artilleriefeuer etwa 15 Kilometer vor und nahmen mehrere Stützpunkte der Deutschen. Andere Abteilungen besetzten die Stadt Angenburg. Die Deutschen ziehen sich unter den Schlägen der sowjetischen Truppen zurück und haben schwere Verluste. Nach unvollständigen Angaben wurden an einem Tag bis zu 2.000 Hitleristen vernichtet. Unsere Truppen haben u.a. fünf Flugzeuge und 30 Geschütze erbeutet. Bis zu 700 deutsche Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen.
Die Lage an den Fronten am 23. Dezember 1944
Im Verlauf des 23. Dezember setzten unsere Truppen auf ungarischem Territorium ihre Offensive durch bergig-bewaldetes Gebiet nördlich von Gyöngyös fort. In den Kämpfen vom 22. Dezember nahmen sie 1.050 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere gefangen. Nördlich von Budapest befreiten unsere Truppen nach erbitterten Kämpfen das bergige, bewaldete Gebiet zwischen der tschechoslowakischen Stadt Sahy und der Donau und drangen bis zum Fluss Ipel vor. Westlich von Sahy schlugen sie Konterattacken großer gegnerischer Panzereinheiten zurück. Nach heftigen Kämpfen mit großen Infanterie- und Panzereinheiten wurde die Stadt Szekesfehervar eingenommen.
Die Lage an den Fronten am 23. November 1944
In der Nacht auf den 23. November unternahm unsere Fernbomber-Flotte einen massierten Angriff auf den Hafen Liepaja (Libawa/Libau). Als Ergebnis des Bombardements entstanden im Hafen viele Brände, die von Explosionen begleitet wurden. Besonders schwere Feuer wurden im Nordteil des Kriegshafens und im Neuen Hafen im Bereich der Lagerhäuser der Hafenverwaltung bemerkt. Bombenexplosionen wurden auch zwischen den deutschen Frachtern bemerkt, die dort vor Anker lagen. Auf der Insel Saaremaa (Ösel) wurden die Deutschen aufgrund der entschlossenen Angriffe der sowjetischen Einheiten aus mehreren Stellungen verjagt. Auf dem Schlachtfeld blieben über 200 feindliche Leichen zurück. Innerhalb einiger Tage des Kampfes wurden von unseren Truppen den Deutschen 50 Geschütze, 70 Maschinengewehre und 55.000 Geschosse und Minen abgenommen.
Die Lage an den Fronten am 26.Oktober 1944
Im Laufe des 26.10. setzten die Truppen der Karelischen Front ihre Angriffe fort. Sie nahmen auf dem Territorium des Gebietes Petsamo (Petschenga) einige Siedlungen ein. In Ostpreussen nahmen unsere Truppen, die auf anwachsenden Widerstand des Gegners trafen, in hartnäckigen Kämpfen die befestigten Punkte Schwiergallen, Amalienhof, Guddin und Grünweitschen ein.
Die Lage an den Fronten am 23. April 1945
Die Truppen der 1. Weißrussischen Front bauten die erfolgreiche Offensive aus und drangen in die deutsche Hauptstadt Berlin ein. Der Gegner leistet wütenden Widerstand, räumt unter den Schlägen der sowjetischen Truppen aber eine Position nach der anderen. Durch ein Umgehungsmanöver und einen entschlossenen Sturm wurde die Stadt Frankfurt/Oder genommen, eine starke Festung an der Oder und ein großes Industriezentrum. Berlin von Norden umgehend, nahmen unsere Verbände nach schnellen Schlägen die Stadt Birkenwerder. Zugleich eroberten sowjetische Infanteristen und Kavalleristen die Stadt Oranienburg, ein wichtiges Zentrum der Metallurgie und chemischen Industrie.
Die Lage an den Fronten am 23. März 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzten die Kämpfe zur Liquidierung der im Raum Heiligenbeil an der Küste des Frischen Haffs zusammengedrängten deutschen Gruppierung fort. Der Gegner leistet verzweifelten Widerstand, gibt unter den Schlägen der sowjetischen Abteilungen aber eine Stellung nach der anderen auf. In den Gräben und auf den Wegen liegen Tausende von feindlichen Leichen. An einem Tag wurden 32 deutsche Panzer und Selbstfahrlafetten, 60 Feldgeschütze und mehrere Hundert Automobile vernichtet. Durch das Feuer unserer Artillerie wurden im Frischen Haff zehn Lastkähne zerschossen. Sieben Lastkähne wurden von sowjetischen Piloten versenkt.
Die Lage an den Fronten am 23. Februar 1945
Die Truppen der 1. Weißrussischen Front haben die Zerschlagung der eingekreisten Gruppierung des Gegners abgeschlossen und die Stadt und Festung Poznan eingenommen. Ende Januar hatten unsere Verbände durch eine schnelle Offensive in Poznan starke deutsche Kräfte gebunden. Die sowjetischen Abteilungen hatten mächtige Befestigungen an den Zufahrtsstraßen der Stadt überwunden und waren zum Stadtzentrum durchgebrochen. Die Hitleristen hatten sich in den alten massiven Gebäuden verschanzt. Um jedes Haus wurde erbittert gekämpft. Zugleich blockierten unsere Truppen die Poznan von Norden und Osten deckenden Forts und vernichteten deren Garnisonen. Nach erfolgreichen Handlungen der sowjetischen Verbände wurden Poznan und seine Vorstädte am Morgen des 17. Februar von den Deutschen gesäubert.
Die Lage an den Fronten am 23. Januar 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzen ihre erfolgreiche Offensive fort. Der Gegner setzte sich an den Flüssen Deime und Pregel fest und leistete wütenden Widerstand. Die Deutschen verfügten in diesem Abschnitt über fertige Verteidigungsanlagen. Unsere Infanteristen überquerten mit Unterstützung der Artillerie den Fluss Deime und nahmen die Stadt Labiau ein. Labiau liegt 40 Kilometer von Königsberg, der Hauptstadt von Ostpreußen, entfernt. Andere Abteilungen zerbrachen den Widerstand des Gegners, setzten über den Pregel über und nahmen Wehlau ein. In diesen Kämpfen verloren die Deutschen allein an Gefallenen bis zu 3.000 ihrer Soldaten und Offiziere. Als sie sich unter den Schlägen der sowjetischen Truppen zurückzogen, ließen sie viele Geschütze und Militärgut auf dem Schlachtfeld zurück. Unsere Abteilungen erbeuteten u.a. acht Flugzeuge und 88 Feldgeschütze.
Die Lage an den Fronten am 22. Dezember 1944
Am 22. Dezember nahmen unsere Truppen in der Tschechoslowakei östlich der Stadt Lucenec nach Kämpfen mehrere Ortschaften ein. In Ungarn rückten unsere Einheiten nordöstlich und nördlich von Gyöngyös in die Stadt Nisterengy ein und besetzten den Bahnhof der Stadt. Bei den Kämpfen um Lucenec und Gyöngyös nahmen unsere Truppen 1.755 deutsche sowie ungarische Soldaten und Offiziere gefangen.
Die Lage an den Fronten am 22. November 1944
Im Laufe des 22. November eroberten unsere Truppen mehrere Ortschaften in Ungarn. An den anderen Frontabschnitten wird Aufklärung betrieben und kommt es zu lokal begrenzten Kämpfen. Am 21. November haben unsere Truppen 43 deutsche Panzer abgeschossen. In Luftkämpfen und durch Flak-Geschütze wurden sieben Flugzeuge des Gegners vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 22. April 1945
An der Dresdner Front haben unsere Truppen nach hartnäckigem Kampf die Stadt Finsterwalde genommen. Die feindliche Garnison ist zerschlagen. In der Stadt gibt es Maschinenbaubetriebe und Gießereien sowie eine Fahrradfabrik und andere Unternehmen. Andere Abteilungen haben die Deutschen aus der Stadt Ruhland am Kanal Schwarze Elster verdrängt. Den Erfolg ausbauend, sind unsere Verbände 20 Kilometer vorgerückt und haben die Stadt Elsterwerda eingenommen.
Die Lage an den Fronten am 22. März 1945
Südwestlich von Königsberg setzten unsere Truppen die Kämpfe zur Liquidierung der ostpreußischen Gruppierung des Gegners fort. Besonders erbitterte Kämpfe finden vor Heiligenbeil statt. Der Gegner versucht mit allen Mitteln, diese Stadt zu halten, die das Küstendorf Rosenberg deckt, wo sich Schiffsanleger befinden. Die Deutschen hatten Heiligenbeil gründlich auf die Verteidigung vorbereitet. Im Vorfeld wurden durchgehende Gräben ausgehoben und breite Minenfelder angelegt. Unsere Abteilungen, die gestern Abend von Süden her angerückt waren, haben heute nach erbitterten Kämpfen die Kasernen und mehrere Häuser am Fluss genommen.
Die Lage an den Fronten am 22. Februar 1945
In der Nacht auf den 22. Februar flogen unsere schweren Bomber einen Massenangriff gegen Objekte der Kriegsindustrie des Gegners in Königsberg. Es brachen 40 Brände aus, begleitet von schweren Explosionen. Beobachtet wurden außerdem Brände auf dem Territorium einer Maschinenbaufabrik und des Gaswerkes. In derselben Nacht bombardierte unsere Luftwaffe Objekte der Kriegsindustrie in der tschechoslowakischen Stadt Bratislava. Auch hier loderten Brände auf, begleitet von schweren Detonationen.

Die Lage an den Fronten am 22. Januar 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Der Gegner stützt sich auf mächtige Verteidigungsstellungen und leistet darum hartnäckigen Widerstand und geht immer wieder zu Gegenangriffen über. Die sowjetischen Infanteristen und Panzerbesatzungen vollzogen ein Umgehungsmanöver, durchbrachen von Norden her die Verteidigungsanlagen des Insterburger befestigten Gebiets und stießen zum Fluss Pregel vor. Ohne dem Feind zu erlauben, zur Besinnung zu kommen und sich neu zu ordnen, setzten unsere Abteilungen sofort über den Fluss über und nahmen heute Morgen die Stadt Insterburg ein, an der sich Fernstraßen und sieben Eisenbahnlinien kreuzen. Damit haben unsere Truppen einen weiteren wichtigen Widerstandsherd der Deutschen in Ostpreußen zerschlagen. Bei den Kämpfen um Insterburg verloren die Deutschen bis zu 2.000 Soldaten und Offiziere an Gefallenen. Nach unvollständigen Angaben haben unsere Abteilungen neun Panzer, 46 Feldgeschütze und mehr als 500 Gefangene erbeutet.
Die Lage an den Fronten am 21. Dezember 1944
Im Verlauf des 21. Dezembers eroberten unsere Truppen auf dem Gebiet der Tschechoslowakei östlich der Stadt Lucenec die Stadt und den Eisenbahnknotenpunkt Rimavska Sobota, die Stadt und den Bahnhof Feledince und 30 weitere Ortschaften. In Ungarn rückten unsere Truppen nordöstlich der Stadt Gyöngyös nach heftigen Kämpfen in ein gebirgig-waldiges Gelände vor und nahmen dabei 50 Ortschaften ein, darunter die Stadt und den Bahnhof Ozd.
Die Lage an den Fronten am 21. November 1944
Auf der Insel Saaremaa (Ösel) haben unsere Truppen nach massierter Artillerie-Vorbereitung die befestigte Verteidigungslinie des Gegners im schmalen Abschnitt der Südspitze der Insel durchbrochen und nach Ausweitung des Angriffs mehrere Ortschaften eingenommen. Auf diese Weise blieb dem Gegner zum Abend des 21. November hin lediglich ein kleiner Brückenkopf von bis zu sieben Kilometer Tiefe, der durchgängig von unserer Artillerie beschossen werden kann.
Die Lage an den Fronten am 21. April 1945
An der Dresdner Front rücken die über den Fluss Spree übergesetzten sowjetischen Abteilungen unentwegt weiter vor. Die Deutschen haben in diesem Raum eilends Verstärkung zusammengezogen und werfen sie in die Schlacht. Aber alle Versuche, Gegenangriffe zu unternehmen und unsere Verbände aufzuhalten, waren erfolglos. Unter den Schlägen unserer Truppen räumt der Gegner eine Stellung nach der anderen. Die auf schwierigem Wald- und Sumpfgelände agierenden sowjetischen Infanteristen und Panzerbesatzungen sind 30 bis 40 Kilometer vorgerückt und haben die Stadt Luckau im Sturm genommen.
Die Lage an den Fronten am 21. März 1945
Südwestlich von Königsberg setzten die Truppen der 3. Weißrussischen Front die Kämpfe zur Liquidierung der ostpreußischen Gruppierung des Gegners fort. Die Reste der an das Frische Haff zurückgedrängten zerschlagenen deutschen Einheiten leisten wütenden Widerstand. Im Raum der Ortschaft Bolbitten unternahm die von Panzern und Selbstfahrlafetten unterstützte deutsche Infanterie mehrere Gegenangriffe. Unsere Verbände wehrten die Gegenangriffe ab, rückten weiter vor und nahmen Bolbitten. Zu besonders erbitterten Kämpfen kommt es im Raum von Heiligenbeil. Der Gegner konzentriert hier Panzer, Selbstfahrlafetten und Feldartillerie und verteidigt hartnäckig die Zufahrtswege von Süden her.
Die Lage an den Fronten am 21. Februar 1945
Auf der Halbinsel Saamland greift der Gegner unsere Positionen an, um aus Königsberg Richtung Westen auszubrechen. Die Deutschen haben starke Kräfte an Infanterie und Panzern konzentriert und versuchen zum Hafen Pillau durchzubrechen. Sie werfen immer neue Abteilungen in die Schlacht, ohne sich um die horrenden Verluste an Mensch und Material zu kümmern. Allein am Abschnitt einer unserer Abteilungen wurden an einem Tag 1.600 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 21. Januar 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive im Abschnitt Königsberg fort. Die sowjetischen Panzer- und Infanterie-Einheiten zerbrachen mit Unterstützung von massierten Schlägen der Artillerie und der Luftwaffe die feindliche Verteidigung und traten in Kämpfe um die Stadt Gumbinnen ein. Die Deutschen stürmten Dutzende Mal vor. Sie wollten mit allen Mitteln die angreifenden sowjetischen Abteilungen aufhalten. Unsere Truppen warfen den Gegner zurück, zermalmten Menschen wie Material und drangen in die Vororte der Stadt ein.
Die Lage an den Fronten am 20. Dezember 1944
Am 20. Dezember setzten unsere Truppen ihren Vormarsch nordwestlich der ungarischen Stadt Miskolc fort. Nach Kämpfen rückten sie auf dem Gebiet der Tschechoslowakei in mehrere Ortschaften ein. 1.010 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen. An den übrigen Frontabschnitten gab es keine bedeutenden Veränderungen. Am 19. Dezember zerstörten unsere Einheiten zwölf deutsche Panzer. Bei Luftgefechten und durch das Feuer von Luftabwehrwaffen wurden sechs Flugzeuge des Gegners zerstört.
Die Lage an den Fronten am 20. November 1944
Im Laufe des 20. November besetzten unsere Truppen in Ungarn insgesamt zwölf Ortschaften, darunter eine Eisenbahnstation. An anderen Frontabschnitten liefen an mehreren Punken lokale Kämpfe. Am 19. November hatten unsere Truppen 45 deutsche Panzer angeschossen und vernichtet. 25 gegnerische Flugzeuge wurden bei Luftkämpfen sowie durch Fla-Feuer abgeschossen. In Ungarn wurde nach harten Kämpfen die Siedlung Zcaba eingenommen. Nach einem Umgehungsmanöver im Gebirge besetzten unsere Soldaten mehrere andere Ortschaften. Erbitterte Kämpfe wurden gemeldet. Größere Infanterie- und Panzerverbände des Gegners unternahmen fünf Gegenangriffe hintereinander. Sowjetische Truppen wandten eine Zermürbungstaktik an und warfen die Hitleristen mit einem starken Schlag zurück. Der Feind hatte 600 Tote zu beklagen.
Die Lage an den Fronten am 20. April 1945
Unsere Truppen führten Angriffskämpfe westlich der Flüsse Oder und Neiße. An der Dresdner Front setzten unsere Verbände über die Neiße über und durchbrachen die befestigten Positionen des Gegners. Ungeachtet des schwierigen Waldgeländes mit seinen vielen Seen und Flüssen rückten unsere Verbände 15 Kilometer an den Fluss Spree vor. Im Vorfeld der Spree leistete der Gegner besonders erbitterten Widerstand. Verstärkt durch drei Panzer- und eine motorisierte Division, unternahmen die Hitleristen mehrere Gegenangriffe. Bei der Abwehr des Feindes vernichteten die sowjetischen Infanteristen, Artilleristen und Panzerbesatzungen 56 deutsche Panzer und Selbstfahrlafetten. Der Gegner hinterließ auf dem Schlachtfeld Tausende Leichen seiner Soldaten und Offiziere.
Die Lage an den Fronten am 20. März 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreichen Gefechte zur Liquidierung der südwestlich von Königsberg eingekesselten ostpreußischen Gruppierung des Gegners fort. Die entlang des Flusses Passarge agierenden sowjetischen Abteilungen rückten an den südlichen Stadtrand von Braunsberg vor und begannen den Kampf um den Bahnhof. Die von Westen angreifenden Einheiten überwanden ein schwer zugängliches Gelände und verdrängten die Deutschen aus der befestigten Ortschaft Guntenberg, Unsere Verbände bauten den Vorteil aus, drangen in die Stadt ein und hatten gegen Morgen ihren südlichen Teil am Fluss entlang gesäubert.
Die Lage an den Fronten am 20. Februar 1945
Südwestlich von Königsberg haben Teile der Einheit X unter Kämpfen einen kleinen Fluss überquert. Durch eine schnelle Vorwärtsbewegung schnitten die sowjetischen Kämpfer die Eisenbahnlinie ab, die von Zinthen an das Frische Haff führt. An einem anderen Abschnitt wurde die Ortschaft Packhausen eingenommen. Unsere Truppen überquerten den Fluss Passarge und bauten den Brückenkopf an seinem Ostufer weiter aus. Die zahlreichen Gegenangriffe des Gegners wurden mit großen Verlusten für den Feind zurückgeschlagen. Es wurden u. a. 36 Geschütze und Minenwerfer bei den Deutschen erbeutet.
Die Lage an den Fronten am 20. Januar 1945
Nach vorläufigen Angaben haben die Truppen der 1. und 2. Weißrussischen und der 1. Ukrainischen Front bei den Kämpfen zwischen dem 12. und 19. Januar dieses Jahres mehr als 25.000 deutsche Soldaten und Offiziere gefangen genommen und 480 Panzer und 1.079 Geschütze erbeutet. Der Gegner verlor allein an Gefallenen 65.000 Soldaten und Offiziere. In der letzten Zeit haben unsere Truppen in Angriffskämpfen Soldaten und Offiziere der 344., 595. und 712. Infanteriedivision und der 11. Panzerdivision gefangen genommen, die vom westlichen Kriegsschauplatz an die sowjetisch-deutsche Front geworfen worden waren.
Die Lage an den Fronten am 19. Dezember 1944
Im Verlauf des 19. Dezembers überwanden unsere Truppen auf dem Territorium der Tschechoslowakei östlich und südöstlich der Stadt Kosice im hügeligen Waldland Verteidigungsanlagen des Gegners und besetzten elf Ortschaften und eine Eisenbahnstation. In diesem Bezirk nahmen unsere Kämpfer vom 16. bis zum 18. Dezember 2044 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere in Gefangenschaft. Gleichzeitig nahmen unsere Truppen südlich und südwestlich der Stadt Kosice im Kampf elf Ortschaften und zwei Eisenbahnstationen ein.
Die Lage an den Fronten am 19. November 1944
Im Verlauf des Tages erkämpften unsere Truppen am 19. November in Ungarn die Stadt und die Eisenbahnstation Györgyösz, sowie weitere Ortschaften. Mehr als zwei feindliche Infantieriebataillone wurden vernichtet. 8 Panzer und Geschütze auf Selbstfahrlafetten wurden abgeschossen beziehungsweise niedergebrannt. Die Eisenbahnstrecke Hatvan Budapest wird unter Beschuss gehalten. Deutsche Munitionsdepots mit 70 000 Artilleriegeschossen und 45 000 Minen fielen in unsere Hände. 500 deutsche und ungarische Soldaten, darunter Offiziere, wurden gefangengenommen. In Ostpreußen waren unsere Spähtrupps im Einsatz.
Die Lage an den Fronten am 19. April 1945
Auf dem Gebiet der Tschechoslowakei führten unsere Truppen nordöstlich von Hodonin Angriffskämpfe. Sowjetische Abteilungen rückten das Ostufer des Flusses Morava entlang vor und besetzten mehrere stark befestigte Verteidigungsstützpunkte der Deutschen. Nördlich von Hodonin unternahmen deutsche Infanterie und Panzer mehrere Gegenangriffe, um unsere Truppen aufzuhalten, wurden aber unter großen Verlusten für sie selbst zurückgeworfen. Ein feindliches Infanteriebataillon wurde zerschlagen. Die gesamten Waffen des Bataillons wurden erbeutet und über 200 Gefangene gemacht.
Die Lage an den Fronten am 19. März 1945
Südwestlich von Königsberg führten unsere Truppen die erfolgreichen Gefechte zur Liquidierung der ostpreußischen Gruppierung des Gegners fort. Die Deutschen leisten starken Feuerwiderstand und werfen sich mit der Verzweiflung des Todgeweihten in den Kampf. Unsere Verbände ziehen den Ring von Osten, Süden und Westen her immer enger und versetzen dem Gegner ununterbrochene Schläge. Um den befestigten Stützpunkt Grünwalde kam es zu erbitterten Kämpfen. Die Ortschaft wechselte mehrmals den Besitzer und ist jetzt fest in der Hand unserer Verbände. Sowjetische Einheiten haben die feindliche Garnison in Waltersdorf eingekreist und dann vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 19. Februar 1945
Nördlich und nordwestlich der Stadt Grudziadz (Graudenz) haben unsere Truppen die Offensive fortgesetzt. Sie brachen den Widerstand des Gegners, rückten zehn Kilometer vor und nahmen Neuenburg am Westufer der Weichsel ein. Zugleich wurden die Kämpfe zur Liquidierung der in Grudziadz (Graudenz) eingekesselten gegnerischen Garnison fortgesetzt. Heute bei Tagesanbruch setzten zwei Bataillone der Hitleristen an das Westufer der Weichsel über und versuchten, aus der Umkreisung auszubrechen. Die feindliche Gruppe wurde vom MG-Feuer unserer Abteilungen in Empfang genommen und zum größten Teil vernichtet. Die Deutschen leisten unter dem Schutz der um Grudziadz aufgebauten Befestigungen hartnäckigen Widerstand. Die sowjetischen Einheiten ziehen den Ring immer enger und sind in die Vororte der Stadt eingedrungen. An einem Tag wurden mehr als 1.500 Soldaten und Offiziere des Gegners vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 19. Januar 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front gingen in Ostpreußen zum Angriff über. Der Gegner hatte dort im Laufe der Zeit ein mächtiges Verteidigungssystem errichtet. Nachdem die sowjetischen Truppen im Herbst letzten Jahres erstmals in Ostpreußen einmarschiert waren, hatten die Deutschen die Befestigungen noch weiter ausgebaut. Sie errichteten eine tief gestaffelte Verteidigung mit Artillerie- und MG-Bunkern sowie gepanzerten Abdeckungen. Die Zugänge zu den vordersten Stellungen wurden mit durchgängigen Minenfeldern, Panzerabwehrgräben und Höckern versehen. Um ihre Höhle zu verteidigen, verwandelten die Hitleristen alle Steinhäuser in den umliegenden Dörfern und Gehöften in Feuernester. Die deutsche Führung konzentrierte in Ostpreußen ihre Elitedivisionen.
Die Lage an den Fronten am 18. Dezember 1944
Im Verlauf des 18. Dezember säuberten unsere Truppen nordöstlich der Stadt Miskolc eine bewaldete Hügelregion von den Gegnern. Während ihres Vormarsches nahmen sie sechs Ortschaften und zwei Eisenbahnstationen ein. Gleichzeitig besetzten unsere Truppen nördlich und nordwestlich von Miskolc mehr als 30 Ortschaften und zwei Eisenbahnstationen. Unsere Truppen bewegten sich auf einer Front von 110 Kilometer Länge in Richtung der ungarisch-tschechoslowakischen Grenze. Nach der Grenzüberschreitung nahmen die Truppen auf dem Territorium der Tschechoslowakei neun Ortschaften und eine Eisenbahnstation ein.
Die Lage an den Fronten am 18. November 1944
Im Laufe des 18. Novembers nahmen unsere Truppen in Ungarn mehrere Orte ein. Der Gegner führte die 1. Panzerdivision in den Kampf und startete eine Reihe von Gegenangriffen. Unsere Truppen schlugen alle Attacken der Hitleristen zurück. Bei ihrem Vormarsch vertrieben die sowjetischen Einheiten die Deutschen aus der Siedlung Hort und schnitten eine für den Gegner wichtige Chaussee ab. Auf dem Schlachtfeld blieben etwa 800 feindliche Leichen zurück. An der Bahnstation Mende setzte ein Panzerzug des Gegners 500 Infanteristen ab. Unsere Kämpfer umzingelten sie und vernichteten alle Deutschen. In Ostpreußen schlichen sich Gardisten aus der Einheit von Offizier Selnin nachts an zwei Häuser, in denen die Deutschen Geschütze postiert hatten und begannen einen Überraschungsangriff.
Die Lage an den Fronten am 18. April 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzten ihre Kämpfe zur Liquidierung der an die Südwestspitze der Halbinsel Samland im Raum Pillau zurückgedrängten Verbände des Gegners fort. An den Zufahrtsstraßen nach Pillau stützen die Deutschen sich auf früher angelegte Verteidigungsstellungen und leisten hartnäckigen Widerstand. Unsere Artilleristen und Sturmgruppen vernichten die Feuernester des Gegners und machen der sowjetischen Infanterie den Weg frei. Nach erbitterten Kämpfen wurden die Deutschen aus dem Nordteil eines Waldmassivs verdrängt; unsere Gardeabteilungen rücken unentwegt gegen Pillau vor.
Die Lage an den Fronten am 18. März 1945
Die Truppen der 1. Weißrussischen Front haben heute die Stadt Colberg eingenommen. Diese Hafenstadt an der Ostsee war von einer großen feindlichen Garnison verteidigt worden, die von in Pommern zerschlagenen Resten deutscher Divisionen verstärkt wurde. Der Gegner leistete hartnäckigen Widerstand und versuchte Zeit zu gewinnen, um über dem Seeweg Truppen, Waffen und Militärgut aus Colberg herauszuholen. Dieses Vorhaben der Deutschen wurde von unseren Truppen vereitelt. Die sowjetischen Abteilungen besetzten mit einem schnellen Schlag den Westteil der Stadt und nahmen den Hafen unter Artilleriebeschuss. Mehrere Schiffe, die den Hafen ansteuerten, wurden versenkt. Die Kämpfe griffen auf den Ostteil der Stadt über.
Die Lage an den Fronten am 18. Februar 1945
Im Raum der Stadt Grudziadz (Graudenz) haben unsere Verbände nach erbitterten Kämpfen die Verteidigung des Gegners durchbrochen. Die sowjetischen Abteilungen füllten sofort die Breschen in den deutschen Stellungen und kreisten nach einem Umgehungsmanöver durch ein sumpfiges und kaum passierbares Gelände die gegnerische Garnison in Grudziadz (Graudenz) ein. Die Hitleristen unternahmen mehrere verzweifelte Versuche, den Ring zu durchbrechen und aus dem Kessel auszubrechen. Unsere Infanteristen schlugen alle Gegenangriffe zurück, brachen in die Vororte durch und führen Kämpfe zur Liquidierung der eingekreisten Garnison des Gegners. Auf dem Schlachtfeld blieben viele Leichen von feindlichen Soldaten und Offizieren zurück. 42 Geschütze, 440 Automobile, 246 Motorräder und fünf Lager mit Militärgut wurden erbeutet. 400 Deutsche wurden gefangen genommen.
Die Lage an den Fronten am 18. Januar 1945
In Budapest haben die Truppen der 2. Ukrainischen Front die Säuberung der Osthälfte der Stadt (Pest) vom Gegner beendet und sind bis zum Ufer der Donau vorgedrungen, wobei etwa 5.000 Häuserblocks eingenommen wurden. In den Händen des Gegners verbleibt also nur noch ein kleiner Teil der Westhälfte der Stadt (Buda). Nach vorläufigen Angaben haben die Truppen der 2. Ukrainischen Front während der Kämpfe zur Liquidierung der in Budapest eingekreisten Gruppierung des Gegners zwischen dem 28. Dezember 1944 und dem 18. Januar 1945 59.390 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere gefangen genommen, 20.000 davon am 18. Januar. Unter den Gefangenen sind der Kommandeur der 10. Ungarischen Infanteriedivision Andros Sandor und sein Stab.
Die Lage an den Fronten am 17. Dezember 1944
Im Verlauf des 17. Dezember setzten unsere Truppen ihre Offensive auf dem Territorium Ungarns nordöstlich und nordwestlich der Stadt Miskolc fort. Sie besetzten die Stadt und eroberten 40 weitere Ortschaften und Eisenbahnstationen. Auch nordöstlich von Budapest besetzten unsere Truppen fünf Ortschaften. Bereits am 16. Dezember nahm die Armee bei den Kämpfen in der Nähe von Miskolc 1150 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere in Gefangenschaft. Am gleichen Tag zerstörten unsere Truppen 14 deutsche Panzer. An den anderen Frontabschnitten gab es keine wesentlichen Vorkommnisse.
Die Lage an den Fronten am 17. November 1944
Im Laufe des 17. Novembers nahmen unsere Truppen in Ungarn nach Kämpfen die Stadt und den Eisenbahnknotenpunkt Füzesabony sowie einige umliegende Ortschaften ein. An den anderen Frontabschnitten gab es keine Veränderungen. Am 16. November vernichteten unsere Truppen 16 deutsche Panzer. Bei Luftkämpfen und durch Luftabwehrfeuer wurden 44 Flugzeuge des Gegners abgeschossen. Die Stadt Füzesabony liegt an der Fernstraße Budapest Miskolc und war ein wichtiger Verteidigungspunkt des Gegners. Die Deutschen führten frische Verbände in den Kampf und leisteten erbitterten Widerstand. Unsere Einheiten schlugen die Gegenattacken der Hitleristen zurück und marschierten unbeirrbar voran. Bei den Kämpfen erlitt der Gegner schwere Verluste. Über eintausend Hitleristen sowie 13 Panzer wurden vernichtet. Über 500 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen.
Die Lage an den Fronten am 17. April 1945
Auf der Halbinsel Samland setzten unsere Verbände westlich von Königsberg ihre Offensive fort. Zu erbitterten Kämpfen kam es um Fischhausen. Dieser wichtige Verteidigungsstützpunkt der Deutschen deckt die Zufahrtswege nach Pillau. Mit mächtigen Schlägen aus der Luft und Artilleriefeuer wurde die feindliche Verteidigung zerrüttet. In der Nacht brachen die sowjetischen Panzer- und Infanterieeinheiten in die Straßen von Fischhausen ein. Mit gezielten Schlägen wurde der Widerstand der vielköpfigen Garnison des Gegners gebrochen und die 13 Kilometer von Pillau entfernte Stadt vollends erobert.
Die Lage an den Fronten am 17. März 1945
Südwestlich von Königsberg setzten unsere Truppen die Offensive fort. Die Unbefahrbarkeit der Straßen und die schlechten Wetterbedingungen behindern die Bewegungsfreiheit der sowjetischen Abteilungen. Nach Überwindung des erbitterten Widerstands des Gegners nahmen die entlang der Eisenbahnlinie Königsberg-Braunsberg agierenden sowjetischen Infanteristen mehrere stark befestigte Ortschaften ein. Auf dem Rückzug hinterließen die Deutschen Tausende toter und verwundeter Soldaten und Offiziere auf dem Schlachtfeld.
Die Lage an den Fronten am 17. Februar 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort. Um die vom Feind stark befestigte Stadt Wormditt kam es zu erbitterten Kämpfen. Unsere Truppen banden den Gegner mit Frontalangriffen und vollzogen zugleich ein Umgehungsmanöver von Osten und Süden. Bald darauf war die feindliche Gruppierung, die den befestigten Raum um Wormditt verteidigte, in die Zange genommen. Infolge mächtigen Artilleriebeschusses und Schlägen unserer Panzer- und Infanteriekräfte war die deutsche Verteidigung bald zermürbt. Die sowjetischen Abteilungen durchbrachen die Langzeitabwehrstellungen des Gegners und nahmen Wormditt im Sturm.
Die Lage an den Fronten am 17. Januar 1945
Die Truppen der 1. Weißrussischen Front vollzogen ein schnelles Umgehungsmanöver westlich von Warschau und setzten nördlich von Warschau über die Weichsel über. Auf diese Weise schnitten sie Warschau von Westen her ab. Am 17. Januar eroberten sie zusammen mit der 1. Polnischen Armee durch einen kombinierten Schlag von Norden, Westen und Süden aus die Hauptstadt unseres Verbündeten Polen einen der wichtigsten strategischen Verteidigungsknoten der Deutschen an der Weichsel.
Die Lage an den Fronten am 16. Dezember 1944
In der Gegend um Miskolc nahmen unsere Truppen die Eisenbahnstation Scharosch-Patak und weitere 30 Ortschaften ein. In den Kämpfen am 15. Dezember hatten unsere Einheiten 810 deutsche Soldaten gefangen genommen. An anderen Fronatabschnitten ist die Lage unverändert, in Luftkämpfen wurden 58 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Die Kriegsflotte versenkte drei deutsche Minenboote mit einer Wasserverdrängung von insgesamt 4.400 Tonnen und sechs Transportschiffe mit einer Tonnage von 24.000 t in der Ostsee unweit von Libau. Außerdem wurde ein 5.000-Tonner beschädigt.
Die Lage an den Fronten am 16. November 1944
In Ungarn eroberte unsere Armee im Ergebnis härtester Kämpfe den wichtigen gegnerischen Verteidigungsstützpunkt, die Stadt Jaszarokszalas. Die Deutschen verteidigten die Stadt, zogen zur Unterstützung ihrer Infanterie eine erhebliche Menge Panzer und selbstfahrende Geschütze dorthin. Unsere Schützengarden zerschlugen den Widerstand des Gegners mit Unterstützung von Artillerie und Panzern und drangen nach Jaszarokszalas ein. Zum Tagesende nahmen unsere Truppen die Stadt. In Fortsetzung ihres Erfolges, schlugen Teile der Einheit X die Hitlertruppen an der Eisenbahnstation Vamosgyörk an der Strecke Budapest Miskolc. Einige Militärzüge und Lager mit Munition, Lebensmitteln sowie Geschütze wurden gesichert.
Die Lage an den Fronten am 16. April 1945
Auf der Halbinsel Samland nordwestlich und westlich von Königsberg setzten die Truppen der 3. Weißrussischen Front ihre erfolgreiche Offensive fort. Der Gegner hat sich vor der Stadt Fischhausen und dem Hafen Pillau festgesetzt und leistet hartnäckigen Widerstand. Sowjetische Infanteristen und Panzerbesatzungen haben mit Hilfe der Artillerie die entlang der Eisenbahnlinie Fischhausen-Palmnicken angelegten Verteidigungsstellungen der Deutschen durchbrochen. Andere Abteilungen drangen in den äußeren Verteidigungsring von Fischhausen durch und führen Kämpfe nordöstlich der Stadt.
Die Lage an den Fronten am 16. März 1945
Südwestlich von Königsberg fahren unsere Truppen fort, den Ring um die ostpreußische Gruppierung des Gegners enger zu ziehen. Die an einem schmalen Küstenstreifen zusammengedrängten Deutschen leisten verzweifelten Widerstand. Zu besonders erbitterten Kämpfen ist es westlich der Ortschaft Bladiau gekommen, die gestern eingenommen wurde. Damit schnitten die sowjetischen Abteilungen den Deutschen die letzte noch in ihren Händen verbliebene Straße entlang der Frontlinie ab. Der Gegner wollte den Status quo wiederherstellen und unternahm mehrere Angriffe, blieb aber ohne Erfolg.
Die Lage an den Fronten am 16. Februar 1945
Im Raum Breslau (Wroclaw) wurde erbittert gekämpft. Durch die erfolgreiche Offensive unserer Truppen von Brückenköpfen nordwestlich und südöstlich von Breslau aus wurde dieser starke Verteidigungsknotenpunkt und große Industriezentrum fast vollständig eingekreist. Dem Gegner verblieb nur ein schmaler, acht Kilometer breiter Korridor. Die Deutschen versuchten mit allen Mitteln, die Eisenbahnlinie und Landstraße zwischen Breslau und Frankenstein zu halten. Durch mächtige Schläge von drei Seiten brachen die sowjetischen Abteilungen den Widerstand der Hitleristen und kesselten Breslau vollends ein. Im weiteren Vormarsch besetzten unsere Verbände mehr als 200 Ortschaften und verdrängten die Deutschen aus der Stadt Deutsch-Lissau sieben Kilometer nordwestlich von Breslau. An einem Tag wurden 37 deutsche Panzer, 16 Schützenpanzerwagen und mehr als 50 Geschütze vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 16. Januar 1945
Innerhalb von drei Tagen haben die Truppen der 1. Weißrussischen Front, die von zwei Brückenköpfen aus angriffen, sich vereinigt, sind bis zu 60 Kilometer vorgerückt und haben die Frontbreite auf 120 Kilometer erweitert. Am heutigen 16. Januar um 20 Uhr haben sie mit Unterstützung der Luftstreitkräfte das große polnische Industriezentrum Radom, wo die Deutschen einen Schwerpunkt ihrer Verteidigung hatten, im Sturm genommen. Im Kampf um Radom wurden Teile von zwei Panzer- und zwei Infanteriedivisionen des Gegners vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 15. Dezember 1944
Am 15.Dezember nahmen unsere Truppen in Ungarn die Eisenbahnstation Sendro und weitere 30 Ortschaften ein. Nördlich von Budapest auf tschecheslowakischem Gebiet gelang die Einnahme der Stadt Schachy. Am 14. Dezember nahmen unsere Truppen 1.015 deutsche und ungarische Soldaten in der Gegend um Miskolc gefangen. Insgesamt vernichteten unsere Streitkräfte 15 deutsche Panzer und 29 Flugzeuge.
Die Lage an den Fronten am 5. Januar 1945
Im Raum Budapest setzten unsere Truppen die Kämpfe zur Vernichtung der eingekreisten deutschen Gruppierung fort. Die sowjetischen Einheiten überwinden den Widerstand des Gegners und säubern einen Häuserblock nach dem anderen von den Hitleristen. Nach Angaben von Gefangenen hat das deutsche Kommando in einem Sonderbefehl erklärt, dass, sollte ein Soldat eigenmächtig die Stellungen verlassen oder sich gefangen nehmen lassen, seine ganze Familie erschossen werde.
Die Lage an den Fronten am 15. April 1945
Auf der Halbinsel Samland setzten unsere Truppen nordwestlich und westlich von Königsberg ihre Offensive fort. Sowjetische Panzer und Infanterie brachen den feindlichen Widerstand und rückten mit einem schnellen Vorstoß an den Wald westlich der Ortschaft St. Lorenz vor. Die Deutschen hatten in diesem Raum viel Artillerie konzentriert. Außerdem verkehrte auf der Eisenbahnlinie entlang der Küste ein deutscher Panzerzug. Der Schlag unserer Verbände kam derart überraschend, dass die sorgfältig vorbereitete Verteidigung des Gegners völlig auseinander fiel. Sowjetische Panzer griffen den feindlichen Panzerzug an und setzten ihn außer Gefecht. Zugleich wurden die Artilleriestellungen des Gegners zerschlagen.
Die Lage an den Fronten am 15. März 1945
In Ostpreußen setzten unsere Truppen die Offensive südwestlich von Königsberg fort. Zu hartnäckigen Kämpfen kam es im Raum Heide Waldburg an der Küste des Frischen Haffs. Der Gegner unternahm mehrere erbitterte Gegenangriffe, um die Verbindung mit der Königsberger Garnison und einer südwestlich von Königsberg agierenden Gruppierung wiederherzustellen. Die Ortschaft Heide Waldburg wechselte mehrmals den Besitzer. Heute haben unsere Verbände mit einem schnellen Schlag den feindlichen Widerstand gebrochen und in breiter Front das Frische Haff erreicht. Einzelne Gruppen Deutscher, die ans Meer zurückgedrängt worden waren, legten die Waffen nieder und ergaben sich. An einem Gefechtstag wurden mehr als 4.500 Soldaten und Offiziere des Gegners vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 15. Februar 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort, überwanden die Abwehrstellungen der Deutschen und brachen von Süden in Conitz ein. Durch daran anschließende Schläge von Osten und Westen wurde die feindliche Verteidigung zermürbt. Die deutsche Garnison hatte große Verluste und zog sich ungeordnet zurück. Die sowjetischen Abteilungen, die Chojnice besetzten, erbeuteten viele Waffen und Speicher mit Militärmaterial. Allein an den Zugängen zur Stadt verloren die Deutschen bis zu 1.500 Soldaten und Offiziere. 14 feindliche Panzer wurden in Brand geschossen. Die Stadt Chojnice war ein starker Verteidigungsstützpunkt der Deutschen im Westteil von Polen. Außerdem ist Chojnice ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, der die in diesem Raum agierenden deutschen Heeresverbände versorgt. Hier kreuzen sich sechs Eisenbahnlinien und acht Landstraßen.
Die Lage an den Fronten am 15. Januar 1945
Die Truppen der 1. Ukrainischen Front setzen die Offensive fort und haben am 15. Januar das polnische Verwaltungs- und Industriezentrum Kielce und 400 weitere Ortschaften eingenommen. In Budapest setzen unsere Truppen die Kämpfe zur Vernichtung der eingekesselten deutsch-ungarischen Gruppierung fort. Sie besetzten das Militärhospital Nr. 2, zwei Kasernen, Lebensmittellager, den Güterbahnhof, den Westbahnhof, das Stadttheater Varosi, die Zentralklinik, eine Tabakfabrik und mehr als 160 Häuserblocks. Am 14. Januar nahmen unsere Truppen in Budapest 4.790 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere gefangen.
Die Lage an den Fronten am 14. Dezember 1944
Im Laufe des 14. Dezember setzten unsere Truppen in Ungarn ihren Angriff nördlich und nordöstlich der Stadt Miskolc fort und nahmen die Stadt und den Eisenbahnknotenpunkt Serentsch und etwa weitere 20 Ortschaften ein. Die Deutschen verteidigten ihre Stellungen hartnäckig, doch unsere Streitkräfte umgingen sie und nahmen sie in die Zange. Die Hitleristen erlitten große Verluste und traten den ungeordneten Rückzug an. Nördlich von Miskolc schlugen unsere Truppen mehrere Gegenangriffe zurück und überquerten die Flüsse Bodwa und Schajo.
Die Lage an den Fronten am 14. November 1944
In Ungarn überwanden unsere Truppen den Widerstand des Gegners und rückten weiter vor. Nördlich von Szolnok haben die Deutschen frische Infanteriekräfte und eine Großzahl an Selbstfahrlafetten aufgeboten. Im Laufe des Tages unternahmen sie mehrere vergebliche Gegenangriffe, bei denen sie 16 Panzer und mehr als 600 Soldaten und Offiziere verloren. Nördlich von Cegled haben unsere Infanterie- und Kavallerie-Einheiten die Hitlerleute nach erbitterten Kämpfen aus der Stadt Nagykata verjagt, einem stark befestigten Knotenpunkt in der Verteidigung des Gegners im Vorfeld der ungarischen Hauptstadt. Auf dem Schlachtfeld blieben Hunderte feindlicher Leichen zurück. Es konnten Trophäen gemacht werden u.a. 18 Feld- und 14 Flak-Geschütze 25 Minenwerfer, mehrere Lager mit Munition und Militärgut.
Die Lage an den Fronten am 14. April 1945
Auf der Halbinsel Samland nordwestlich von Königsberg rückten unsere Verbände unter Kämpfen weiter vor. Der Gegner hatte starke Verteidigungsanlagen aufgebaut, um den Westteil der Halbinsel und den Hafen Pillau zu halten. Er hatte ein von Flüssen, Kanälen und Sümpfen durchzogenes Gelände zur Verteidigung vorbereitet. Die Offensive unserer Truppen begann mit dem Beschuss der feindlichen Positionen und ihres Rückraums durch die Artillerie und aus der Luft. Danach nahmen sowjetische Infanteristen den Kampf auf. Den Widerstand der Hitleristen brechend, nahmen unsere entlang der Küste der Ostsee agierenden Abteilungen die Ortschaft Rantau. Die im waldigen Gelände entlang der Küste des Frischen Haffs angreifenden Truppen überwinden den starken Feuerwiderstand der Deutschen sowie eine Großzahl an verminten Hindernissen in den Wäldern.

Die Lage an den Fronten am 14. März 1945
Südwestlich von Königsberg führten Truppen der 3. Weißrussischen Front Angriffskämpfe. Die ans Meer zurückgedrängten Deutschen unternehmen verzweifelte Anstrengungen, um den noch in ihrem Besitz befindlichen Abschnitt in Ostpreußen zu halten. Die Deutschen legen zusätzliche Schützengräben an, sie haben alle Ortschaften befestigt und das Vorfeld ihrer Linien fast vollständig vermint. Regen und das einsetzende Tauwetter lassen den Schnee schnell tauen. Alle Bodensenken sind überflutet. Die sowjetischen Abteilungen sind mit Unterstützung mächtigen Artilleriefeuers nach erbitterten Kämpfen weiter vorgerückt und haben die Deutschen aus der Ortschaft Lank verdrängt.
Die Lage an den Fronten am 14. Februar 1945
Nördlich und nordwestlich von Bydgoszcz (Bromberg) rückten unsere Truppen unter Kämpfen weiter vor. Der Gegner versucht, den wichtigen Verkehrsknotenpunkt Chojnice (Conitz) zu halten und hat dafür an diesem Abschnitt starke Verbände zusammen gezogen. Sich auf seit langem eingerichtete Verteidigungsstellungen stützend, werfen die Deutschen Infanterie und Panzer in den Gegenangriff. Unsere Infanterie schlug die Konterattacken zurück, rückte fünf Kilometer vor und nahm die Ortschaft Lichnau ein, die vier Kilometer südlich von Chojnice liegt. Andere Abteilungen kamen zehn Kilometer voran und nahmen mehrere Ortschaften ein. Im Laufe der Kämpfe verlor der Gegner mehr als Tausend Soldaten und Offiziere an Gefallenen. 19 deutsche Panzer und Selbstfahrlafetten wurden vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 14. Januar 1945
In Budapest zogen unsere Truppen den Ring um die deutsch-ungarische Gruppierung immer enger und besetzten den Ostbahnhof, die Vorortstation Csemer, das städtische Gaswerk und mehr als 200 Häuserblocks. Am 13. Januar nahmen unsere Truppen in Budapest 2.500 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere gefangen und haben fünf Panzer, 21 Geschütze unterschiedlichen Kalibers, 57 Lokomotiven, 2.160 Eisenbahnwaggons und 30 Tankwaggons erbeutet. An anderen Frontabschnitten sind Kundschafter am Werk und kommt es zu kleineren Gefechten. Am 13. Januar wurden an allen Abschnitten insgesamt 80 deutsche Panzer vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 14. Januar 1945
In Budapest zogen unsere Truppen den Ring um die deutsch-ungarische Gruppierung immer enger und besetzten den Ostbahnhof, die Vorortstation Csemer, das städtische Gaswerk und mehr als 200 Häuserblocks. Am 13. Januar nahmen unsere Truppen in Budapest 2.500 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere gefangen und haben fünf Panzer, 21 Geschütze unterschiedlichen Kalibers, 57 Lokomotiven, 2.160 Eisenbahnwaggons und 30 Tankwaggons erbeutet. An anderen Frontabschnitten sind Kundschafter am Werk und kommt es zu kleineren Gefechten. Am 13. Januar wurden an allen Abschnitten insgesamt 80 deutsche Panzer vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 13. Dezember 1944
Nordöstlich von Budapest gehen die heftigen Kämpfe weiter. Der Gegner vervollständigt und verstärkt forwährend seine Streitkräfte, die die Zugänge zu Ungarns Hauptstadt verteidigen. Unter Zurückschlagung feindlicher Gegenangriffe rücken die sowjetischen Infanteristen, unterstützt durch Panzer und Artillerie, dennoch Schritt für Schritt vor. Im Ergebnis der heutigen Kämpfe besetzten unsere Truppen die Ortschaft Kistarcsa, die elf Kilometer von Budapest entfernt liegt. Heftige Kämpfe gab es um die Eisenbahnstation und die Ortschaft Isaszeg.
Die Lage an den Fronten am 13. November 1944
In Ungarn haben sich unsere Truppen weiter vorgekämpft. Nördlich von Szolnok haben sowjetische Infanteristen und Kavalleristen einen wichtigen Verteidigungs-Stützpunkt des Gegners und eine Bahnstation eingenommen. Dann unternahmen unsere Abteilungen ein für den Feind überraschendes Manöver und drangen in die Stadt Jaszapati ein. In Folge von Straßenkämpfen wurde die deutsch-ungarische Garnison zerschlagen; sie zog sich ungeordnet zurück. 17 Geschütze, 16 Minenwerfer, 40 MG und ein Munitionslager fielen in unsere Hände.
Die Lage an den Fronten am 13. April 1945
Die Verbände der 2. Ukrainischen Front setzten ihre Offensive fort. Die sowjetischen Abteilungen bewegen sich auf einem sumpfigen und unzugänglichen Terrain; sie nahmen die Ortschaft Mala Buda ein und überquerten unter dem Schutz der Artillerie den Fluss Morava. Den Widerstand des Gegners überwindend, schnitten unsere Abteilungen die Eisenbahnlinie von Hodonin nach Nordosten ab. Andere Abteilungen überquerten heute im Morgengrauen den Fluss Morava südlich von Hodonin und schnitten durch einen schnellen Schlag die Eisenbahnlinie und die Straße nach Südosten ab.
Die Lage an den Fronten am 13. März 1945
Südöstlich von Danzig sind unsere Truppen unter Kämpfen am Ostufer der Weichsel entlang weiter nach Norden vorgerückt. Das von Kanälen durchzogene Gelände erschwert die Offensive der sowjetischen Abteilungen. Der Gegner stützt sich auf bereits vorhandene Verteidigungsanlagen und stark befestigte Stellungen und leistet hartnäckigen Widerstand. Die Deutschen unternehmen häufig Gegenangriffe; unsere Verbände fügten dem Gegner große Verluste zu.
Die Lage an den Fronten am 13. Februar 1945
Heute haben die Truppen der 2. Ukrainischen Front mit Unterstützung der 3. Ukrainischen Front die Liquidierung der in Budapest eingekesselten Gruppierung des Gegners beendet und die ungarische Hauptstadt vollständig von den deutschen Eroberern befreit. Die Schlacht um Budapest endete mit einem neuen ruhmreichen Sieg der Roten Armee. Vor anderthalb Monaten, am 29. Dezember 1944, hatte die sowjetische Heeresführung Parlamentäre mit einem Ultimatum über die Kapitulation an die Leitung und den Offiziersstab der im Raum Budapest eingekreisten deutschen Truppen geschickt, um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, die friedliche Bevölkerung vor Leid zu bewahren und die Zerstörung der ungarischen Hauptstadt abzuwenden. Die Hitlerschen Provokateure und Banditen hatten die sowjetischen Parlamentäre getötet. Von dem Augenblick an hatten unsere Truppen planmäßige Operationen zur Liquidierung der feindlichen Gruppierung begonnen.
Die Lage an den Fronten am 13. Januar 1945
Die Truppen der 1. Ukrainischen Front gingen am 12. Januar westlich von Sandomir zum Angriff über und durchbrachen trotz der widrigen Wetterbedingungen, die eine Unterstützung aus der Luft unmöglich machten, die stark befestigte Verteidigungslinie des Gegners auf einer Länge von 40 Kilometern. Entscheidend war dabei die massierte und gut organisierte Artillerieunterstützung. Im Laufe von zwei Tagen starker Angriffe kamen die Truppen bis zu 40 Kilometer voran und erweiterten den Durchbruch bis auf annähernd 60 Kilometer Frontlänge.
Die Lage an den Fronten am 12. Dezember 1944
Im Lauf des 12. Dezember eroberten unsere Streitkräfte nördlich und nordwestlich der Stadt Miskolc mit Sajo-Szentpeter einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt und Bergbau-Ort. Nordöstlich von Budapest übernahmen unsere Truppen in Folge harter Kämpfe die Stadt und den Eisenbahnknotenpunkt Gödöllö. Nachdem sie zahlreiche Befestigungen und Hindernisse überwunden hatten, stürmten die sowjetischen Einheiten heute die Stadt, die ein stark befestigter Stützpunkt der Deutschen war und den Zugang nach Budapest von Nordosten deckte. Die feindliche Besatzung der Stadt ist zerschmettert, Gödöllö von den deutsch-ungarischen Truppen gesäubert. Allein im Vorfeld der Stadt ließ der Gegner über 400 Leichen seiner Soldaten und Offiziere sowie 18 getroffene und ausgebrannte Panzer zurück.
Die Lage an den Fronten am 12. November 1944
Im Laufe des 12.November nahmen unsere Truppen in Ungarn die Stadt und den Bahnhof Mesekevedsz, die Stadt und den Bahnhof Monor und weitere über 30 Ortschaften ein. Die bulgarischen Truppen, die in Jugoslawien agieren, nahmen die Stadt Kumanovo ein. Am 11.November wurden 15 deutsche Panzer vernichtet. In Ostpreussen führten unsere Abteilungen einige Aufklärungsgefechte. In einem Gebiet drangen unsere Kämpfer in das Lager des Gegners ein und vernichteten eine Gruppe von Deutschen. Soldaten der SS-Panzer-Division Hermann Göring wurden in Gefangenschaft genommen. Im Laufe eines Tages wurden über 200 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 12. April 1945
Am 9. und 10. April flogen die Luftstreitkräfte der Baltischen Rotbanner-Flotte Angriffe gegen Kriegsschiffe und Transportschiffe der Deutschen im Hafen Pillau und auf dem offenen Meer nordwestlich von Pillau. Durch diese Angriffe wurden zwei deutsche Zerstörer, zwei Patrouillenboote und zehn Transportschiffe mit einer Wasserverdrängung von insgesamt 60.000 Tonnen und ein Tankschiff mit einer Wasserverdrängung von 2.000 Tonnen versenkt. Außerdem wurden ein Zerstörer, ein Patrouillenboot und sieben Transportschiffe des Gegners durch Volltreffer beschädigt.
Die Lage an den Fronten am 12. März 1945
In der Nacht auf den 12. März flogen unsere schweren Bomber Angriffe gegen Militärobjekte in Danzig, Gdynia und Königsberg. Durch die Bombardierungen kam es in den genannten Städten zu von Explosionen begleiteten Bränden. Besonders schwere Explosionen gab es in Gdynia auf dem Gelände von Militärlagern und im Hafen.
Die Lage an den Fronten am 12. Februar 1945
Die Truppen der 1. Weißrussischen Front bauten ihre Offensive aus. Unsere mobilen Einheiten und Infanteristen rücken unter Kämpfen vor und vernichten die Widerstandsnester der Deutschen. Sowjetische Panzer vollzogen einen schnellen Vormarsch über 20 Kilometer und drangen in die Stadt Bunzlau ein. Ihnen kam die schnell nachrückende Infanterie zu Hilfe. In einem hartnäckigen Kampf brachen unsere Truppen den Widerstand der deutschen Garnison und nahmen die Stadt ein. Die Stadt Bunzlau liegt am Ostufer des Flusses Bober und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Hier kreuzen sich vier Eisenbahnlinien und viele Landstraßen. In Bunzlau wurden große Lager mit Munition, Ausrüstung und Proviant erbeutet.
Die Lage an den Fronten am 12. Januar 1945
In Budapest werden die Kämpfe zur Liquidierung der dort eingekreisten Gruppierung des Gegners fortgesetzt. Die sowjetischen Abteilungen überwinden viele Hindernisse und vernichten die Hitleristen, die sich in den Steinhäusern festgesetzt haben. Die Gardeabteilungen, die gestern in den zentralen Stadtpark Varosliget eingedrungen waren, setzten ihren Vormarsch unablässig fort. Heute Morgen umgingen sie den See Nagy und säuberten den Park vollends vom Feind; nun führen sie anderthalb Kilometer von der Donau entfernt weitere Kämpfe. Eine andere Gardeabteilung hat das Stadion und den Friedhof Kerepesi eingenommen. Im Südosten der Stadt haben unsere Truppen mehrere Dutzend Häuserblocks und acht Fabriken besetzt.
Die Lage an den Fronten am 11.November 1944
Im Laufe des 11.November nahmen unsere Truppen zwischen den Flüssen Theiss und Donau einige Ortschaften ein. Bulgarische Truppen, die auf dem Gebiet Jugoslawiens gegen die Deutschen vorgingen, nahmen die Städte Stip und Veles ein. Am 10.November wurden im Laufe der Kämpfe insgesamt 8 deutsche Panzer vernichtet. In Ungarn setzten unsere Truppen zwischen Theiss und Donau ihre Angriffe fort. Der Gegner, der neue Kräfte in den Kampf warf, versuchte, die sowjetischen Einheiten zurückzuwerfen. Dies gelang ihm trotz schwerer Verluste aber nicht. Er wurde noch weiter zurückgedrängt. Unsere Einheiten nahmen die Bahnhöfe Mesenjarad und Klementyna ein.
Die Lage an den Fronten am 11. April 1945
Nordwestlich von Bratislava rückten Verbände der 2. Ukrainischen Front unter Kämpfen weiter vor. Die Deutschen haben eilends frische Kräfte an Panzern und Infanterie in diesen Raum geworfen und versuchen, die angreifenden sowjetischen Abteilungen durch Gegenangriffe aufzuhalten. Den Feind zurückdrängend, haben unsere Truppen mehrere Ortschaften und Eisenbahnstationen eingenommen. Bei den Deutschen wurden 44 Lokomotiven, 1.050 Waggons, fünf Militärlager und andere Trophäen erbeutet.
Die Lage an den Fronten am 11. März 1945
Südöstlich von Danzig rücken unsere Truppen unter Gefechten entlang des Ostufers der Weichsel nach Norden vor. Der Gegner nutzt das schwierige, von vielen Kanälen durchzogene Gelände und leistet hartnäckigen Widerstand. Die Deutschen verminen die Straßen und unternehmen Gegenangriffe, womit sie den Vormarsch der sowjetischen Abteilungen aufhalten wollen. Zu erbitterten Kämpfen kam es vor Neuteich, einem Eisenbahnknotenpunkt und wichtigen Verteidigungsstützpunkt der Deutschen. Eine Schützeneinheit umging diese Ortschaft von Norden, andere Abteilungen versetzten dem Feind Schläge von Süden und Osten. Nach hartnäckigem Kampf wurde Neuteich vom Gegner gesäubert.
Die Lage an den Fronten am 11. Februar 1945
Die Truppen der 1. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort. Der Gegner führt ununterbrochen frische Kräfte heran und wirft sie in die Schlacht. Besonders hartnäckige Kämpfe gab es um die Stadt Deutsch Krone. Die Deutschen haben die Stadt sehr stark befestigt und haben sie auf eine Rundum-Verteidigung vorbereitet. Die sowjetischen Infanteristen und Panzerbesatzungen haben von Westen ein Waldmassiv überwunden und die Garnison der Stadt eingekreist. Die Hitleristen versuchten vergeblich, aus dem Kessel auszubrechen. Unsere Truppen haben Deutsch Krone heute eingenommen. Die feindliche Garnison ist liquidiert. Auf den Straßen der Stadt und am Stadtrand liegen mehr als 2.000 Leichen von deutschen Soldaten und Offizieren. Teile der 1. Polnischen Armee sind unter Kämpfen 15 Kilometer vorgerückt und haben nach einer schnellen Attacke die Stadt und Eisenbahnstation Märkisch Friedland eingenommen.
Die Lage an den Fronten am 11. Januar 1945
In Budapest führten unsere Truppen Straßenkämpfe. Die sowjetischen Sturmabteilungen greifen den Gegner ununterbrochen an und säubern einen Block nach dem anderen von den Hitleristen. Unsere Truppen bewegen sich unter Kämpfen weiter fort und haben bereits den gesamten Nordostteil der Stadt eingenommen. Dabei wurden viele Industriebetriebe besetzt. Besonders hart wurde die Zementfabrik umkämpft. In der Nacht hatte die Abteilung unter Oberleutnant Schkreda mehrere Häuserblocks gesäubert und die Fabrik von Westen her angegriffen. Die Hitleristen leisteten erbitterten Widerstand, wurden aber vernichtet. An einem anderen Abschnitt haben unsere Garde-Abteilungen eine Garnison des Gegners, die den Rangierbahnhof Rakosi verteidigte, abgeschnitten und dann völlig vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 10. Dezember 1944
In Ungarn setzten unsere Truppen nordöstlich und nördlich von Budapest den Vormarsch fort. Westlich der Stadt Balassa-Gyarmat kamen die Abteilungen 15 Kilometer voran. Unsere Infanterie vollführte ein schnelles Umgehungsmanöver, setzte die Hitleristen am Fluss fest und vernichtete zwei Kompanien. Erbitterte Kämpfe gab es nördlich von Budapest. Der Gegner hatte seine Truppen mit einer Panzer- und einer motorisierten SS-Division verstärkt. Die sowjetischen Truppen überwanden den erbitterten Widerstand des Gegners und nahmen eine zwölf Kilometer von Budapest entfernte Ortschaft ein. Bei den Kämpfen büßen die Deutschen große Kräfte an Mannschaften und Technik ein. Im Laufe des Tages wurden 30 deutsche Panzer und Selbstfahrlafetten abgeschossen, eine Vielzahl an Artillerie- und Minenwerfer-Batterien des Gegners wurde vernichtet. Beim Rückzug ließen die Hitleristen viele Waffen und Militärgut zurück.

Die Lage an den Fronten am 10.November 1944
Foto: Jewgeni Chaldej  - RIA Nowosti ArchivIm Laufe des 10.November nahmen unsere Truppen zwischen den Flüssen Theiss und Donau einige Ortschaften ein. Sie nahmen am 8. und 9. November insgesamt 4.100 ungarische und deutsche Soldaten und Offiziere in Gefangenschaft. Am 9.November vernichteten unsere Truppen insgesamt 15 deutsche Panzer. In Ostpreussen vernichteten unsere Truppen mit Artillerie- und Granatwerfer-Feuer feindliche Feuerstellungen und Ansammlungen von Infanterie. Abteilungen der n-ten Einheit griffen die Deutschen unvermutet an. Im Laufe der Kämpfe vernichteten die sowjetischen Kämpfer eine Gruppe von Hitleristen und nahmen Gefangene. Nördlich der Stadt Pultusk wehrten unsere vorgeschobenen Einheiten Angriffe von Aufklärungseinheiten der Hitleristen ab.
Die Lage an den Fronten am 10. April 1945
Die Truppen der 3. Ukrainischen Front setzten ihre erfolgreichen Straßenkämpfe in Wien fort. Die Deutschen haben die österreichische Hauptstadt in ein Schlachtfeld verwandelt und sind gewillt, in der Stadt einen langen Kampf zu führen. Sie unternahmen verzweifelte Versuche, eine feste und dauerhafte Verteidigung aufzubauen. Durch die entschlossenen Handlungen der sowjetischen Truppen wurden diese Pläne vereitelt. Alle am Westufer des Donaukanals gelegenen Stadtteile sind vom Gegner gesäubert. Unsere von Nordwesten entlang des Donaukanals angreifenden Verbände sind unter Kämpfen in die Stadtmitte eingedrungen und haben sich mit den von Süden und Westen angreifenden Abteilungen vereint.
Die Lage an den Fronten am 10. März 1945
Südöstlich von Danzig haben unsere Abteilungen den Fluss Nogat überquert und einen Brückenkopf an seinem Westufer gebildet. Der Gegner versuchte mit Gegenangriffen, die sowjetischen Abteilungen hinter den Fluss zurückzudrängen, hatte aber keinen Erfolg. Inzwischen hatten Infanterie- und Artillerieeinheiten übergesetzt. Unsere Truppen haben die Deutschen aus mehreren Stützpunkten verdrängt und die Stadt Tiegenhof im Sturm genommen. Es wurden Trophäen erbeutet und Gefangene gemacht.
Die Lage an den Fronten am 10. Februar 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort und rückten bis Preußisch-Eilau vor. Diese Stadt ist das Zentrum des Verteidigungssystems von Ostpreußen. In diesem Raum gab es mit Stacheldraht und Minenfeldern geschützte Eisenbetonbunker. Die sowjetischen Truppen brachen den hartnäckigen Widerstand der Deutschen und besetzten nach erbitterten Kämpfen die Stadt Preußisch-Eilau, den Schnittpunkt von drei Eisenbahnlinien und sechs Fernstraßen. Nach vorläufigen Angaben wurden bis zu 4.000 Hitleristen und 20 deutsche Panzer vernichtet. Sechs Panzer, 32 Geschütze und große Militärlager wurden erbeutet.
Die Lage an den Fronten am 10. Januar 1945
In Budapest führten unsere Truppen erfolgreiche Kämpfe zur Vernichtung der eingekreisten Gruppierung des Gegners. Die sowjetischen Sturmabteilungen verdrängen die Deutschen aus den Befestigungen und ziehen den Ring immer enger. Im Laufe des Tages nahmen unsere Truppen mehr als 1000 Häuserblocks ein, womit sie acht Stadtteile von Budapest von den Deutschen gesäubert haben. Durch harte Kämpfe eroberten die sowjetischen Einheiten ein großes Industriegebiet der ungarischen Hauptstadt. Dort befinden sich 25 unterschiedliche Rüstungsfabriken, wo Geschütze, Munition, Motoren usw. produziert werden. Viele Waffen, zehn Lokomotiven, mehr als 100 Waggons, 40 Traktoren usw. wurden erbeutet. Im Laufe der Kämpfe hat der Gegner hohe Verluste an Mensch und Gerät.
Die Lage an den Fronten am 9. Dezember 1944
Die Truppen der 2. Ukrainischen Front durchbrachen die stark befestigten Verteidigungsstellungen des Gegners nordöstlich von Budapest, erweiterten den Durchbruch auf 120 Kilometer Frontlänge, vertieften den Vormarsch auf stellenweise 60 Kilometer und drangen nördlich von Budapest bis an die Donau vor. Zugleich überquerten andere Einheiten südlich von Budapest die Donau, durchbrachen die Abwehr des Gegners am Westufer und vereinigten sich am See Velence mit unseren Truppen, die den Angriff entlang des Westufers der Donau führen.

Die Lage an den Fronten am 9.November 1944
Foto: Olga Lander - RIA Nowosti ArchivIm Lauf des 9. November nahmen unsere Truppen im Kampf zwischen den Flüssen Theiss und Donau über 50 Ortschaften ein. An den anderen Frontabschnitten lief die Suche nach Aufklärern, stellenweise kam es zu örtlichen Kämpfen. Seit dem 8. November haben unsere Truppen 19 deutsche Panzer getroffen und vernichtet. In Luftkämpfen und durch Artilleriefeuer wurden 18 Flugzeuge des Feindes abgeschossen. Zwischen den Flüssen Theiss und Donau in Ungarn rücken unsere Truppen kämpfend vorwärts.
Die Lage an den Fronten am 9. Mai 1945
Zwischen Tukums und Libava hat die deutsche Heeresgruppe Kurland im Bestand der 16. und 18. deutschen Armee unter dem Kommando von Infanteriegeneral Hilpert seit 23 Uhr am 8. Mai dieses Jahres den Widerstand aufgegeben und begonnen, Mannschaften und Gerät an die Truppen der Leningrader Front zu übergeben. Zum Abend des 9. Mai hin hatten sich mehr als 45.000 deutsche Soldaten und Offiziere den Truppen der Front ergeben. Die Aufnahme von Gefangenen geht weiter.
Operative Mitteilungen vom 13., 14. und 15. Mai 1945 (Auszug)
Die in der operativen Mitteilung des Sowjetischen Informationsbüros vom 13. Mai genannte Zahl der Gefangenen hat sich an allen Fronten um 170.000 deutsche Soldaten und Offiziere und zehn Generäle erhöht. Damit wurden zwischen dem 9. und 14. Mai an allen Fronten mehr als eine 1.230.000 deutsche Soldaten und Offiziere und 101 Generäle gefangen genommen. Die Aufnahme von gefangenen deutschen Soldaten und Offizieren an allen Fronten ist abgeschlossen.

Die Lage an den Fronten am 9. April 1945
Truppen der 3. Weißrussischen Front haben heute nach einem zwei Tage andauernden Sturm die Festung und Hauptstadt von Ostpreußen, Königsberg, eingenommen. In den Kämpfen um Königsberg haben die sowjetischen Krieger eine weitere ruhmreiche Seite in das Buch der Geschichte des heroischen Kampfes der Roten Armee gegen die deutsch-faschistischen Eroberer geschrieben. Königsberg ist eine alte, erstklassige Festung. In den letzten Jahren hatte der Gegner sie modernisiert und mit einem Höchstmaß an mächtiger Kriegstechnik ausgestattet. Forts mit Festungsartillerie; hunderte, durch unterirdische Gänge verbundene Eisenbetonbunker, Panzerabwehrgräben und ein weit ausgebautes Netz an Feldbefestigungen deckten die Stadt von allen Seiten.
Die Lage an den Fronten am 9. März 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Sowjetische mobile Einheiten und Infanterie nahmen nach schnellem Vorrücken die Stadt Schlawe. Die feindliche Garnison der Stadt versuchte zu fliehen, wurde aber auf der Landstraße eingeholt und vom Feuer und den Ketten der sowjetischen Panzer zermalmt. Den Erfolg ausbauend, eilten unsere Verbände in Richtung Stolp. Diese Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Nordpommern.
Die Lage an den Fronten am 9. Februar 1945
In Ostpreußen durchbrachen unsere Truppen nach erbitterten Kämpfen südlich von Königsberg die Langzeitbefestigungen des Gegners und nahmen dabei 102 Eisenbetonnester für Geschütze und Maschinengewehre ein. Die sowjetischen Einheiten rückten sechs Kilometer vor und führen jetzt Kämpfe vor der Stadt Preußisch-Eilau.
Die Lage an den Fronten am 9. Januar 1945
Im Laufe des 9. Januar setzten unsere Truppen im Raum Budapest die Kämpfe zur Vernichtung der eingekreisten Gruppierung des Gegners fort. Sie zogen den Einkesselungsring enger zusammen und eroberten das (von den Deutschen in einen Flugplatz verwandelte) Haupt-Hippodrom, den Stadtpark, eine Öldestillierfabrik, ein Maschinenbauwerk (heute Panzerproduktion) und einen städtischen Markt. Sie säuberten das Stadtviertel Kispest von dem Gegner. Im Laufe des Tages haben unsere Truppen mehr als 350 Häuserblocks eingenommen.

Die Lage an den Fronten am 8. Dezember 1944
In Ungarn hat der Feind zwischen dem Plattensee und dem Fluss Drava den Versuch unternommen, den Vormarsch unserer Truppen durch etwa 20 Gegenangriffe aufzuhalten. Die sowjetischen Abteilungen wehrten alle Gegenangriffe erfolgreich ab; beim Gegenschlag konnten 30 Ortschaften eingenommen werden. An einem Tag wurden bis zu 1.500 Hitleristen vernichtet. Es wurden drei Panzer, ein Flugzeug, 22 Geschütze und anderes Material erbeutet. 300 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen.
Die Lage an den Fronten am 8.November 1944
Foto: Aus den Archiven von RIA NowostiIm Laufe des 8.November gab es an den Fronten keine wesentlichen Veränderungen. Am 7.November vernichteten unsere Truppen bei lokalen Gefechten 14 deutsche Panzer. In Luftkämpfen und durch Flak wurden sechs gegenerische Flugzeuge abgeschossen. In Ostpreussen gab es ein Feuergefecht unter Einsatz von Artillerie und MGs. Bei Tilsit versuchten die Deutschen, sich mit Motorbooten dem rechten Ufer des Neman zu nähern. Unser Kämpfer bemerkten dien Feind rechtzeitig und eröffneten das Feuer. Zwei Motorboote des Gegners wurden versenkt. An anderen Abschnitten beschäftigten sich unsere Abteilungen mit Aufklärung und vernichteten Feuerstellungen des Gegners. Der Panzerfahrer Genosse Wolodujew entdeckte eine Panzer-Abwehr-Batterie des Gegners. Genosse Wolodujew griff die Hitleristen an und zermalmte ihre Waffen mit seinen Panzerketten.
Die Lage an den Fronten am 8. Mai 1945
Die Verbände der 1. Ukrainischen Front haben heute Dresden eingenommen. Vor zwei Tagen hatten unsere Aufklärer die Deutschen nordwestlich von Dresden angegriffen und sie aus ihren befestigten Stellungen verdrängt. Dann traten die sowjetischen Hauptkräfte in den Kampf ein. Die gezielte Offensive zwischen den Flüssen Elbe und Mulde ausbauend, schnitten unsere mobilen Einheiten und die Infanterie die Autobahn Dresden-Chemnitz ab. Zugleich begannen unsere Verbände mit dem Sturm von Dresden, einem mächtigen Stützpunkt der Verteidigung der Deutschen.
Die Lage an den Fronten am 8. April 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front haben die Stadt und Festung Königsberg im Sturm genommen. Vor dem Beginn des Sturms überzogen unsere Artilleristen die gegnerischen Stellungen mit einem Sturm von Feuer. Nach zwei bis drei Stunden Artillerievorbereitung ging die sowjetische Infanterie zum Angriff über. An den äußeren Verteidigungsstellungen rund um die Stadt kam es zu erbitterten Kämpfen. Die Stellungen bestehen aus 13 Haupt- und drei Hilfsforts, die durch eine Ringchaussee miteinander verbunden sind. In jedem Fort stehen Festungsgeschütze, Batterien an Feldgeschützen und viele Maschinengewehre. In den Räumen zwischen den Forts wurden Eisenbetonbunker eingerichtet. Vor den Befestigungen hatten die Deutschen einen tiefen, mit Wasser gefüllten Panzerabwehrgraben ausgehoben. Die Garnison der Stadt leistete hartnäckigen Widerstand.
Die Lage an den Fronten am 8. März 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front bauten ihre erfolgreiche Offensive aus. Nach erbitterten Kämpfen drangen unsere Kämpfer in die Stadt Koscierzyna (Berent) ein. Dies ist ein Stützpunkt der Verteidigung der Deutschen vor Danzig. Unsere Kämpfer eroberten die Stadt nach erbitterten Straßenkämpfen. Zu harten Kämpfen kam es auch im Vorfeld der Stadt Bytow (Bütow). Diese Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Ostpommern. Mit Bytow in ihrer Hand hatten die Deutschen die Möglichkeit, ihre Truppen zu bewegen.
Die Lage an den Fronten am 8. Februar 1945
Südöstlich von Breslau unternahmen die Deutschen viele Gegenangriffe, um unseren Vormarsch aufzuhalten. Unsere Truppen überwanden den hartnäckigen Widerstand des Gegners und setzten ihren Vormarsch beharrlich fort. Der Gegner wurde aus der sechs Kilometer von der Stadt Strehlen gelegenen Ortschaft Lorzendorf verdrängt. Eine ganze Reihe weiterer Ortschaften wurde eingenommen. 320 Deutsche wurden gefangen genommen.
Die Lage an den Fronten am 8. Januar 1945
Im Raum Budapest setzten unsere Truppen die Kämpfe zur Vernichtung der eingekreisten Gruppierung des Gegners fort. Mit entschiedenen Schlägen jagten die sowjetischen Abteilungen die Hitleristen vom Gelände dreier Fabriken. Mehr als 300 deutsche Soldaten und Offiziere, vier Selbstfahrlafetten und drei Schützenpanzerwagen wurden vernichtet, fünf Panzerabwehrgeschütze und 26 MGs wurden erbeutet. In einer Straße im Stadtzentrum kam es heute zu erbitterten Kämpfen. Der Gegner hatte sich in großen Steinhäusern festgesetzt und hielt mit Feuer aus Großkaliber-MGs und Mpi den Vormarsch der sowjetischen Einheiten auf. Eine Gruppe von Kämpfern griff ein Eckhaus an, das die Deutschen zu einem Feuernest gemacht hatten.
Die Lage an den Fronten am 7. Dezember 1944
In Ungarn setzten unsere Truppen zwischen dem Plattensee und der Donau die Angriffe fort. Die Deutschen werfen in fiebriger Eile immer neue Kräfte in diesen Abschnitt. In der letzten Zeit wurden die 44. und die 71. Deutsche Infanteriedivision aus Italien, die 271. Deutsche Infanteriedivision von der Westfront und mehrere Truppenteile aus Deutschland herangezogen. Diese Divisionen nehmen an den Kämpfen teil und haben schon große Verluste erlitten. Unter den von unseren Truppen gemachten Gefangenen sind viele Soldaten und Offiziere der 44., 71. und 271. Deutschen Infanteriedivision.
Die Lage an den Fronten am 7.November 1944
Foto: Aus den Archiven von RIA NowostiIm Laufe des 7.November gab es an den Fronten keine wesentlichen Veränderungen. Am 6.November schossen unsere Truppen bei lokalen Gefechten 15 deutsche Panzer ab. In Ostpreussen führten unsere Abteilungen Aufklärungsgefechte. In einem Gebiet drangen unsere Kämpfer unvermutet in eine Stellung des Gegners ein und vernichteten einen ganzen Zug von Hitleristen. An einem anderen Abschnitt vernichteten unsere Truppen über 200 deutsche Soldaten und Offiziere und eine Artillerie-Batterie des Gegners. Die Werktätigen der Sowjetunion hörten mit höchster Aufmerksamkeit den im Radio übertragenen Vortrag des Vorsitzenden des Staatlichen Verteidigungsausschusses, des Genossen Stalin auf der Festsitzung des Moskauer Sowjets der Werktätigen, Partei und Massenorganisationen der Stadt Moskau am 6. November 1944.
Die Lage an den Fronten am 7. Mai 1945
Die Truppen der 1. Weißrussischen Front rückten nördlich und südöstlich von Magdeburg an die Elbe vor. An einzelnen Abschnitten versuchte der Gegner Widerstand zu leisten, wurde aber unter den Schlägen der sowjetischen Panzer und Infanterie zurückgeworfen. Die Deutschen hatten am Rand der Stadt Gentin Befestigungen angelegt. Nach einem Gefecht drangen unsere Abteilungen in die Stadt ein und zerschlugen die feindliche Garnison. Mehr als 600 Hitleristen wurden vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 7. April 1945
Im Raum der Karpaten rückten die Verbände der 4. Ukrainischen Front unter Kämpfen weiter vor. Unsere Infanterie hat den Gebirgsrücken Beskid Zywicki überwunden und die in einem schmalen Gebirgstal konzentrierten Deutschen angegriffen. Infolge des schnellen Angriffs wurden die feindlichen Abteilungen zerschlagen. Auf dem Schlachtfeld blieben viele Leichen von Soldaten und Offizieren des Gegners zurück. An einem anderen Abschnitt hatte sich der Gegner an Gebirgshängen festgesetzt und den Vormarsch unserer Truppen durch starkes Feuer behindert. Sowjetische Einheiten vollzogen ein Umgehungsmanöver und griffen die deutsche Flanke an. Die Hitleristen hielten dem Schlag nicht stand und zogen sich eilends zurück.
Die Lage an den Fronten am 7. März 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort. Unsere Abteilungen verdrängten die Deutschen aus der Stadt Starogard (Preußisch Stargard), einem Stützpunkt der feindlichen Verteidigung und wichtigen Verkehrsknotenpunkt vor Danzig. Die sowjetischen Infanteristen und Panzerbesatzungen rückten unter Kämpfen vor und nahmen nordwestlich von Starogard eine große Ortschaft ein, die 40 Kilometer von Danzig entfernt liegt. Sich unter den Schlägen unserer Verbände zurückziehend, hat der Gegner große Verluste. Im Laufe des Tages erbeuteten unsere Truppen viele Trophäen, darunter 44 Geschütze, 80 Minenwerfer, 14 Militärzüge und 500 Automobile.
Die Lage an den Fronten am 7. Februar 1945
Nördlich und südlich von Küstrin führten unsere Truppen Angriffskämpfe. Der Gegner versucht mit allen Mitteln, die Brückenköpfe am Ostufer der Oder zu halten. Die Hitleristen stützten sich auf Langzeitverteidigungsstellungen, die ihnen erlaubten, hartnäckigen Widerstand zu leisten und Gegenangriffe auszuführen. Nach einem schnellen Schlag nahmen die sowjetischen Abteilungen die Ortschaft Alt Drewitz ein. Dies ist ein Vorort im Norden von Küstrin. Unsere Truppen haben der gegnerischen Gruppierung, die die Zufahrten nach Frankfurt/Oder verteidigt, eine schwere Niederlage zugefügt und die Ortschaft Kunersdorf fünf Kilometer östlich von Frankfurt genommen. Im Laufe des Tages hatte der Feind allein an Gefallenen Verluste von bis zu 5.000 Soldaten und Offizieren. 65 deutsche Panzer und 90 Schützenpanzerwagen wurden zerschossen.
Die Lage an den Fronten am 7. Januar 1945
Im Laufe des 7. Januar führten unsere Truppen im Raum Budapest Kämpfe zur Säuberung der Stadt und besetzten 116 Häuserblocks. Nordwestlich und westlich von Budapest schlugen unsere Truppen mächtige Angriffe von Infanterie und Panzern des Gegners zurück, der ungeachtet der sehr hohen Verluste versuchte, nach Budapest durchzubrechen. Nach harten Kämpfen gaben unsere Truppen die Stadt Esztergom auf. Am rechten Ufer brachen unsere Truppen nördlich von Esztergom den Widerstand des Feindes, rückten mehr als 20 Kilometer vor und nahmen mehrere Siedlungen. An anderen Frontabschnitten wurde Aufklärung betrieben und fanden kleinere Kämpfe statt.
Die Lage an den Fronten am 6. Dezember 1944
In Ungarn zwischen dem Plattensee und der Donau hat der Feind seine schwer angeschlagenen Truppen mit großen Kräften an Infanterie und Panzern aufgefüllt. Es kam mehrmals zu verzweifeltem Nahkampf. Unsere Truppen bewegen sich am Westufer der Donau fort; mit einem schnellen Angriff warfen sie die Deutschen aus ihrer Zwischen-Verteidigungslinie und eroberten eine Ortschaft 50 Kilometer von Budapest entfernt. Andere Truppenteile überquerten nach erbitterten Kämpfen zwei Kanäle und zerschlugen die Verteidigung der Deutschen am anderen Ufer. Der Gegner unternahm insgesamt zwölf Gegenangriffe, um den Status Quo wieder herzustellen. Die sowjetischen Infanteristen und Artilleristen schlugen die Angriffe der Hitleristen mit mächtigem Feuer zurück und drängten den Feind weiter zurück, wobei mehrere Ortschaften eingenommen wurden.
Die Lage an den Fronten am 6.November 1944
Foto: O.Knorring - aus den Archiven von RIA NowostiIm Laufe des 6.November gab es keine wesentlichen Veränderungen an den Fronten. Im Laufe des 5.Novembers haben unsere Truppen 16 deutsche Panzer vernichtet. In Ostpreussen, im Gebiet der Stadt Goldap, erlitt der Gegner in den letzten Tagen schwere Verluste und schränkte seine Aktivität ein. Am Vortage wehrten die sowjetischen Abteilungen einige Angriffe der feindlichen Infanterie mit Panzer und Artillerie-Unterstützung ab. 400 deutsche Soldaten und Offiziere wurden vernichtet. Fünf Panzer und Selbsfahrlafetten wurden abgeschossen. Unseren Truppen fiel ein Tagesbefehl des deutschen Generalfeldmarschalls Keitel unter dem Titel „Plünderungen von Soldaten auf deutschem Territorium“ in die Hände. Dort heisst es: „Nach einigen Berichten aus evakuierten Gebieten Deutschlands, die zum Kampfgebiet gehören, machten sich deutsche Soldaten schwerster Verbrechen gegenüber deutschen Mitbürgern schuldig."
Die Lage an den Fronten am 6. Mai 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front haben nach der Eroberung von Stralsund an mehreren Stellen die Meerenge Stralsunder Fahrwasser überquert und Kämpfe auf der Insel Rügen aufgenommen. Die Deutschen unternahmen mehrere Gegenangriffe und versuchten, unsere Landetruppen in die Meerenge abzudrängen. Die sowjetischen Verbände wehrten die feindlichen Gegenangriffe ab, warfen die Hitleristen zurück und gingen zu einem schnellen Angriff über. Nach einem Vormarsch von 20 Kilometern stürmten unsere Abteilungen die Stadt Bergen.
Die Lage an den Fronten am 6. April 1945
Südöstlich von Gdansk rückten Verbände der 2. Weißrussischen Front unter Kämpfen bis zu einem sumpfigen und von vielen Kanälen durchzogenen Gelände vor. Die Deutschen stützen sich auf die umliegenden Ortschaften und leisten hartnäckigen Widerstand. Auf dem Rückzug sprengen sie Brücken und verminen Straßen und Übersetzstellen. Unsere Verbände überwanden verschiedene Hindernisse und haben die Deutschen aus mehreren Ortschaften verdrängt. An einem Abschnitt hatten die Hitleristen einen Staudamm gesprengt und das Vorfeld der Siedlung Sperlingsdorf unter Wasser gesetzt. Unsere Abteilungen vollzogen ein Umgehungsmanöver, griffen den Gegner an und verdrängten ihn aus dieser Ortschaft. Östlich von Gdansk wurden sechs Flussdampfer, zwölf Kähne und andere Trophäen erbeutet.
Die Lage an den Fronten am 6. März 1945
In der Nacht auf den 6. März haben unsere Kampfbomber schwere Angriffe gegen Militärobjekte in Stettin und Königsberg geflogen. Durch die Angriffe kam es in Stettin zu vielen Bränden, die von Explosionen begleitet wurden; besonders stark waren sie auf dem Güterbahnhof. In Königsberg ist durch Volltreffer ein Munitionslager in die Luft geflogen; auch hier kam es zu mehreren starken Bränden.
Die Lage an den Fronten am 6. Februar 1945
Die Truppen der 1. Ukrainischen Front setzten die Offensive fort und überquerten den Fluss Oder südöstlich von Breslau. Das Übersetzen war mit immensen Schwierigkeiten verbunden. Die Deutschen hatten am linken Ufer starke Verteidigungspunkte eingerichtet und dort im Voraus starke Kräfte konzentriert. Die Oder ist an dieser Stelle 150 Meter breit. Der Fluss ist nicht zugefroren, lediglich an den Ufern sind kleine Eisränder. Sowjetische Vortrupps setzten über den Fluss über und nahmen mehrere kleine Brückenköpfe ein. Unter den heroischen Anstrengungen der sowjetischen Pioniere und dem wütenden Feuer des Feindes konnten Pontons aufgebaut werden. Die Hauptkräfte unserer Infanterie, Panzereinheiten und Artillerie setzten zu den Brückenköpfen über, die von den Vortrupps gehalten wurden. Danach stießen die sowjetischen Abteilungen von Norden und Süden gegen die Stadt Olau vor und nahmen sie ein.
Die Lage an den Fronten am 6. Januar 1945
Im Raum Budapest führten unsere Truppen Kämpfe zur Vernichtung der eingekreisten Gruppierung des Gegners. Die sowjetischen Abteilungen blockierten und vernichteten die Widerstandsnester der Hitleristen und nahmen im Laufe des Tages 173 Häuserblocks ein. Neun deutsche Panzer und zwölf Panzerwagen wurden zerstört. Das Flugmotorenwerk „Messerschmidt“, eine Radiofabrik und mehrere andere Werke wurden von den Hitleristen gesäubert. Straßen, Plätze und Höfe liegen voller Leichen von deutschen Soldaten und Offizieren.
Die Lage an den Fronten am 5.November 1944
Foto: Jewgeni Chaldej - RIA Nowosti ArchivIm Laufe des 5.November wehrten unsere Truppen in Ostpreussen, nördlich und südlich der Stadt Goldap die Angriffe starker gegnerischer Kräfte an Infanterie und Panzern ab und fügten ihm schwere Verluste an Menschen und Waffen zu. In Richtung Budapest führten unsere Truppen zwischen den Flüssen Theiss und Donau Angriffskämpfe. Vom 2. bis 4.November wurden 3.000 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere in Gefangenschaft genommen. Dementsprechend stieg die Zahl der kriegsgefangenen deutschen und ungarischen Soldaten auf 10.518.
Die Lage an den Fronten am 5. Mai 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front führten Kämpfe zur Säuberung der Frischen Nehrung von den Deutschen. Die sowjetischen Abteilungen greifen auf einem schmalen, gänzlich mit Wald überzogenen Streifen Land an. Das Gelände schließt jede Art von Ausweichbewegungen aus. Der Gegner hat sich sorgfältig auf die Verteidigung vorbereitet und leistet hartnäckigen Widerstand. Unsere angreifenden Abteilungen treffen auf Schritt und Tritt auf Baumsperren und Minenfelder.
Die Lage an den Fronten am 5. April 1945
Truppen der 2. Weißrussischen Front haben Reste der an die Bucht nördlich von Gdynia zusammengedrängten deutschen Gruppierung liquidiert. Ende März hatten sich die in den Kämpfen um Gdynia zerschlagenen deutschen Divisionen an der Küste nördlich von Gdynia festgesetzt, Der Gegner hatte vorteilhafte Verteidigungsstellungen eingenommen. Sie wurden von einem zwei bis vier Kilometer breiten Sumpfstreifen gedeckt. Unsere Abteilungen entfalteten den Kampf zur Vernichtung des eingekreisten Gegners, überwanden das versumpfte Gelände und säuberten ein Waldmassiv von den Deutschen. Von Norden, Westen und Süden angreifend, hatten unsere Truppen die Hitleristen auf einen schmalen Küstenstreifen zurückgedrängt. Heute haben die sowjetischen Einheiten die Liquidierung der gegnerischen Gruppierung beendet. Auf dem Schlachtfeld blieben Tausende feindlicher Leichen zurück.
Die Lage an den Fronten am 5. März 1945
In Ostpreußen brachen südwestlich von Königsberg Abteilungen der Einheit X den hartnäckigen Widerstand des Gegners und eroberten nach einem Nachtkampf den stark befestigten Stützpunkt Korschelken. Die Deutschen wollten den Status Quo wiederherstellen und unternahmen dafür elf Gegenangriffe, wurden aber zurückgeschlagen. Andere Abteilungen überwanden Minenfelder und verdrängten die Hitleristen aus der Ortschaft Strauben, die sich elf Kilometer südöstlich der Stadt Braunsberg befindet. Acht Geschütze, 40 Maschinengewehre und andere Trophäen wurden erbeutet; 250 Deutsche wurden gefangen genommen.
Die Lage an den Fronten am 5. Februar 1945
Nördlich und südöstlich von Frankfurt/Oder haben unsere Truppen den Widerstand des Gegners gebrochen und sind an den Fluss Oder vorgerückt. Viele deutsche Einheiten wurden dort am Ufer in die Enge getrieben und vernichtet. Die Ortschaft Alt-Schaumburg, drei Kilometer von Küstrin entfernt, wurde genommen. Die gerade erst von der Westfront an die sowjetisch-deutsche Front verlegte 25. motorisierte Division des Gegners hat große Verluste an Gefallenen und Gefangenen. Im Laufe des Tages haben unsere Truppen mehr als 5.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet. Es gab viele Trophäen, darunter 70 Geschütze, 200 Maschinengewehre und 18 große Speicher mit Militärgut. 1.350 Deutsche wurden gefangen genommen.
Die Lage an den Fronten am 5. Januar 1945
Im Raum Budapest setzten unsere Truppen die Kämpfe zur Vernichtung der eingekreisten deutschen Gruppierung fort. Die sowjetischen Einheiten überwinden den Widerstand des Gegners und säubern einen Häuserblock nach dem anderen von den Hitleristen. Nach Angaben von Gefangenen hat das deutsche Kommando in einem Sonderbefehl erklärt, dass, sollte ein Soldat eigenmächtig die Stellungen verlassen oder sich gefangen nehmen lassen, seine ganze Familie erschossen werde.
Die Lage an den Fronten am 4.November 1944
Foto: Iwan Schagin  - RIA Nowosti ArchivIm Laufe des 4.November wehrten unsere Truppen in Ostpreussen, nördlich der Stadt Goldap erfolgreich die Angriffe der Infanterie und Panzer des Gegners ab und verstärkten ihr Positionen. Die Truppen der 2.Ukrainischen Front nahmen zwischen den Flüssen Theiss und Donau über 40 Ortschaften ein. Am 3.November hatten unsere Truppen 41 deutsche Panzer vernichtet. Nahe der Stadt Goldap in Ostpreussen erneuerte der Gegner am Morgen seine Angriffe.
Die Lage an den Fronten am 4. Mai 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort. Nördlich von Stettin überquerten sowjetische Abteilungen das Haff und bildeten einen Brückenkopf auf der Insel Wollin. Die Deutschen versuchten, unsere Abteilungen zurückzudrängen und unternahmen elf Gegenangriffe. Die sowjetischen Kämpfer schlugen die feindlichen Konterattacken zurück und eroberten nach schweren Kämpfen die Stadt Wollin.
Die Lage an den Fronten am 4. April 1945
Südwestlich von Novy Targ führten Verbände der 4. Ukrainischen Front gemeinsam mit tschechoslowakischen Truppen Angriffskämpfe. Unter schwierigen Bedingungen agierend, überquerten unsere Abteilungen den Fluss Orava, rückten weiter vor und verdrängten die Deutschen aus dem befestigten Stützpunkt Namestovo. Auf dem Schlachtfeld blieben Hunderte feindlicher Leichen zurück. Drei deutsche Panzer und sechs Selbstfahrlafetten der Deutschen wurden zerschossen.
Die Lage an den Fronten am 4. März 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Der Gegner unternahm verzweifelte Versuche, den Vormarsch der sowjetischen Verbände aufzuhalten und ihren Durchbruch zur Küste der Ostsee zu verhindern. Die Deutschen warfen eilends Verstärkung in den Abschnitt des Durchbruchs, u. a. die motorisierte SS-Division „Polizei“ und die SS-Panzerdivision „Holstein“. Panzer und Infanterie des Gegners versuchten viele Gegenangriffe, bei denen sie riesige Verluste erlitten. So versuchten zwei Infanterieregimenter und 30 Panzer westlich von Bublitz, der Flanke der sowjetischen Verbände einen Schlag zu versetzen. Die Panzerbesatzungen und Artilleristen der Einheit X zerschlugen diese feindliche Gruppe in einem kurzen, aber heftigen Kampf. Die Reste der zerschlagenen deutschen Regimenter wurden gefangen genommen. Auch an anderen Frontabschnitten kam es zu erbitterten Kämpfen.
Die Lage an den Fronten am 4. Februar 1945
Nördlich und nordwestlich von Königsberg versetzten unsere vereinten Kräfte dem Gegner einen mächtigen Schlag und rückten an die Küste der Danziger Bucht vor. Dadurch ist die deutsche Truppen-Gruppierung auf der Halbinsel Samland in zwei völlig voneinander isolierte Teile zerfallen. Beim weiteren Vormarsch nahmen unsere Truppen die Stadt Cranz an der Ostsee. Die Schlachtfelder sind mit Leichen von Hitleristen, feindlichem Material und Waffen übersät. Die zerschlagenen und demoralisierten deutschen Abteilungen haben die Verbindung untereinander verloren. Die sowjetischen Kämpfer drängen die feindlichen Gruppen zum Meer ab und vernichten sie. Einzelne Einheiten des Gegners geben den Widerstand auf und strecken die Waffen. Es kam mehrmals vor, dass die deutschen Soldaten vor der Aufgabe die SS-Leute und Offiziere erschossen, die sie zwingen wollten, den Kampf fortzusetzen. Im Kurischen Haff haben unsere Truppen 130 Flussschiffe erbeutet.
Die Lage an den Fronten am 3. November 1944
Foto: Georgie Selma - RIA Nowosti ArchivDer Angriff in Richtung Budapest zwischen den Flüssen Theiss und Donau wird fortgesetzt. Auf dem Frontabschnitt sind lokale Kämpfe und Säuberungsaktionen in Gange. Der Gegner versucht mit allen Kräften, unseren Durchbruch nach Budapest zu verhindern und wirft dafür alle Reserven in den Kampf. Zugleich zieht er Infanterie, Artillerie und Panzer von anderen Frontabschnitten in Richtung Budapest ab. Ungeachtet dessen verläuft die vorderste Frontlinie inzwischen 15 Kilometer von der ungarischen Hauptstadt entfernt.
Die Lage an den Fronten am 3. Mai 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten die Offensive fort. Mit der Einnahme der Städte Rostock und Warnemünde schnitten die sowjetischen Abteilungen der im Raum Barth agierenden deutschen Gruppierung den Rückzug ab. Mit gezielten Schlägen drückten unsere Panzerbesatzungen und Infanteristen den feindlichen Widerstand nieder und eroberten die Stadt Barth, einen Hafen an der Ostsee. Die Richtung Westen agierenden Verbände der Front rückten um 60 Kilometer weiter vor und vereinigten sich mit den mit uns verbündeten englischen Truppen.
Die Lage an den Fronten am 3. April 1945
Truppen der 2. Weißrussischen Front führten östlich von Gdansk Kämpfe zur Liquidierung von Resten der eingekesselten deutschen Gruppierung. Der Gegner leistet starken Feuerwiderstand und unternimmt oftmals Gegenangriffe. Die entlang der Küste der Danziger Bucht agierenden sowjetischen Abteilungen haben den feindlichen Widerstand gebrochen und den Stützpunkt Krackau eingenommen. Nach einem Nachtangriff wurden die Hitleristen aus der stark befestigten Siedlung Heubude verdrängt. Um die Ausgangslage wiederherzustellen, unternahmen die Deutschen hintereinander neun Gegenangriffe.

Die Lage an den Fronten am 3. März 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort. Der Gegner versucht, den Vormarsch der sowjetischen Abteilungen aufzuhalten und wirft dafür Reserven in den Kampf. Unter anderem sind frische SS-Einheiten angerückt. Gefangene teilen mit, dass die deutsche Heeresführung allen ihren Einheiten befohlen hat, mit allen Mitteln zu verhindern, dass die sowjetischen Verbände die Ostsee erreichen. Heute kam es zu erbitterten Kämpfen vor Rummelsfeld. Sowjetische Artilleristen und Infanteristen wehrten den feindlichen Gegenangriff ab; dann versetzten sie dem Feind einen empfindlichen Schlag und nahmen die Stadt Rummelsberg ein. Im Laufe der Kämpfe hat der Gegner große Verluste. An einem Tag wurden mehr als 2.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 3. Februar 1945
In Ostpreußen sind unsere Truppen 15 Kilometer vorgerückt und kämpfen an den Zufahrtsstraßen nach Landsberg. Bei diesen Kämpfen haben die Deutschen bis zu 6.000 gefallene Soldaten und Offiziere verloren. Es wurden 68 Panzer und Selbstfahrlafetten, 33 Schützenpanzerwagen und 50 Feldgeschütze vernichtet. Überall liegen zerschossenes Gerät und von den Hitleristen zurückgelassene Waffen herum. Erbeutet wurden u. a. 25 Lokomotiven, 500 Eisenbahnwaggons, 69 Zugmaschinen und 470 Automobile. 700 Soldaten und Offiziere des Gegners wurden gefangen genommen.
Die Lage an den Fronten am 2.November 1944
Foto: R.Diament - aus den Archiven von RIA NowostiIm Laufe des 2.November säuberten unsere Truppen vollständig das linke Ufer des Theiss im Norden und Westen der ungarischen Stadt Nyireghaza. In Richtung Budapest stiessen unsere Truppen weiter zwischen Theiss und Donau vor und nahmen über 60 Ortschaften ein. Am 1.November nahmen unsere Truppen 2.000 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere in Gefangenschaft. Damit stieg die Gesamtzahl der Gefangenen zwischen Theiss und Donau auf 7.518 Menschen. Der ehemalige ungarische Generalstabschef, Generaloberst Janosch Beresch ergab sich.
Die Lage an den Fronten am 2. Mai 1945
Die Truppen der 1. Weißrussischen Front haben mit Unterstützung der Verbände der 1. Ukrainischen Front nach hartnäckigen Straßenkämpfen die Zerschlagung der Berliner Gruppe des deutschen Heeres beendet und heute, am 2. Mai, Berlin, die Hauptstadt von Deutschland, das Zentrum des deutschen Imperialismus und die Brutstätte der deutschen Aggression, vollends eingenommen. Sowjetische Panzerbesatzungen und Infanteristen brachen mit Hilfe von Garde-Minenwerfern und Artilleristen den Widerstand der im Park Tiergarten festsitzenden Deutschen. Sich von Norden nach Süden fortbewegend, vereinigten sich unsere Truppen an der durch die Mitte des Parks gehenden Charlottenburger Chaussee.
Die Lage an den Fronten am 2. April 1945
Die Truppen der 2. Ukrainischen Front setzten ihre Offensive fort. Sowjetische Abteilungen überwanden einen Berg und rückten auf die tschechoslowakische Stadt Topolcany vor. Die Deutschen hatten eilends eine Infanteriedivision, zwei Reservebataillone und Teile einer Pionierbrigade hierher verlegt. Sich auf zuvor angelegte Verteidigungsstellungen stützend, unternahmen sie mehrere Gegenangriffe. Heute Morgen drangen die sowjetischen Verbände unter dem Schutz von Artilleriefeuer über den Fluss Nitra vor und brachen von Norden her in Topolcany ein. Zugleich überquerten andere Abteilungen den Fluss südlich der Stadt. Um Mittag eroberten die Truppen der Front nach zeitgleichen Schlägen von Norden, Osten und Südwesten die Stadt.
Die Lage an den Fronten am 2. März 1945
Südwestlich von Königsberg führten unsere Truppen Kämpfe zur Liquidierung der ostpreußischen Gruppierung des Gegners. Die auf einer kleinen Fläche zusammengepressten umfangreichen Kräfte der Deutschen leisten hartnäckigen Widerstand. Ohne Rücksicht auf Verluste wirft der Gegner durch Panzer und Selbstfahrlafetten verstärkte Infanteriekräfte in die Schlacht. Im Laufe des Tages wehrten unsere Verbände an verschiedenen Abschnitten mehr als 60 Gegenangriffe ab. Die sowjetischen Abteilungen durchbrechen die Verteidigung des Gegners, umgehen seine Stützpunkte und vernichten dann die feindlichen Garnisonen. Teile der Einheit X eroberten nach erbitterten Kämpfen die stark befestigte Siedlung Schönwalde. Andere Abteilungen verdrängten die Deutschen aus Schönau. Der Gegner verlor allein an Gefallenen mehr als 3.000 Soldaten und Offiziere.
Die Lage an den Fronten am 2. Februar 1945
In Ostpreußen setzten unsere Truppen die Offensive fort. Im Laufe der Kämpfe haben die Deutschen hohe Verluste. Die ostpreußische Gruppierung des Gegners, die von den zentralen Gebieten Deutschland abgeschnitten ist, bemüht sich um jeden Preis, die Stellungen zu halten. Deutsche Offiziere und Sonderkommandos der SS erschießen an Ort und Stelle die eigenen zurückflutenden Soldaten. Die sowjetischen Truppen versetzen dem Feind mächtige Schläge und ziehen den Ring um die feindliche Gruppierung immer enger. An einem Tag wurden mehr als 4.000 Hitleristen ausgelöscht; 800 Deutsche wurden gefangen genommen.
Die Lage an den Fronten am 1. Mai 1945
Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Alle Versuche des Gegners, sich in Zwischenstellungen zu halten, wurden durch das entschlossene Handeln der sowjetischen Truppen zunichte gemacht. Zwischen Greifswald und Stralsund haben unsere Panzerbesatzungen große Kolonnen deutscher Infanterie angegriffen und vernichtet. Mehrere Tausend Gefangene wurden gemacht. Heute rückten unsere Verbände unter Kämpfen 30 Kilometer vor und nahmen den starken deutschen Verteidigungsstützpunkt Stralsund.
Die Lage an den Fronten am 1. April 1945
Truppen der 1. Ukrainischen Front haben die Stadt und Festung Glogau, einen starken Verteidigungsstützpunkt der Deutschen am linken Ufer der Oder, eingenommen. Der Gegner hatte in der Stadt vier Hauptverteidigungsknotenpunkte gebildet die Hindenburg-Kasernen, die Ludendorff-Kasernen, das Gelände um das Stadion herum und an der alten Festung. Alle Stützpunkte waren unterirdisch miteinander verbunden. Die Stadt wurde von speziell zum Straßenkampf ausgebildeten Eliteeinheiten verteidigt. Zu besonders erbitterten Kämpfen kam es um die Ludendorff-Kasernen. Unsere Abteilungen hatten den Raum von Norden, Westen und Süden umgangen. Zugleich hatten Artilleristen und Minenwerfer das Feuer auf die Fenster der unteren Stockwerke und die Keller der Kasernen eröffnet, in denen die Feuerkräfte des Gegners zusammengezogen waren.
Die Lage an den Fronten am 1. März 1945
In Pommern sind Teile der Einheit X nordöstlich von Neustettin unter Kämpfen weiter vorgerückt. Das fünf Kilometer südlich von Rummelsburg gelegene Falkenhagen wurde eingenommen. Die Deutschen führen Reserven heran und werfen sie sofort in die Schlacht. Die sowjetischen Abteilungen haben alle feindlichen Gegenangriffe abgewehrt und dem Gegner große Verluste beigefügt. Nördlich von Neustettin haben unsere Verbände ein Seengebiet überwunden und mehrere Ortschaften eingenommen, die von den Deutschen für eine Rundumabwehr eingerichtet worden waren. An einem Tag vernichteten die sowjetischen Abteilungen mehr als 2.000 Soldaten und Offiziere des Gegners und machten 400 Gefangene.
Die Lage an den Fronten am 1. Februar 1945
In Ostpreußen setzten unsere Truppen die Offensive fort. Eine nordwestlich von Königsberg eingesetzte Abteilung setzte über den Fluss Mühlenfließ über, nahm mehrere Ortschaften ein und führt Kämpfe zwölf Kilometer von der Küste der Danziger Bucht entfernt. Erbitterte Kämpfe gab es auch um die stark befestigte Stadt Seeburg. Der Gegner stützte sich auf im Voraus eingerichtete Stellungen und leistete hartnäckigen Widerstand. Die sowjetischen Infanteristen und Panzerbesatzungen überwanden den deutschen Verteidigungsstreifen und nahmen Seeburg ein. Im Laufe des Tages wurden mehrere Tausend Hitleristen vernichtet.
Die Lage an den Fronten am 1.November 1944
Die Truppen der Karelischen Front konnten im Zusammenwirken mit den Einheiten und Schiffen der Nordmeerflotte am 1.November das Gebiet Petschensk (Petsamo) ganz von deutschen Okkupanten befreien. In Richtung Budapest konnten unsere Truppen zwischen den Flüssen Theiss und Donau die Stadt Ketschkemet und weitere über 100 Ortschaften im Kampf einnehmen. Am 31.Oktober nahmen unser Truppen zwischen Theiss und Donau 1.500 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere gefangen.
Die Lage an den Fronten am 30. April 1945
Die Verbände der 2. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort. Die von Panzern und Selbstfahrlafetten unterstützte sowjetische Infanterie führte im Laufe der Nacht hartnäckige Kämpfe im Raum Anklam und durchbrach schließlich die feindlichen Verteidigungslinien. Den schnellen Vormarsch ausbauend, rückten die sowjetischen Truppen 30 Kilometer vor und nahmen die Hafenstadt Greifswald, einen zentralen Stützpunkt der Deutschen und wichtigen Verkehrsknotenpunkt.
Die Lage an den Fronten am 31. März 1945
Truppen der 1. Ukrainischen Front sind unter Kämpfen vorgerückt. Sowjetische Infanteristen und Panzerbesatzungen haben die deutsche Verteidigung nordwestlich von Ratibor durchbrochen. Der Gegner warf eilends große Kräfte an Infanterie und Panzern in diesen Abschnitt und leistete hartnäckigen Widerstand. Gefangene berichten, dass die deutsche Führung den Befehl erteilt hatte, Ratibor um jeden Preis zu halten. Dieser starke Stützpunkt deckt die Zufahrtswege nach Moravska Ostrava. Die Deutschen hatten unseren Schlag im Osten und Süden erwartet und deshalb die östlichen und südlichen Zufahrtswege zur Stadt befestigt.
Die Lage an den Fronten am 28. Februar 1945
Südwestlich von Königsberg zogen unsere Truppen den Ring um die ostpreußische Gruppierung des Gegners enger. Nach hartnäckigen Kämpfen nahmen Teile der Abteilung X mehrere stark befestigte Verteidigungsknotenpunkte ein. Der Gegner versuchte sich seine verlorenen Positionen zurückzuholen und unternahm 16 Gegenangriffe. Die sowjetischen Verbände wehrten die feindlichen Attacken erfolgreich ab. Am frühen Morgen sind unsere Abteilungen wieder vorgerückt und haben ihre Stellungen verbessert.
Die Lage an den Fronten am 31. Januar 1945
Die Truppen der 3. Weißrussischen Front sind unter Kämpfen weiter vorgerückt. Durch einen schnellen Vormarsch wurde die Verteidigung des Gegners nordwestlich von Königsberg durchbrochen, womit alle Wege von Königsberg Richtung Westen, zum Hafen Pillau, abgeschnitten sind. Die Deutschen haben eilends frische Kräfte zusammengezogen und mehrere wütende Gegenangriffe unternommen, hatten aber keinen Erfolg. Auf dem Schlachtfeld blieben viele Leichen zurück. Südwestlich von Insterburg haben unsere Truppen die Stadt Friedland im Sturm genommen. An einem anderen Abschnitt haben sie den Fluss Alle überquert und den Gegner aus der Stadt Heilsberg verdrängt.
Die Lage an den Fronten am 31. Dezember 1944
Im Raum Budapest führten unsere Truppen Kämpfe zur Vernichtung der eingekreisten feindlichen Gruppierungen. Um jedes Gebäude wird verzweifelt gekämpft. Die feindliche Infanterie unternimmt, verstärkt durch Panzer und Selbstfahrlafetten, erfolglose Gegenangriffe. Unsere Kämpfer werfen die Hitleristen zurück und rücken unablässig vor. Im Laufe der Kämpfe im Westteil von Budapest nahmen unsere Truppen mehr als 300 Häuserblöcke ein. Unsere Sturmeinheiten blockieren die Knotenpunkte des feindlichen Widerstands und vernichten sie. An einem Tag haben die sowjetischen Einheiten 2.700 deutsche Soldaten und Offiziere ausgelöscht.
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