Ein Projekt von: aktuell.ru, RIA Nowosti und Echo Moskaus
SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 21. Februar 1945

Auf der Halbinsel Saamland greift der Gegner unsere Positionen an, um aus Königsberg Richtung Westen auszubrechen. Die Deutschen haben starke Kräfte an Infanterie und Panzern konzentriert und versuchen zum Hafen Pillau durchzubrechen. Sie werfen immer neue Abteilungen in die Schlacht, ohne sich um die horrenden Verluste an Mensch und Material zu kümmern. Allein am Abschnitt einer unserer Abteilungen wurden an einem Tag 1.600 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.

Südwestlich von Königsberg wurden die erbitterten Kämpfe im Vorfeld von Zinthen fortgesetzt. Die sowjetischen Verbände überwanden den Widerstand des Gegners, rückten weiter vor und besetzten mehrere Eisenbetonbunker. An einem anderen Abschnitt versuchten die Hitleristen wiederholt, den von unseren Truppen am Ostufer des Flusses Passarge aufgebauten Brückenkopf zu liquidieren. Zum Tagesende hin waren alle Gegenangriffe des Gegners abgewehrt. An mehreren Abschnitten konnten die sowjetischen Infanteristen ihre Positionen verbessern.

In der Provinz Brandenburg rückten unsere Truppen unter Kämpfen weiter vor. Die sowjetischen Infanteristen und Panzerbesatzungen überwanden ein großes Waldmassiv und führen Kämpfe an den Zufahrtswegen nach Guben. Andere Abteilungen haben die deutsche Verteidigung im Gebiet der Seen durchbrochen und eine sieben Kilometer von dem Industriezentrum Forst entfernte Ortschaft im Sturm genommen.

Am Nordufer der Donau haben unsere Truppen östlich von Komarno die Angriffe des Gegners abgewehrt. Die Deutschen hatten frische Kräfte in den Kampf geworfen, aber nichts erreicht. Vor unseren Stellungen blieben Hunderte Leichen von Hitleristen zurück.

Die Artilleriebatterie von Leutnant Giremoi hat einen Angriff des Gegners zurückgeschlagen und zwei deutsche Panzer vernichtet. Im kritischen Moment nahmen unsere Artilleristen den Nahkampf gegen die feindliche Infanterie auf und töteten eine Gruppe deutscher Soldaten und Offiziere. Der MG-Schütze Mucharjamow vernichtete mit gezieltem Feuer 20 Hitleristen. Vier Kampfpiloten unter Leutnant Malzew trafen auf sechs deutsche Kampfbomber. Im Luftkampf schossen unsere Piloten drei Flugzeuge des Gegners ab.



SowInformBüro

Zum kompletten Frontbericht von SowInformBüro auf Russisch geht es hier >>>


Alle deutschen Übersetzungen der SowInformBüro-Berichte >>>
Kriegsende-Banner für Ihre Website

Dies ist ein Projekt von Russland-Aktuell, RIA Nowosti und Radio Echo Moskaus
Weitere Verwendung im Internet nur mit Quellenangabe und Link zu
kriegsende.aktuell.ru
© .RUFO; © RIA Nowosti