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Die Lage an den Fronten am 22. Februar 1945

In der Nacht auf den 22. Februar flogen unsere schweren Bomber einen Massenangriff gegen Objekte der Kriegsindustrie des Gegners in Königsberg. Es brachen 40 Brände aus, begleitet von schweren Explosionen. Beobachtet wurden außerdem Brände auf dem Territorium einer Maschinenbaufabrik und des Gaswerkes. In derselben Nacht bombardierte unsere Luftwaffe Objekte der Kriegsindustrie in der tschechoslowakischen Stadt Bratislava. Auch hier loderten Brände auf, begleitet von schweren Detonationen.


Südwestlich von Königsberg führten unsere Truppen Kämpfe zur Liquidierung der ostpreußischen Gruppierung des Gegners. Zu erbitterten Kämpfen kam es im Raum Zithen. Die Deutschen hatten diese Stadt in einen mächtigen Stützpunkt ihrer Verteidigung ausgebaut. Sie errichteten Eisenbetonbunker, gruben Panzerabwehrgräben und konzentrierten auf den Anhöhen um die Stadt mehr als 80 Artillerie- und Minenwerferbatterien. Die sowjetischen Abteilungen unternahmen Ungehungsmanöver von Norden her und schnitten alle von Westen zur Stadt führenden Straßen ab.

Andere Abteilungen drangen von Südosten in Zinthen ein. Es kam zu erbitterten Straßenkämpfen. Die Deutschen unternahmen zahllose Gegenangriffe, mussten sich unter den Schlägen unserer Einheiten aber immer wieder zurückziehen. Heute haben unsere Truppen die feindliche Garnison zerschlagen und die Stadt von den Deutschen gesäubert. In den Kämpfen um Zinthen wurden bis zu 4.000 Soldaten und Offiziere des Gegners vernichtet. 520 Deutsche wurden gefangen genommen.

Südlich von Danzig setzten unsere Verbände die Offensive fort. Waldmassive, eine Vielzahl an Seen und Flüsschen behindern die Beweglichkeit der sowjetischen Abteilungen. Die Deutschen nutzen das zur Verteidigung gut geeignete Gelände und haben die Ortschaften stark befestigt. An den Straßenkreuzungen haben sie Widerstandsnester mit Bunkern errichtet. Unsere Abteilungen brachen den Widerstand des Gegners und nahmen den Eisenbahnknotenpunkt Long im Sturm ein. Der Gegner ließ 400 Leichen seiner Soldaten und Offiziere zurück.

In der Provinz Brandenburg sind unsere Truppen unter Kämpfen weiter vorangekommen und südlich von Guben in breiter Front an die Neiße vorgestoßen. Das drei Kilometer südlich von Guben gelegene Dorf Schenkendorf wurde eingenommen. Unterabteilungen der Einheit X haben ein Bataillon des Gegners an den Fluss zurückgedrängt. Der größte Teil der Hitleristen wurde vernichtet, der Rest gefangen genommen. Es wurde viel Beute gemacht.



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