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SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 24. Februar 1945

Südlich von Danzig zogen die Deutschen frische Kräfte hinzu und versuchten durch Gegenangriffe die Offensive der sowjetischen Truppen aufzuhalten. Unsere entlang dem Westufer der Weichsel agierenden Verbände schlugen die feindlichen Gegenangriffe ab und verdrängten die Deutschen im Vormarsch aus mehreren Ortschaften. Andere Abteilungen besetzten den Verkehrsknotenpunkt Messin. An einem anderen Abschnitt warf der Gegner Panzer in die Schlacht. Ihnen schlug das Feuer der sowjetischen Artillerie entgegen; die Deutschen verloren 17 Panzer und wurden zurückgeschlagen.

In Grudziadz (Graudenz) setzten unsere Verbände die Kämpfe zur Liquidierung der eingekreisten Garnison des Gegners fort. Sowjetische Artillerie und Luftwaffe zerstörten durch massiertes Feuer und Bombenangriffe die Festung, Forts und Bunker. Die feindliche Garnison hat große Verluste und verliert unter den Schlägen der sowjetischen Einheiten eine Stellung nach der anderen. In der Nacht ist ein fast ein Bataillon starker Teil der deutschen Infanterie aus der eingekesselten Garnison ausgebrochen, hat die Weichsel überquert und versuchte, sich in den Wäldern zu verbergen. Die Hitleristen gerieten in eine Feuerfalle und wurden zum größten Teil vernichtet.

In Breslau ziehen unsere Truppen den Ring um die Garnison des Gegners immer enger zusammen. Die von Süden her in die Stadt eingebrochenen sowjetischen Abteilungen rücken weiter vor, wobei sie die feindlichen Widerstandsnester auslöschen. Nach Artilleriebeschuss und einen anschließenden Angriff wurden die Deutschen aus den Kasernen verdrängt. Auch der Wasserturm, der in einen starken Verteidigungsknotenpunkt verwandelt worden war, wurde besetzt.

Die sowjetischen Artilleristen vernichteten bei der Säuberung des Terrains für die Infanterie durch gezieltes Feuer die Maschinengewehre und Geschütze des Gegners in den Kellern und auf den Dachböden der Häuser. An einem anderen Abschnitt besetzten unsere Abteilungen einen Vorort und eine Eisenbahnstation. Es wurden viele Trophäen erbeutet. 22 Panzer und zwölf Schützenpanzerwagen des Gegners wurden vernichtet.

Mit großem Enthusiasmus nahmen die sowjetischen Kämpfer, Sergeanten, Offiziere und Generäle den Befehl des Oberkommandierenden, Marschall der Sowjetunion, Genosse Stalin zum 27. Jahrestag der Roten Armee auf. An der Front, in den frontnahen und rückwärtigen Garnisonen vieler Abteilungen und Unterabteilungen fanden Massenkundgebungen und Versammlungen statt. Die Reden der Auftretenden sind durchdrungen von heißer Liebe und grenzenloser Treue zu Genosse Stalin und unserer mächtigen Heimat. Die sowjetischen Krieger sind unerschüttert in ihrer Entschlossenheit, zusammen mit den Armeen unserer Verbündeten die Sache der Zerschlagung der deutsch-faschistischen Armee zu Ende zu führen und den vollen und endgültigen Sieg zu erringen.

An der 3. Weißrussischen Front trat der Rotarmist Iwanow in der Einheit X mit einer Rede vor seine Genossen. Er sagte: „Die Hitlerschen Tiere haben auf unserer Erde gewütet. Sie haben mein Dorf verwüstet und meine Familie verbrannt. Die Rote Armee hat die geheiligte sowjetische Erde von den deutsch-faschistischen Eroberern gesäubert und ist auf das Territorium Deutschlands vorgedrungen. Wir werden den Deutschen auf ewig die Lust nehmen, friedliche Völker auszurauben und sie zu verhöhnen.“

Bei einer Kundgebung im Panzerabwehrregiment X trat Sergeant Nowopotinski auf. Er sagte: „In vierzig Tagen des offensiven Vorrückens hat die Rote Armee mehr als eine Million deutsche Soldaten und Offiziere außer Gefecht gesetzt und viele deutsche Städte erobert. Die Rote Armee hat diese glänzenden Siege deshalb errungen, weil sie von dem großen Feldherrn, unserem geliebten Genossen Stalin geleitet wird. In den kommenden Kämpfen wird die Rote Armee gemeinsam mit den Armeen unserer Verbündeten die deutsch-faschistische Armee zerschlagen und in Asche legen.“



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