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Die Lage an den Fronten am 28. Februar 1945

Südwestlich von Königsberg zogen unsere Truppen den Ring um die ostpreußische Gruppierung des Gegners enger. Nach hartnäckigen Kämpfen nahmen Teile der Abteilung X mehrere stark befestigte Verteidigungsknotenpunkte ein. Der Gegner versuchte sich seine verlorenen Positionen zurückzuholen und unternahm 16 Gegenangriffe. Die sowjetischen Verbände wehrten die feindlichen Attacken erfolgreich ab. Am frühen Morgen sind unsere Abteilungen wieder vorgerückt und haben ihre Stellungen verbessert.

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Auf dem Vormarsch erreichten Teile der Gardekavallerie-Abteilung die Zufahrtswege nach Neustettin. Die Kavalleristen griffen die im Südteil der Stadt festsitzenden Deutschen an und lenkten die Hauptkräfte der Garnison auf sich. Zugleich umgingen andere Abteilungen die Stadt und brachen von Norden in sie ein. Die von zwei Seiten eingeklemmte feindliche Garnison wurde zerschlagen. Neustettin wurde von unseren Verbänden eingenommen.

An einem Tag wurden bis zu 3.000 Soldaten und Offiziere des Gegners vernichtet. Unsere Abteilungen haben fünf Lokomotiven, 200 beladene Güterwagen, neun Militärspeicher und andere Dinge erbeutet. Mehr als 600 Deutsche wurden gefangen genommen. In Neustettin wurden 1.500 von den Deutschen zur Zwangsarbeit deportierte Sowjetbürger befreit.

Im Raum Breslau setzten unsere Truppen die Kämpfe zur Liquidierung der eingekesselten gegnerischen Gruppierung fort. Die sowjetischen Abteilungen bewegten sich entlang der Eisenbahnlinie Oppeln-Breslau vor, nahmen den Vorort Kleine Schanze ein und brachen in den südwestlichen Teil der Stadt durch. Nach hartnäckigen Kämpfen säuberten unsere Stoßtruppen das Metallwerk „Schwarz“ von den Deutschen; die HItleristen hatten es in einen Knotenpunkt ihrer Verteidigung verwandelt.

Unsere Abteilungen drangen außerdem zum Metallwerk „Wolf“ durch und kämpfen dort gegen den Feind. An einem Abschnitt kam eine 70 Mann starke Gruppe Deutscher mit erhobenen Armen auf unsere Positionen zu. Von der Seite des Gegners ertönte starkes MG- und Minenwerfer-Feuer. Ein Teil der deutschen Soldaten wurde getötet. Der Rest erreichte die sowjetischen Stellungen und ergab sich.



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