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Die Lage an den Fronten am 2. März 1945

Südwestlich von Königsberg führten unsere Truppen Kämpfe zur Liquidierung der ostpreußischen Gruppierung des Gegners. Die auf einer kleinen Fläche zusammengepressten umfangreichen Kräfte der Deutschen leisten hartnäckigen Widerstand. Ohne Rücksicht auf Verluste wirft der Gegner durch Panzer und Selbstfahrlafetten verstärkte Infanteriekräfte in die Schlacht. Im Laufe des Tages wehrten unsere Verbände an verschiedenen Abschnitten mehr als 60 Gegenangriffe ab. Die sowjetischen Abteilungen durchbrechen die Verteidigung des Gegners, umgehen seine Stützpunkte und vernichten dann die feindlichen Garnisonen. Teile der Einheit X eroberten nach erbitterten Kämpfen die stark befestigte Siedlung Schönwalde. Andere Abteilungen verdrängten die Deutschen aus Schönau. Der Gegner verlor allein an Gefallenen mehr als 3.000 Soldaten und Offiziere.

In Pommern setzten unsere Verbände nordwestlich und westlich von Neustettin die Offensive fort. Teile der Einheit X brachen den Widerstand des Gegners und nahmen eine Ortschaft 28 Kilometer südöstlich von Köslin ein. An einem anderen Abschnitt kreisten unsere Panzerbesatzungen und Artilleristen eine deutsche Infanteriekolonne ein und vernichteten sie. Es wurden Trophäen erbeutet; 250 Deutsche wurden gefangen genommen.

In Breslau führten unsere Truppen weiter Kämpfe zur Liquidierung der in der Stadt eingeschlossenen gegnerischen Gruppierung. Die Deutschen haben die Häuser zur Rundumabwehr ausgebaut; auf den Straßen und in den Höfen liegen Tausende Minen. Sowjetische Pioniere räumen den Weg für die Infanterie und entschärfen dabei nicht nur Minen, sondern sprengen zugleich die Feuernester des Gegners. Eine Gruppe Pioniere hat sich zu einem großen Gebäude vorgearbeitet, in dem sich die Deutschen verschanzt hatten. Sie verminten das Haus und jagten es in die Luft. Die Hitleristen, die sich dort befanden, wurden allesamt vernichtet.

An einem Abschnitt erbeutete Unterleutnant Lukaschewski eine deutsche Kanone und eröffnete damit das Feuer. Der sowjetische Offizier vernichtete drei deutsche MG-Nester und eine große Gruppe Deutscher. Der Zug von Unterleutnant Garipow vernichtete in einem erbitterten Kampf mehr als 60 Hitleristen. Der Schützenzug von Sergeant Maljuga wehrte im Laufe des Tages drei Gegenangriffe des zahlenmäßig überlegenen Gegners ab. Die Hitleristen zogen sich ungeordnet zurück. In diesem Kampf vernichtete Sergeant Maljuga 15 deutsche Soldaten.



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