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Die Lage an den Fronten am 5. März 1945

In Ostpreußen brachen südwestlich von Königsberg Abteilungen der Einheit X den hartnäckigen Widerstand des Gegners und eroberten nach einem Nachtkampf den stark befestigten Stützpunkt Korschelken. Die Deutschen wollten den Status Quo wiederherstellen und unternahmen dafür elf Gegenangriffe, wurden aber zurückgeschlagen. Andere Abteilungen überwanden Minenfelder und verdrängten die Hitleristen aus der Ortschaft Strauben, die sich elf Kilometer südöstlich der Stadt Braunsberg befindet. Acht Geschütze, 40 Maschinengewehre und andere Trophäen wurden erbeutet; 250 Deutsche wurden gefangen genommen.

Südlich und südwestlich von Danzig sind unsere Truppen unter Kämpfen vorgerückt. Die Abteilungen der Einheit X besetzten mehrere Ortschaften. Nördlich von Chojnice führten unsere Verbände Kämpfe unter den schwierigen Bedingungen eines von Wäldern und Seen bestimmten Geländes. Die Deutschen stützten sich auf ihre zwischen den Seen eingerichteten Befestigungen und versuchten, die sowjetischen Verbände aufzuhalten.

Mit Umgehungsmanövern vernichten unsere Kämpfer die feindlichen Befestigungen und rücken unbeirrt voran. Der Feind zieht sich unter den Schlägen der sowjetischen Truppen zurück und hat riesige Verluste an Mann und Gerät. An einem Tag wurden bis zu 2.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive weiter fort. Die von Artillerie und Kampfbombern unterstützten sowjetischen Infanteristen, Panzerbesatzungen und Kavalleristen fügen dem Gegner harte Schläge zu. Um Stargard wurde erbittert gekämpft. Die Deutschen messen dieser Stadt sehr große Bedeutung bei, denn sie ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und ein mächtiger Verteidigungsstützpunkt auf dem Weg vor Stettin.

Der Gegner hatte eilends frische Kräfte in den Raum Stargard geworfen und wütende Gegenangriffe unternommen. Die sowjetischen Verbände rückten trotzdem weiter vor. Unsere Panzerbesatzungen und Infanteristen gingen zum Sturm über und eroberten nach erbitterten Straßenkämpfen die Stadt Stargard. Die Deutschen verloren allein an Gefallenen mehr als 4.000 Soldaten und Offiziere.



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