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Die Lage an den Fronten am 6. März 1945

In der Nacht auf den 6. März haben unsere Kampfbomber schwere Angriffe gegen Militärobjekte in Stettin und Königsberg geflogen. Durch die Angriffe kam es in Stettin zu vielen Bränden, die von Explosionen begleitet wurden; besonders stark waren sie auf dem Güterbahnhof. In Königsberg ist durch Volltreffer ein Munitionslager in die Luft geflogen; auch hier kam es zu mehreren starken Bränden.

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front haben heute die Stadt und Festung Grudziadz (Graudenz) eingenommen. Wie bereits berichtet, hatten unsere Verbände die Offensive entlang der Weichsel ausgebaut und vor zwei Wochen die deutsche Garnison in Grudziadz eingeschlossen. Die Zufahrtswege zur Stadt werden von alten Forts gedeckt, die durch zwei Ketten moderner Langzeitbefestigungen verstärkt worden waren. Die feindliche Garnison bestand aus großen Artillerie- und Infanterieabteilungen und einer Panzereinheit.

Südwestlich und westlich von Danzig sind die Truppen der 2. Weißrussischen Front unter Kämpfen weiter vorgerückt. Die in dem waldigen Gelände agierenden sowjetischen Abteilungen haben die Städte Treten und Malchow genommen. Die Deutschen wurden aus weiteren Ortschaften verdrängt. Der Gegner unternahm mehrere Gegenangriffe, wurde aber unter großen Verlusten für ihn selbst zurückgeworfen. An einem Tag wurden mehr als 2.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive in Pommern fort. Die Stadt Belgard, ein starker Verteidigungsstützpunkt der Deutschen, wurde genommen. Reste der zerschlagenen und versprengten Abteilungen des Gegners werden in den Wäldern aufgegriffen. Im Raum Belgard sind 1.300 Hitleristen vernichtet und mehr als 500 gefangen genommen worden.

Unsere Luftwaffe flog Angriffe gegen Kolonnen deutscher Verbände auf dem Rückzug. Mehrere Militärzüge wurden gesprengt und viele Lokomotiven und Waggons vernichtet. In Luftkämpfen haben sowjetische Piloten 19 deutsche Flugzeuge abgeschossen. Flugzeuge der Baltischen Rotbanner-Flotte haben durch einen Volltreffer ein Transportschiff des Gegners mit einer Wasserverdrängung von 5.000 Tonnen in der Ostsee versenkt.



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