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Die Lage an den Fronten am 7. März 1945

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort. Unsere Abteilungen verdrängten die Deutschen aus der Stadt Starogard (Preußisch Stargard), einem Stützpunkt der feindlichen Verteidigung und wichtigen Verkehrsknotenpunkt vor Danzig. Die sowjetischen Infanteristen und Panzerbesatzungen rückten unter Kämpfen vor und nahmen nordwestlich von Starogard eine große Ortschaft ein, die 40 Kilometer von Danzig entfernt liegt. Sich unter den Schlägen unserer Verbände zurückziehend, hat der Gegner große Verluste. Im Laufe des Tages erbeuteten unsere Truppen viele Trophäen, darunter 44 Geschütze, 80 Minenwerfer, 14 Militärzüge und 500 Automobile.

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Die sowjetischen Abteilungen, die die Stadt Cammin eingenommen hatten, rückten Richtung Norden vor und besetzten die Ortschaft Wald-Divenow an der Ostsee. Andere Abteilungen rückten in breiter Front an das Ostufer der Mündung der Divenow und zum Hafen von Stettin vor. Nach einem Vormarsch von 15 Kilometern standen unsere Verbände vor Gollnow, einem wichtigen Stützpunkt der Deutschen vor Stettin.

Der Gegner versuchte, den Brückenkopf am Ostufer der Oder zu halten und leistete hartnäckigen Widerstand. In den Vororten hatten die Deutschen Panzer eingegraben und sie als Feuernester benutzt. Unsere Truppen gingen zum Sturmangriff über, brachen den feindlichen Widerstand und nahmen die Stadt Gollnow und weitere benachbarte Ortschaften.

Unsere Verbände liquidierten eine südlich von Schiefelbein eingekreiste gegnerische Gruppierung. Die in den Kessel geratenen deutschen Abteilungen unternahmen verzweifelte Versuche, aus dem Ring der sowjetischen Truppen auszubrechen. Zu besonders erbitterten Kämpfen kam es an den nach Westen führenden Straßen. Mit schnellen Schlägen von allen Seiten schnitten unsere Verbände die deutschen Einheiten voneinander ab. Teile der Polnischen Armee vernichteten an einem Tag mehr als 1.500 Hitleristen. Unsere Kavalleristen vernichteten 1.200 deutsche Soldaten und Offiziere.

Die sowjetischen Panzerbesatzungen vernichteten bei den Kämpfen zur Liquidierung der eingekreisten Gruppierung bis zu 4.000 Hitleristen. Die Schlachtfelder sind mit zerschlagenem Gerät, Waffen und Leichen von feindlichen Soldaten und Offizieren übersät. Unsere Truppen machten reiche Beute. Allein an einem Abschnitt erbeuteten Kämpfer der Einheit X 28 Panzer und Selbstfahrlafetten, 167 Feldgeschütze, 54 Minenwerfer, ca. 700 Lastwagen und Automobile, 800 Fuhrwerke und 2.000 Pferde.

Die Truppen der 2. Ukrainischen Front zerschlugen nach erbitterten Kämpfen die feindliche Garnison in Banska Stiavnica und eroberten die Stadt, einen starken Verteidigungsstützpunkt der Deutschen in den Karpaten. In Ungarn griff der Feind unsere Verbände am Plattensee an. Der Kampf, in dem die Deutschen große Infanteriekräfte und Panzer einsetzten, gestaltete sich als schwierig. Die sowjetischen Infanteristen und Artilleristen schlugen die feindlichen Angriffe zurück und fügten dem Gegner schwere Verluste zu.



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