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Die Lage an den Fronten am 8. März 1945

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front bauten ihre erfolgreiche Offensive aus. Nach erbitterten Kämpfen drangen unsere Kämpfer in die Stadt Koscierzyna (Berent) ein. Dies ist ein Stützpunkt der Verteidigung der Deutschen vor Danzig. Unsere Kämpfer eroberten die Stadt nach erbitterten Straßenkämpfen. Zu harten Kämpfen kam es auch im Vorfeld der Stadt Bytow (Bütow). Diese Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Ostpommern. Mit Bytow in ihrer Hand hatten die Deutschen die Möglichkeit, ihre Truppen zu bewegen.

Die vor der Stadt stehenden Kämpfer der Einheit X wehrten insgesamt zehn Gegenangriffe des Gegners ab. Zugleich vollzogen unserer mobilen Einheiten ein Umgehungsmanöver und schlugen von Nordwesten auf den Feind ein. Nach erbitterten Kämpfen war der Widerstand der Deutschen gebrochen. Die Reste der zerschlagenen feindlichen Garnison zogen sich ungeordnet zurück.

Unsere Truppen setzten die Offensive Richtung Stettin fort. Sowjetische Panzer und Infanterie verdrängten die Deutschen aus mehreren Ortschaften; fünf Kilometer östlich von Altdamm kommt es zu erbitterten Kämpfen. Die Deutschen versuchen, diese Stadt zu halten, die Stettin von Osten her deckt. Der Gegner zieht sich unter den Schlägen unserer Truppen zurück und hat große Verluste an Mann und Gerät.

In Ungarn nahm der Gegner bei Sonnenaufgang seine Angriffe nordöstlich und südlich vom Plattensee wieder auf. An einem schmalen Abschnitt warfen die Deutschen große Infanteriekräfte und Panzer in die Schlacht. Mit mächtigem Feuer aller Waffengattungen und Gegenangriffen wehren die sowjetischen Einheiten die Angriffe der Hitleristen ab. Im Verlauf der Kämpfe wurden mehr als 2.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.

Bei der Abwehr der feindlichen Angriffe zeigen die sowjetischen Kämpfer unerschütterliche Standhaftigkeit und Heldenmut. Die Geschützbedienung von Sergeant Naneschew zerschoss in einem Kampf drei deutsche Panzer; Die Panzerabwehrschützen Woronin und Jemeljanow vernichteten mit einer Gruppe MG-Schützen einen Zug der feindlichen Abwehr. MG-Schütze Bassaranow vernichtete 13 Deutsche.

Zwei deutsche Panzer griffen die Maschinengewehr-Abteilung von Leutnant Kropatschow an. Leutnant Kropatschow setzte mit Panzerabwehrgranaten einen deutschen Panzer außer Gefecht; der zweite wurde mit Flaschen mit Kraftstoffgemisch beworfen und verbrannte. Drei deutsche Panzer explodierten auf von dem Pionier Wassilenko gelegten Minen.



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