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Die Lage an den Fronten am 9. März 1945

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Sowjetische mobile Einheiten und Infanterie nahmen nach schnellem Vorrücken die Stadt Schlawe. Die feindliche Garnison der Stadt versuchte zu fliehen, wurde aber auf der Landstraße eingeholt und vom Feuer und den Ketten der sowjetischen Panzer zermalmt. Den Erfolg ausbauend, eilten unsere Verbände in Richtung Stolp. Diese Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Nordpommern.

Der Gegner hatte versucht, in diesem Raum Langzeitverteidigungslinien aufzubauen. Die Hitleristen hatten hier zehntausende Menschen mit Schaufeln, Brecheisen und Spitzhacken eingesetzt. Die Arbeiten dauerten Tag und Nacht. Der schnelle Vormarsch der Roten Armee zerschlug aber die Pläne der Deutschen. Die Befestigungen wurden nicht fertig gebaut.

Am Ende des Tages erreichten unsere Verbände den westlichen Stadtrand von Stolp. Die sowjetische Infanterie trat in den Kampf gegen den hartnäckig sich verteidigenden Gegner ein; Panzer, Artillerie und Minenwerfer umgingen die Stadt von Norden und Süden. Am Abend brachen von drei Seiten sowjetische Schützenabteilungen in die Stadt ein. Es begann der nächtliche Sturm. Nach erbitterten Kämpfen wurde Stolp von unseren Truppen genommen.

Am Frontabschnitt Stettin haben unsere Truppen das Ostufer der Oder vom Feind gesäubert. Die sowjetischen Verbände versetzen den Deutschen massierte Schläge von Norden, Osten und Süden und rücken gegen Altdamm vor, das Stettin von Osten her deckt. Infanterie und Panzer verdrängen die Deutschen aus den Befestigungen in Ortschaften und an Straßen.



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