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Die Lage an den Fronten am 10. März 1945

Südöstlich von Danzig haben unsere Abteilungen den Fluss Nogat überquert und einen Brückenkopf an seinem Westufer gebildet. Der Gegner versuchte mit Gegenangriffen, die sowjetischen Abteilungen hinter den Fluss zurückzudrängen, hatte aber keinen Erfolg. Inzwischen hatten Infanterie- und Artillerieeinheiten übergesetzt. Unsere Truppen haben die Deutschen aus mehreren Stützpunkten verdrängt und die Stadt Tiegenhof im Sturm genommen. Es wurden Trophäen erbeutet und Gefangene gemacht.

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Unsere mobilen Einheiten und die Infanterie überquerten den Fluss Lupow und rückten nach Osten vor. Die Deutschen ziehen sich unter den Schlägen der sowjetischen Verbände zurück, wobei sie Straßen verminen und Brücken sprengen. Unter Kämpfen rückten unsere Abteilungen weiter vor und eroberten aus der Bewegung heraus die Stadt Lauenburg.

In Ungarn hat der Gegner nordöstlich des Plattensees seine Gruppierung durch SS-Panzerdivisionen verstärkt und greift weiterhin unsere Stellungen an. Die erbitterten Gefechte währen ununterbrochen fort. Sowjetische Infanteristen, Artilleristen und Panzerabwehrkräfte wehren mit Feuer aller Waffengattungen und Gegenangriffen die Attacken des Feindes ab. An einem einzigen Abschnitt wurden allein 20 Angriffe abgewehrt. Die Schlachtfelder sind mit Leichen von Hitleristen und zerschlagenem Gerät des Feindes übersät.

Die sowjetischen Kämpfer zeichnen sich bei der Abwehr von großen Panzer- und Infanteriekräften des Gegners durch Standhaftigkeit und Heldenmut aus. Eine unsterbliche Heldentat beging Unterleutnant Kisseljow, Kommandeur eines Zuges. Als ein feindlicher Panzer in unsere Stellungen einbrach, warf er sich mit einer Panzerabwehrgranate unter die Ketten des Panzers und setzte ihn außer Gefecht. Genosse Kisseljow starb den Heldentod.

Die MG-Schützen und Brüder Wassili und Andrej Tschernych ließen einen deutschen Panzer über ihren Graben rollen und eröffneten das Feuer auf die nachfolgenden feindlichen Infanteristen, wobei sie eine Gruppe Hitleristen vernichteten. Der Panzer drehte und begann den Graben platt zu machen, in dem die MG-Schützen saßen. Die Brüder Tschernych warteten einen günstigen Moment ab, setzten den Panzer mit einer Granate außer Gefecht und vernichteten die Besatzung, die versuchte, sich durch Flucht zu retten.



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