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Die Lage an den Fronten am 11. März 1945

Südöstlich von Danzig rücken unsere Truppen unter Gefechten entlang des Ostufers der Weichsel nach Norden vor. Der Gegner nutzt das schwierige, von vielen Kanälen durchzogene Gelände und leistet hartnäckigen Widerstand. Die Deutschen verminen die Straßen und unternehmen Gegenangriffe, womit sie den Vormarsch der sowjetischen Abteilungen aufhalten wollen. Zu erbitterten Kämpfen kam es vor Neuteich, einem Eisenbahnknotenpunkt und wichtigen Verteidigungsstützpunkt der Deutschen. Eine Schützeneinheit umging diese Ortschaft von Norden, andere Abteilungen versetzten dem Feind Schläge von Süden und Osten. Nach hartnäckigem Kampf wurde Neuteich vom Gegner gesäubert.

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive im Abschnitt Danzig weiter fort. Unsere mobilen Einheiten und die Infanterie rücken nach Norden vor. Der Gegner hatte im Raum Leba große Kräfte konzentriert und versucht, diesen wichtigen Stützpunkt an der Küste der Ostsee zu halten. Die sowjetischen Abteilungen wehrten mehrere feindliche Gegenangriffe ab, versetzten den Deutschen daraufhin einen mächtigen Schlag und nahmen die Stadt Leba ein.

Andere in östlicher Richtung agierende Abteilungen rückten um 20 Kilometer vor und führen Kämpfe im Vorfeld von Neustadt. Der Gegner zieht sich unter den Schlägen unserer Truppen zurück und hat schwere Verluste zu verzeichnen. Nach unvollständigen Angaben wurden an einem Gefechtstag mehr als 2.500 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet. Es wurden 23 Panzer, 51 Lokomotiven, zwölf Militärzüge, 1.700 beladene Fuhrwerke und 21 Militärspeicher erbeutet.

Im Raum Colberg führten unsere Verbände Gefechte zur Liquidierung der eingekesselten Garnison des Gegners. Einzelne Abteilungen erreichten westlich von Colberg die Küste der Ostsee, womit sie der feindlichen Garnison den Rückzug abschnitten. Mit gezielten Schlägen säuberten unsere Kämpfer den Westteil der Stadt vom Gegner.

Andere Abteilungen brachen in der Nacht in die östlichen Vororte von Colberg durch. Die eingeschlossene vielköpfige deutsche Garnison leistet wütenden Widerstand. Unsere Sturmabteilungen säubern Straße für Straße vom Feind. Bei den Deutschen wurden viele Waffen und Militärlager erbeutet.

In Ungarn wehrten unsere Verbände nordöstlich und östlich des Plattensees den Angriff von großen gegnerischen Kräften an Panzern und Infanterie ab. Gefangen genommene Deutsche geben an, dass die den Befehl haben, um jeden Preis zur Donau vorzustoßen. Deutsche Panzer und Schützenpanzerwagen mit MG-Schützen, die von dem mächtigen Feuer der sowjetischen Artillerie zurückgeworfen werden, treten immer wieder und mit hoher Geschwindigkeit zu Angriffen an, um unsere Linien zu durchbrechen.

Die sowjetischen Infanteristen, Artilleristen und Panzerabwehrschützen wehren die feindlichen Attacken heldenhaft ab. An einem Tag wurden mehr als 2.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet. Im Vorfeld unserer Stellungen blieben viele verbrannte und zerschlagene Panzer, Selbstfahrlafetten und Schützenpanzerwagen des Gegners zurück.



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