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Die Lage an den Fronten am 13. März 1945

Südöstlich von Danzig sind unsere Truppen unter Kämpfen am Ostufer der Weichsel entlang weiter nach Norden vorgerückt. Das von Kanälen durchzogene Gelände erschwert die Offensive der sowjetischen Abteilungen. Der Gegner stützt sich auf bereits vorhandene Verteidigungsanlagen und stark befestigte Stellungen und leistet hartnäckigen Widerstand. Die Deutschen unternehmen häufig Gegenangriffe; unsere Verbände fügten dem Gegner große Verluste zu.

Nordwestlich von Gdynia haben unsere Truppen mehrere Ortschaften eingenommen. Der Gegner wurde zur Danziger Bucht zurückgedrängt und leistet verzweifelten Widerstand. Die sowjetischen Infanteristen, Panzerbesatzungen und Artilleristen versetzen dem Feind ununterbrochene Schläge und rücken unbeirrt weiter vor. An einem Tag wurden bis zu 3.000 Hitleristen vernichtet.

In Ungarn setzten große Kräfte an gegnerischen Panzern und Infanterie die Angriffe auf unsere Stellungen fort. Die Gefechte werden immer erbitterter und gehen oft in Nahkämpfe über. Erfolglos an einem Abschnitt, wechseln die Deutschen die Schlagrichtung, um Schwachstellen in der sowjetischen Abwehr aufzuspüren. Der Gegner stößt jedoch an allen Abschnitten auf den hartnäckigen Widerstand unserer Truppen und hat riesige Verluste.

Der an der 1. Ukrainischen Front gefangen genommene Unteroffizier einer Kampfgruppe der 408. Infanteriedivision Bruno Biber gab an: „Unser Regiment hatte große Verluste zu verzeichnen. Ein Teil der Soldaten war weggelaufen. Der Kommandeur des Regiments Major Maier-Scholler zog die Reste der zerschlagenen Einheiten zu einer Kampfgruppe zusammen. Zum Kommandeur der Kampfgruppe wurde Major Gerold ernannt. Nach der Abfahrt des Regimentskommandeurs in den Divisionsstab übergab Major Gerold das Kommando über die Kampfgruppe einem Oberleutnant und ehemaligen Piloten, der erst am Vortag eingetroffen war, und fuhr selbst davon.

Eine Stunde später erklärte der Oberleutnant ebenfalls, dass er zum Divisionsstab fährt, um Hilfe anzufordern, und übergab das Kommando einem Unteroffizier. Es war klar, dass die Offiziere sich davonmachen, um ihr Leben zu retten, und uns unserem Schicksal überlassen Ich sammelte eine Gruppe Soldaten um mich. Wir gelangten zu dem Schluss, dass wir, wenn wir weiterkämpfen, ums Leben kommen würden, und beschlossen, uns zu ergeben.“



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