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Die Lage an den Fronten am 14. März 1945

Südwestlich von Königsberg führten Truppen der 3. Weißrussischen Front Angriffskämpfe. Die ans Meer zurückgedrängten Deutschen unternehmen verzweifelte Anstrengungen, um den noch in ihrem Besitz befindlichen Abschnitt in Ostpreußen zu halten. Die Deutschen legen zusätzliche Schützengräben an, sie haben alle Ortschaften befestigt und das Vorfeld ihrer Linien fast vollständig vermint. Regen und das einsetzende Tauwetter lassen den Schnee schnell tauen. Alle Bodensenken sind überflutet. Die sowjetischen Abteilungen sind mit Unterstützung mächtigen Artilleriefeuers nach erbitterten Kämpfen weiter vorgerückt und haben die Deutschen aus der Ortschaft Lank verdrängt.

In Ungarn haben unsere Verbände nordöstlich und östlich des Plattensees Angriffe der Deutschen erfolgreich abgewehrt. Der Gegner wirft ohne Rücksicht auf Verluste Panzer und Infanterie in die Schlacht. Unsere Abteilungen wehren den feindlichen Druck heldenhaft ab und verwüsten mit Feuer aller Waffengattungen die Reihen der angreifenden Einheiten der Deutschen.

An einem Abschnitt hatten die Deutschen eine Gruppe von 23 Kämpfern unter Führung von Unterleutnant Mylnikow eingekreist, die aber weiterhin hartnäckigen Widerstand leistete. Die sowjetischen Krieger hielten ihre Stellung bis zum Eintreffen von Verstärkung. Vor ihren Stellungen wurden mehr als 100 feindliche Leichen gezählt.

An der 1. Weißrussischen Front flog unsere Luftwaffe Angriffe gegen Truppen des Gegners und dessen Eisenbahnlinien. Die Luftaufklärung hatte im Unterlauf der Oder mehrere große Lastkähne entdeckt. Kurz darauf erschienen dort unsere Kampfbomber unter Führung von Hauptmann Pronin. Die sowjetischen Piloten versenkten einen Kahn, auf dem sich mehr als 200 deutsche Soldaten und Offiziere, 30 Automobile und sieben Geschütze befanden.



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