Ein Projekt von: aktuell.ru, RIA Nowosti und Echo Moskaus
SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 8.November 1944

Foto: Aus den Archiven von RIA NowostiIm Laufe des 8.November gab es an den Fronten keine wesentlichen Veränderungen. Am 7.November vernichteten unsere Truppen bei lokalen Gefechten 14 deutsche Panzer. In Luftkämpfen und durch Flak wurden sechs gegenerische Flugzeuge abgeschossen. In Ostpreussen gab es ein Feuergefecht unter Einsatz von Artillerie und MGs. Bei Tilsit versuchten die Deutschen, sich mit Motorbooten dem rechten Ufer des Neman zu nähern. Unser Kämpfer bemerkten dien Feind rechtzeitig und eröffneten das Feuer. Zwei Motorboote des Gegners wurden versenkt. An anderen Abschnitten beschäftigten sich unsere Abteilungen mit Aufklärung und vernichteten Feuerstellungen des Gegners. Der Panzerfahrer Genosse Wolodujew entdeckte eine Panzer-Abwehr-Batterie des Gegners. Genosse Wolodujew griff die Hitleristen an und zermalmte ihre Waffen mit seinen Panzerketten.

Südlich der Stadt Pultusk warfen Abteilungen der n-ten Einheit einige Angriffe des Gegners zurück. Über 200 deutsche Soldaten und Offiziere wurden getötet. Vier Panzer wurden abgeschossen. In der Tschechoslowakei, westlich der Stadt Uschgorod, griffen unsere Infanteristen unvermutet die Hitleristen an und nahmen gute Positionen ein. Auf dem Schlachtfeld blieben 150 Leichen deutscher Soldaten und Offiziere. Zwei Geschütze, 14 MGs, 7 Granatwerfer und zwei Funkstationen sowie ein Lager mit Militärausrüstung wurden erobert. Über 200 Deutsche und Ungarn wurden gefangen genommen.

Der Vortrag des Vorsitzenden des Staatlichen Verteidigungsauschusses, des Genossen Stalin auf der Festsitzung des Moskauer Sowjets der Deputierten der Werktätigen rief einen gewaltigen Aufschwung unter den Arbeitern, Kolchosbauern und in der Intelligentsia unseres Landes hervor.

In Moskau, in der 1.Staatlichen Kaganowitsch-Kugellagerfabrik trat auf einer Verrsammlung die Genossin Barschinikowa mit einer Rede auf, die Brigadier einer Jugendbrigade ist. Sie sagte: „Genosse Stalin hat die selbstlose Arbeit der Sowjetfrauen und unserer Jugend hoch eingeschätzt. Das Lob Stalins ist die beste Auszeichnung für uns. Wir werden unsere Anstrengungen vermehren, um die Hilfe für die Front noch mehr zu verstärken. Die Panzer- und Flugzeugbauer werden keinen Mangel an Kugellagern haben.“

Auf einer Versammlung der Arbeiter des Lenin-Maschinenbauwerkes in Leningrad trat der Genosse Wlassow mit einer Rede auf, der in diesem Werk schon seit über 50 Jahren arbeitete. „Unser Kollektiv“, sagte er, „hat neue Produktionssiege errungen. Fünf Monate vorfristig ist der Martinsofen in Betrieb genommen worden. Vorfristig gebaut und heute erprobt ist die erste Turbine. Mit unseren Händen haben wir über 40.000 Quadratmeter an Produktionsfläche wiederhergestellt. Die Arbeiter der Stadt Lenins, ausgerüstet mit den Anweisungen des Genossen Stalin, tun alles, um der Roten Armee zu helfen, das faschistische Tier endgültig zu erledigen.“

SowInformBüro

Zum kompletten Frontbericht von SowInformBüro auf Russisch geht es hier >>>


Alle deutschen Übersetzungen der SowInformBüro-Berichte >>>
Kriegsende-Banner für Ihre Website

Dies ist ein Projekt von Russland-Aktuell, RIA Nowosti und Radio Echo Moskaus
Weitere Verwendung im Internet nur mit Quellenangabe und Link zu
kriegsende.aktuell.ru
© .RUFO; © RIA Nowosti