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Die Lage an den Fronten am 20. März 1945

Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreichen Gefechte zur Liquidierung der südwestlich von Königsberg eingekesselten ostpreußischen Gruppierung des Gegners fort. Die entlang des Flusses Passarge agierenden sowjetischen Abteilungen rückten an den südlichen Stadtrand von Braunsberg vor und begannen den Kampf um den Bahnhof. Die von Westen angreifenden Einheiten überwanden ein schwer zugängliches Gelände und verdrängten die Deutschen aus der befestigten Ortschaft Guntenberg, Unsere Verbände bauten den Vorteil aus, drangen in die Stadt ein und hatten gegen Morgen ihren südlichen Teil am Fluss entlang gesäubert.

Danach setzten sowjetische Einheiten mehrmals über den Fluss über, brachen den hartnäckigen Widerstand der feindlichen Garnison und besetzten die Stadt Braunsberg vollständig. Sie war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und ein starker Stützpunkt in der Verteidigung der Deutschen an der Küste des Frischen Haffs. Mit dem Verlust von Braunsberg hat sich die Lage der eingekreisten Gruppierung des Gegners deutlich verschlechtert. Jetzt befindet sich in diesem Raum allein die Stadt Heiligenbeil in den Händen der Deutschen.

Um diese Stadt zu halten, wirft die deutsche Führung große Kräfte an Infanterie in die Schlacht. Unsere Verbände ziehen den Ring um den Gegner immer enger. An einem Gefechtstag wurden mehr als 5.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet. An einzelnen Abschnitten ergeben sich die deutschen Soldaten gruppenweise. So wurden heute südlich von Heiligenbeil mehr als 2.000 feindliche Soldaten und Offizieren gefangen genommen. Es wurden dort 60 Panzer, mehr als 1.000 Automobile, drei Lokomotiven, 259 beladene Eisenbahnwaggons, viele Waffen und Munitionsdepots erbeutet.

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front haben nach ernsthaften Gefechten die Stadt Altdamm eingenommen, einen wichtigen Verteidigungsstützpunkt der Deutschen im Vorfeld von Stettin. Die ganze Nacht hatte es erbitterte Kämpfe gegeben. Die Deutschen hatten die Straßen der Stadt mit Raketen beleuchtet und starkes Artilleriefeuer gegeben. Sowjetische Einheiten säuberten Häuserblock um Häuserblock vom Feind. Heute Morgen haben unsere Sturmabteilungen den Flugplatz von den Hitleristen gesäubert und die Straße Altdamm-Stettin abgeschnitten.

Die sowjetischen Abteilungen verstärkten die Schläge gegen den die Stadt verteidigenden Feind. Sehr bald war der koordinierte Widerstand des Gegners gebrochen; die Stadt Altdamm wurde von unseren Truppen besetzt. Der stark befestigte Brückenkopf der Deutschen am rechten Ufer der Oder östlich von Stettin ist liquidiert. In den Kämpfen um Altdamm hatten die Deutschen schwere Verluste. An den Zufahrtswegen und auf den Straßen der Stadt liegen Tausende feindlicher Leichen.



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