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Die Lage an den Fronten am 22. März 1945

Südwestlich von Königsberg setzten unsere Truppen die Kämpfe zur Liquidierung der ostpreußischen Gruppierung des Gegners fort. Besonders erbitterte Kämpfe finden vor Heiligenbeil statt. Der Gegner versucht mit allen Mitteln, diese Stadt zu halten, die das Küstendorf Rosenberg deckt, wo sich Schiffsanleger befinden. Die Deutschen hatten Heiligenbeil gründlich auf die Verteidigung vorbereitet. Im Vorfeld wurden durchgehende Gräben ausgehoben und breite Minenfelder angelegt. Unsere Abteilungen, die gestern Abend von Süden her angerückt waren, haben heute nach erbitterten Kämpfen die Kasernen und mehrere Häuser am Fluss genommen.

Danach durchwateten sowjetische Kämpfe, bis zur Brust im eiskalten Wasser, den Fluss und besetzten mehrere Gebäude an seinem Nordufer. An einem Tag vernichteten die sowjetischen Verbände mehr als 2.000 deutsche Soldaten und Offiziere, 16 Panzer und Selbstfahrlafetten, zehn Schützenpanzerwagen, 48 Feldgeschütze und bis zu 400 Automobile.

An der Danziger Front haben unsere Truppen den hartnäckigen Widerstand des Gegners überwunden und unter Kämpfen mehrere Ortschaften eingenommen. Die Deutschen versuchen mit Gegenangriffen sowie dem Feuer von Feldgeschützen und Schiffsartillerie, das Vorrücken der sowjetischen Abteilungen an die Küste der Danziger Bucht zu verhindern. Den Widerstand des Gegners überwindend, nahmen unsere Abteilungen u. a. eine vier Kilometer westlich von Gdynia gelegene Ortschaft ein.

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front gingen zur Offensive über. Westlich von Oppeln durchbrachen die sowjetischen Abteilungen nach hartnäckigen Gefechten die starke Verteidigungslinie des Gegners. Unsere Stoßtruppen rückten schnell voran und nahmen die Stadt Falkenberg, wobei mehr als 2.000 Hitleristen vernichtet wurden. Bald darauf fiel der wichtige Stützpunkt und Verkehrsknotenpunkt Lamsdorf. In dieser Ortschaft befreiten unsere Kämpfer mehr als 4.000 Sowjetbürger aus der faschistischen Sklaverei.

Verschiedene Verbände besetzten nach erbitterten Kämpfen die Städte Neustadt und Ober-Glogau und vereinten sich im Raum Neustadt. Damit ist die südwestlich von Oppeln agierende deutsche Gruppierung eingekreist. Der Gegner befindet sich unter ununterbrochenem Artillerie- und Minenwerferfeuer und hat große Verluste.

Sowjetische Einheiten wehrten feindliche Gegenangriffe ab und führten zugleich Kämpfe zur Liquidierung der eingekesselten deutschen Verbände. Der Widerstand der Hitleristen wurde gebrochen. Deutsche Soldaten und Offiziere ergaben sich gruppenweise. Unsere Truppen unterdrückten die letzten Widerstandsnester und beendeten die Zerschlagung der eingekreisten deutschen Gruppierung. Die Schlachtfelder sind mit den Leichen Tausender Hitleristen übersät.



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