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Die Lage an den Fronten am 24. März 1945

An der Danziger Front setzten unsere Truppen ihre Offensive fort. Der Gegner leistet hartnäckigen Widerstand und unternahm im Laufe des Tages mehr als 20 Gegenangriffe. Südlich von Danzig nahmen die in nördlicher Richtung agierenden Verbände mehrere Stützpunkte. Mit Vorstößen von Süden und Westen zerschlugen unsere Truppen eine feindliche Garnison und besetzten den Verkehrsknotenpunkt Praust. Westlich von Danzig führen sowjetische Infanteristen und Artilleristen Kämpfe an der zweiten Verteidigungslinie des Gegners. Südwestlich von Gdynia überwanden unsere Truppen eine Vielzahl an Hindernissen, darunter unter Strom stehende Stacheldrahtsperren, und verdrängten die Deutschen aus einem Stützpunkt zwei Kilometer vor Gdynia.

Truppen der 3. Ukrainischen Front gingen im Raum südwestlich von Budapest zum Angriff über. Anfang März hatte der Gegner hier elf Elite-Panzerdivisionen konzentriert, darunter Divisionen der 6. SS-Panzerarmee, die von der Westfront verlegt worden war. Die Deutschen warfen Hunderte Panzer, Selbstfahrlafetten und Schützenpanzerwagen sowie riesige Kräfte an Artillerie, Kampfbombern und Infanterie in die Schlacht. Sie wollten die sowjetischen Verbände zerschlagen, die Donau überqueren und an ihrem Ostufer einen Brückenkopf anlegen, um von dort die Angriffe auszubauen.

Unsere Truppen zermürbten den Gegner in erbitterten Verteidigungsgefechten, fügten ihm schwerste Verluste zu und machten die Pläne der deutschen Führung zunichte. Im Anschluss gingen die Truppen der 3. Ukrainischen Front selbst zum Angriff über. Nach mächtiger Artillerievorbereitung griff die sowjetische Infanterie die Deutschen an und durchbrach deren stark befestigte Verteidigungslinie.

In den Durchbruch eilten unsere mobilen Einheiten. Nach schnellem Vorrücken verdrängten die sowjetischen Verbände die Deutschen aus der Stadt Mor. Andere Abteilungen begangen den Kampf um Sekesfehervar. Die Deutschen hatten diese Stadt zu einem zentralen Stützpunkt ihrer Verteidigung ausgebaut. Sowjetische Panzerbesatzungen und Infanteristen zerschlugen in erbitterten Kämpfen die große feindliche Garnison und nahmen die Stadt ein.



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