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Die Lage an den Fronten am 25. März 1945

Truppen der 3. Weißrussischen Front führten erfolgreiche Kämpfe zur Liquidierung der Gruppierung des Gegners an der Küste des Frischen Haffs. Die Deutschen leisten verzweifelten Widerstand. Gefangene geben an, dass die deutsche Führung eine Reihe außerordentlicher Maßnahmen ergriffen hat, um die Kampffähigkeit ihrer Verbände zu erhöhen. Vielen Geschützbedienungen wurden Offiziere beigefügt. Hinter den Infanterieabteilungen wurden SS-Sperren angelegt. Sie erschießen Soldaten beim leisesten Versuch, die Stellungen zu verlassen und sich zu ergeben.

Unsere Truppen überwinden den Widerstand des Gegners und rücken unnachgiebig weiter vor. In der Stadt Heiligenbeil kam es zu erbitterten Kämpfen. Die Deutschen haben jedes Gebäude befestigt und aus allen Kellern und Dachböden gefeuert. Sowjetische Sturmabteilungen, unterstützt von Geschützen, verdrängten den Feind vom Gelände des Bahnhofs und einer Fabrik im südöstlichen Teil der Stadt. In den Fabrikhallen wurden 134 Flugzeugmotoren erbeutet.

Häuserblock um Häuserblock von den Hitleristen säubernd, rückten unsere Verbände heute an den nördlichen Stadtrand vor, womit sie Heiligenbeil vollends eingenommen haben. Dies war der letzte Verteidigungsstützpunkt der Deutschen an der Küste des Frischen Haffs. Andere Abteilungen säuberten den Raum zwischen den Flüssen Passarge und Baun vom Gegner und besetzten mehrere Ortschaften. Die Zahl der gefangen genommenen Deutschen steigt ständig an.

An der Danziger Front setzten unsere Truppen die Offensive fort. Westlich von Danzig rückten die sowjetischen Abteilungen an den inneren Verteidigungsring vor. Unsere Infanteristen überwanden einen Panzerabwehrgraben und eroberten mit einer schnellen Vorwärtsbewegung die noch intakten Brücken über den Fluss Glettkau. Diese Brücken wurden sofort zum Übersetzen von Panzern und Artillerie genutzt. In Verfolgung des Gegners gelang der Durchbruch nach Oliwa, einer Vorstadt von Danzig.

Vor Gdynia wehrten sowjetische Abteilungen mehrere feindliche Gegenangriffe ab und besetzten die Siedlung Klein-Katz. Die Kampfstätten sind von Leichen deutscher Soldaten und Offiziere übersät. An einem Gefechtstag wurden 17 Panzer, 52 Geschütze und 58 Minenwerfer des Gegners vernichtet. Unsere Kämpfer erbeuteten u. a. fünf Panzer, sechs Militärzüge und mehr als 600 Waggons mit verschiedenen Militärgütern.



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