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Die Lage an den Fronten am 28. März 1945

Südwestlich von Königsberg setzen die Verbände der 3. Weißrussischen Front die Liquidierung der Reste der zerschlagenen Einheiten des Gegners fort. Die Deutschen versuchten den Vormarsch der sowjetischen Truppen aufzuhalten, indem sie einen Staudamm sprengten. Das aus dem Frischen Haff austretende Wasser hat die Ebene überschwemmt. In schwierigem Gelände agierend, haben unsere Verbände mehrere befestigte Höhen genommen. Nach unvollständigen Angaben wurden an einem Gefechtstag bis zu 3.000 Hitleristen vernichtet.

Deutsche Soldaten und Offiziere versuchen einzeln und in Gruppen, auf Kähnen, Flößen, Baumstämmen und in Fässern über das Haff auf die Frische Nehrung zu gelangen. Unsere Artilleristen und Piloten haben 24 Kähne sowie unzählige Boote und Flöße mit Hitleristen versenkt.

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Die gestern nach Gdynia vorgedrungenen Verbände haben im Verlauf erbitterter Kämpfe die südlichen Stadtviertel von den Deutschen gesäubert. Die Straßenkämpfe währten die ganze Nacht hindurch. Unsere Infanteristen haben gemeinsam mit Panzern und Artillerie eine Großzahl an feindlichen Widerstandsnestern vernichtet und sind in den Stadtbezirk Steinberg eingebrochen.

Auf dem Vormarsch nach Norden haben die sowjetischen Verbände heute die Stadt Gdynia im Sturm genommen. Dies ist eine wichtige Kriegsflottenbasis an der Ostsee. In den Gefechten um Gdynia haben unsere Truppen dem Feind schwerste Verluste beigefügt.

Die auf Gdansk (Danzig) marschierenden Verbände sind nach Eroberung der Vorstädte in die Stadtmitte eingedrungen. Die Deutschen nutzen befestigte Gebäude und betonierte Feuernester für ihren hartnäckigen Widerstand. Sowjetische Sturmabteilungen nahmen den Westteil der Stadt und rückten an einzelnen Abschnitten zum Fluss Tote Weichsel vor.

Mehrere Häuserblocks wurden in Nahkämpfen und Granatgefechten gesäubert. Südlich der Vorstadt Lauenthal hatten unsere Truppen eine große feindliche Gruppierung am Fluss zusammengedrängt. Die Deutschen gaben den Widerstand auf und ergaben sich.

Durch Artilleriefeuer wurden ein U-Boot, ein Transportschiff, drei Motorkähne und andere Schiffe des Gegners versenkt. Auf einem Flugplatz wurden 34 deutsche Maschinen vernichtet. Es wurden 90 Geschütze, zwei Panzerzüge, 26 Lokomotiven und eine Vielzahl an Militärzügen mit Militärgut erbeutet.



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