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Die Lage an den Fronten am 29. März 1945

Die Truppen der 3. Weißrussischen Front beendeten heute die Liquidierung der südwestlich von Königsberg eingekesselten ostpreußischen Gruppierung deutscher Verbände. Der auf einer Landzunge zusammengedrängte Gegner hatte verzweifelte Versuche unternommen, sich noch ein paar Tage zu halten, um die Reste der zerschlagenen Einheiten über den Seeweg zu retten. Die sowjetischen Truppen machten diesen Plan der Deutschen zunichte. Alle noch in der Hand des Feindes befindlichen Anleger lagen ununterbrochen unter Beschuss aus der Luft und von Land. Zugleich versetzten unsere Panzerbesatzungen und Infanteristen dem letzten Stützpunkt der Deutschen – dem Küstendorf Balga und den drum herum liegenden Höhen – den entscheidenden Schlag.

Die Deutschen hatten in diesem Raum SS-Eliteeinheiten konzentriert. Unter der Deckung mächtigen Artilleriefeuers gingen die sowjetischen Abteilungen zum Angriff über und nahmen nach einer erbitterten Schlacht die Siedlung Balga. Daraufhin besetzten sie die befestigten Höhen. In diesem Gefecht wurden mehr als 3.000 Hitleristen vernichtet, zum größten Teil SS-Leute und Angehörige von Strafkompanien. Es wurden 1.800 Gefangene gemacht und viele Trophäen erbeutet.

Verbände der 2. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreichen Kämpfe in der Stadt Gdansk (Danzig) fort. Die Deutschen haben sich in Bunkern und befestigten Gebäuden festgesetzt und leisten hartnäckigen Widerstand. Durch Geschütze und Panzer verstärkte sowjetische Stoßabteilungen überwinden Sperren und Barrikaden in den Straßen und unterdrücken die feindlichen Feuernester. Die gesamte Innenstadt ist von deutschen Truppen befreit.

Nach erbitterten Gefechten haben unsere Truppen den Fluss Tote Weichsel überquert und den größten Teil des Danziger Hafens eingenommen. Unsere Abteilungen eliminieren die letzten feindlichen Gruppen im Nordwestteil der Insel Holm und führen erfolgreiche Gefechte um den Ostteil der Stadt. Die Schlachtfelder sind mit den Leichen von Hitleristen übersät. Demoralisierte Gruppen deutscher Soldaten geben den Widerstand auf und ergeben sich.

In den Kämpfen um Gdynia haben die Truppen der Front fünf Infanterie-, eine Panzer- und eine motorisierte SS-Division, zwei Artilleriebrigaden, mehrere selbständige Bataillone sowie weitere Abteilungen und Einheiten des Gegners vernichtet. Die Reste der zerschlagenen deutschen Divisionen sind an der Danziger Bucht zusammengedrängt und werden von unseren Verbänden vernichtet. Das gesamte von den Deutschen besetzte Gelände befindet sich unter sowjetischem Artilleriebeschuss.



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