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Die Lage an den Fronten am 31. März 1945

Truppen der 1. Ukrainischen Front sind unter Kämpfen vorgerückt. Sowjetische Infanteristen und Panzerbesatzungen haben die deutsche Verteidigung nordwestlich von Ratibor durchbrochen. Der Gegner warf eilends große Kräfte an Infanterie und Panzern in diesen Abschnitt und leistete hartnäckigen Widerstand. Gefangene berichten, dass die deutsche Führung den Befehl erteilt hatte, Ratibor um jeden Preis zu halten. Dieser starke Stützpunkt deckt die Zufahrtswege nach Moravska Ostrava. Die Deutschen hatten unseren Schlag im Osten und Süden erwartet und deshalb die östlichen und südlichen Zufahrtswege zur Stadt befestigt.

Nach einem erfolgreichen Umgehungsmanöver drangen unsere Truppen von Westen her in Ratibor ein. Der Gegner versuchte die Ausgangslage wiederherzustellen und unternahm mehrere erbitterte Gegenangriffe. Die Hitleristen zurückdrängend, umgingen die sowjetischen Infanteristen die Stadt. Zugleich verstärkten andere Abteilungen den Druck von Osten.

Heute brachen die Verbände der Front den feindlichen Widerstand und nahmen Ratibor, ein großes Industriezentrum an der Oder. An zwei Gefechtstagen wurden mehr als 3.000 Hitleristen vernichtet sowie 37 Panzer und 14 Schützenpanzerwagen des Gegners außer Gefecht gesetzt. Mehr als 1.000 deutsche Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen.

Die Truppen der 2. Ukrainischen Front setzten ihre Offensive fort. Unsere Verbände rückten unter Kämpfen nach Nitra vor, das an einer Biegung des Flusses Nitra an seinem Westufer liegt Die Deutschen gingen mehrmals zu Gegennagriffen über. Unsere Abteilungen wehrten die feindlichen Konterattacken ab und drängten die Deutschen an das Westufer des Flusses zurück.

Daraufhin überquerten sowjetische Infanteristen südlich der Stadt den Fluss, vollzogen ein schnelles Umgehungsmanöver und schnitten der feindlichen Garnison alle Rückzugswege ab. Unsere Verbände drangen mit Unterstützung der Artillerie von Südwesten in die Stadt ein und nahmen sie nach erbitterten Straßenkämpfen vollends ein. Die große feindliche Garnison ist fast vollständig vernichtet, die meisten Hitleristen streckten die Waffen und ergaben sich.



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