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Die Lage an den Fronten am 1. April 1945

Truppen der 1. Ukrainischen Front haben die Stadt und Festung Glogau, einen starken Verteidigungsstützpunkt der Deutschen am linken Ufer der Oder, eingenommen. Der Gegner hatte in der Stadt vier Hauptverteidigungsknotenpunkte gebildet – die Hindenburg-Kasernen, die Ludendorff-Kasernen, das Gelände um das Stadion herum und an der alten Festung. Alle Stützpunkte waren unterirdisch miteinander verbunden. Die Stadt wurde von speziell zum Straßenkampf ausgebildeten Eliteeinheiten verteidigt. Zu besonders erbitterten Kämpfen kam es um die Ludendorff-Kasernen. Unsere Abteilungen hatten den Raum von Norden, Westen und Süden umgangen. Zugleich hatten Artilleristen und Minenwerfer das Feuer auf die Fenster der unteren Stockwerke und die Keller der Kasernen eröffnet, in denen die Feuerkräfte des Gegners zusammengezogen waren.

Unter Feuerschutz setzten die sowjetischen Infanteristen und Pioniere zum Sturm an. Bald darauf waren die Kasernen erobert. Die letzte, sechste Kaserne, deren Garnison hartnäckigen Widerstand leistete, wurde gesprengt. Andere Abteilungen forcierten ihre Schläge und säuberten die Gegend um das Stadion, die Hindenburg-Kasernen und das Eisenbahnkreuz von den Deutschen. Heute eroberten unsere Verbände die Festung der Altstadt und schlossen damit die Liquidierung der eingekesselten deutschen Garnison ab.

Die Verbände der 2. Ukrainischen Front bauten ihre erfolgreiche Offensive aus. Auf ihrem Weg überwanden die sowjetischen Abteilungen viele Flüsschen, Sümpfe und Kanäle und rückten unter Kämpfen 25 Kilometer weiter vor. Heute eroberten unsere Truppen den Eisenbahnknotenpunkt Trnava.

Die entlang der Straße von Nove Zamki nach Bratislava agierenden sowjetischen Einheiten verdrängten die Hitleristen aus der Stadt Senec, die 20 Kilometer von Bratislava entfernt liegt. Andere Truppen vollzogen ein Umgehungsmanöver, drängten eine gegnerische Gruppe am Fluss Kleine Donau zusammen und führen nun Kämpfe um deren Vernichtung.

Die Bevölkerung der tschechoslowakischen Städte und Dörfer empfangen die Abteilungen der Roten Armee mit unbändiger Freude. Es kommt zu spontanen Kundgebungen zu Ehren der siegreichen sowjetischen Truppen, die die Völker der Tschechoslowakei vom faschistischen Joch befreit haben.

Die Truppen der 3. Ukrainischen Front setzten ihre Offensive fort. Die zwischen dem Neusiedler See und den Ausläufern der Ostalpen agierenden sowjetischen Abteilungen haben die Stadt Schopron eingenommen. Dies ist ein stark befestigter Stützpunkt und Verkehrsknotenpunkt im Vorfeld der österreichischen Hauptstadt Wien.

Der Gegner versucht, den Vormarsch der sowjetischen Einheiten aufzuhalten, wofür er ununterbrochen frische Kräfte in die Schlacht wirft. Abteilungen der Wiener Offiziersschule und einer deutschen Reservedivision wurden zerschlagen. Sich unter den Schlägen der sowjetischen Verbände zurückziehend, hinterlassen die Deutschen viele Waffen und Munitionsdepots.



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