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SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 3. April 1945

Truppen der 2. Weißrussischen Front führten östlich von Gdansk Kämpfe zur Liquidierung von Resten der eingekesselten deutschen Gruppierung. Der Gegner leistet starken Feuerwiderstand und unternimmt oftmals Gegenangriffe. Die entlang der Küste der Danziger Bucht agierenden sowjetischen Abteilungen haben den feindlichen Widerstand gebrochen und den Stützpunkt Krackau eingenommen. Nach einem Nachtangriff wurden die Hitleristen aus der stark befestigten Siedlung Heubude verdrängt. Um die Ausgangslage wiederherzustellen, unternahmen die Deutschen hintereinander neun Gegenangriffe.


Unsere Infanteristen wehrten gemeinsam mit Artillerie und Panzern die feindlichen Konterattacken ab und versetzten dem Gegner schwere Schläge. Auf dem Schlachtfeld blieben bis zu 1.500 Leichen von deutschen Soldaten und Offizieren zurück. Erbeutet wurden 20 Panzer und Selbstfahrlafetten, zwölf Schützenpanzerwagen, 90 Feldgeschütze, zwölf Munitions- und Proviantlager.

Die Verbände der 2. Ukrainischen Front setzten ihre Offensive zwischen der Donau und dem Neusiedler See fort. Der Gegner blockiert die Zufahrtswege nach Wien von Südosten, wo er eine Vielzahl an Panzern, Selbstfahrlafetten und starke Infanteriekräfte konzentriert hat. Unsere Panzer und Infanterie sind nördlich und südlich von Magyarovar rasch vorgerückt. Durch ihre Vereinigung haben sie die Straßen nach Bratislava und nach Wien abgeschnitten. Die im Raum Magyarovar agierende feindliche Gruppierung wurde eingekesselt.

Mit Schlägen von Osten, Westen und Norden nahmen unsere Truppen Magyarovar ein. Die eingekreiste deutsche Gruppierung ist zerschlagen. Allein in diesem Abschnitt wurden mehr als 4.000 Soldaten und Offiziere des Gegners gefangen genommen. Den Erfolg ausbauend, rückten unsere Verbände 30 Kilometer vor und drangen auf österreichisches Territorium vor. Die vier Kilometer vor Bratislava gelegene Ortschaft Kittsee wurde genommen.



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