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SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 5. April 1945

Truppen der 2. Weißrussischen Front haben Reste der an die Bucht nördlich von Gdynia zusammengedrängten deutschen Gruppierung liquidiert. Ende März hatten sich die in den Kämpfen um Gdynia zerschlagenen deutschen Divisionen an der Küste nördlich von Gdynia festgesetzt, Der Gegner hatte vorteilhafte Verteidigungsstellungen eingenommen. Sie wurden von einem zwei bis vier Kilometer breiten Sumpfstreifen gedeckt. Unsere Abteilungen entfalteten den Kampf zur Vernichtung des eingekreisten Gegners, überwanden das versumpfte Gelände und säuberten ein Waldmassiv von den Deutschen. Von Norden, Westen und Süden angreifend, hatten unsere Truppen die Hitleristen auf einen schmalen Küstenstreifen zurückgedrängt. Heute haben die sowjetischen Einheiten die Liquidierung der gegnerischen Gruppierung beendet. Auf dem Schlachtfeld blieben Tausende feindlicher Leichen zurück.

Heute brachte das deutsche Radio folgende Meldung: „Im Raum Gdynia haben unsere Verteidigungsoperationen vollen Erfolg.“ Während Berlin diese Meldung ausstrahlte, waren alle Operationen bereits abgeschlossen und die Reste der deutschen Gruppierung vollends liquidiert.

Die Verbände der 2. Ukrainischen Front setzten ihre Offensive fort. Sowjetische und rumänische Einheiten eroberten gestern den Verteidigungsstützpunkt der Deutschen Handlova und rückten durch ein Bergtal zu der tschechoslowakischen Stadt Previdza vor. Unsere Truppen kamen 15 Kilometer voran, brachen den feindlichen Widerstand und drangen in die Stadt ein.

Die ganze Nacht wurde in den Straßen gekämpft; der Gegner hatte große Verluste. Gegen Morgen haben unsere Abteilungen die Stadt Previdza vollends eingenommen. Die Deutschen haben damit ihren letzten Stützpunkt am Fluss Nitra verloren. Auch die tschechoslowakische Stadt Banovce wurde genommen.

An der Wiener Front haben unsere Truppen nach einem harten Kampf den Fluss Wehrbach überquert. Die Gefechte finden zurzeit im Verteidigungsstreifen der Deutschen an der Eisenbahnumführung von Wien statt. Die Deutschen verfügen über große Kräfte an Panzern und Infanterie und leisten hartnäckigen Widerstand.

Alle Gegenangriffe der Hitleristen werden unter großen Verlusten für den Gegner abgewehrt. Nach unvollständigen Angaben wurden an einem einzigen Gefechtstag mehr als 5.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.



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