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Die Lage an den Fronten am 6. April 1945

Südöstlich von Gdansk rückten Verbände der 2. Weißrussischen Front unter Kämpfen bis zu einem sumpfigen und von vielen Kanälen durchzogenen Gelände vor. Die Deutschen stützen sich auf die umliegenden Ortschaften und leisten hartnäckigen Widerstand. Auf dem Rückzug sprengen sie Brücken und verminen Straßen und Übersetzstellen. Unsere Verbände überwanden verschiedene Hindernisse und haben die Deutschen aus mehreren Ortschaften verdrängt. An einem Abschnitt hatten die Hitleristen einen Staudamm gesprengt und das Vorfeld der Siedlung Sperlingsdorf unter Wasser gesetzt. Unsere Abteilungen vollzogen ein Umgehungsmanöver, griffen den Gegner an und verdrängten ihn aus dieser Ortschaft. Östlich von Gdansk wurden sechs Flussdampfer, zwölf Kähne und andere Trophäen erbeutet.

In Breslau haben unsere Abteilungen eine Gruppe Deutscher von den Hauptkräften der Garnison abgeschnitten und an die Oder gedrängt. In einem langwierigen Gefecht wurde die feindliche Gruppe vernichtet. 170 Gefangene wurden gemacht und 52 Geschütze, bis zu 100 Automobile, eine Lokomotive und 194 Waggons erbeutet.

Unsere schweren Kampfbomber flogen heute erneut einen Angriff gegen Militärobjekte des Gegners in Breslau. Durch die Bombardierungen brachen viele Brände aus; es kam zu mehr als 20 schweren Explosionen.

Nordöstlich von Bratislava haben unsere Verbände die Deutschen aus mehreren Ortschaften verdrängt. Die sowjetischen Abteilungen überwanden ein Gebirgs- und Waldmassiv und eroberten nach einem schnellen Vorstoß die große Eisenbahnstation Jablonica.

An der Wiener Front sind die Verbände der 3. Ukrainischen Front unter Kämpfen vorgerückt. Der Gegner füllt seine Truppen eilends mit frischen Kräften auf. Die Deutschen haben Ortschaften, Fabriken und Steingebäude zu Verteidigungsstützpunkten ausgebaut und leisten erbitterten Widerstand.

Die feindlichen Gegenangriffe abwehrend, rücken unsere Truppen Schritt für Schritt vor und haben mehrere stark befestigte Ortschaften eingenommen. An einem Gefechtstag wurden mehrere Tausend Soldaten und Offiziere des Gegners vernichtet.



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