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Die Lage an den Fronten am 7. April 1945

Im Raum der Karpaten rückten die Verbände der 4. Ukrainischen Front unter Kämpfen weiter vor. Unsere Infanterie hat den Gebirgsrücken Beskid Zywicki überwunden und die in einem schmalen Gebirgstal konzentrierten Deutschen angegriffen. Infolge des schnellen Angriffs wurden die feindlichen Abteilungen zerschlagen. Auf dem Schlachtfeld blieben viele Leichen von Soldaten und Offizieren des Gegners zurück. An einem anderen Abschnitt hatte sich der Gegner an Gebirgshängen festgesetzt und den Vormarsch unserer Truppen durch starkes Feuer behindert. Sowjetische Einheiten vollzogen ein Umgehungsmanöver und griffen die deutsche Flanke an. Die Hitleristen hielten dem Schlag nicht stand und zogen sich eilends zurück.

Nordöstlich von Bratislava setzten unsere Verbände die Angriffskämpfe fort. Der Gegner stützt sich auf im Voraus angelegte Verteidigungsstellungen, leistet hartnäckigen Widerstand und unternimmt Gegenangriffe. Sowjetische Einheiten rückten vor die stark befestigte Stadt Nove Mesto vor. Die Hitleristen versuchten, diese Stadt um jeden Preis zu halten. Sie zogen eilends Reserven heran und warfen sie in die Schlacht. Unsere Verbände verdrängten den Feind von den die Stadt umgehenden Höhen und nahmen dann unter Kämpfen Nove Mesto ein.

Im Raum Wien setzten die Truppen der 3. Ukrainischen Front ihre Offensive fort. Unsere mobilen Einheiten und die Infanterie eroberten nach hartnäckigen Kämpfen die Stadt Pressbaum, die an der Eisenbahnstrecke von Wien nach Linz liegt. Den Erfolg ausbauend, rückten die sowjetischen Einheiten 20 Kilometer vor und nahmen die Stadt Klosterneuburg im Sturm. Sie befindet sich am rechten Ufer der Donau, fünf Kilometer nordwestlich von Wien.

Damit haben unsere Verbände Wien nicht nur von Südost und Süden umgangen, sondern ebenso von Westen und Nordwesten. Der Gegner leistet hartnäckigen Widerstand, klammert sich an jede Stellung und versucht, unsere angreifenden Verbände aufzuhalten. Neben Panzer- und Infanteriedivisionen werfen die Deutschen Reserveregimenter, Sondertruppen, Polizeiabteilungen, Offiziersschüler und andere Einheiten in die Schlacht.

Unsere Truppen wehren die Gegenangriffe des Gegners ab, drängen ihn zurück und rücken unaufhaltsam weiter vor. Nach der Einnahme von Vorstädten führen sowjetische Sturmabteilungen Straßenkämpfe im Südteil von Wien. Das Arsenal und andere Stützpunkte der Deutschen wurden erobert. Im Laufe des Tages wurden bis zu 3.000 Soldaten und Offiziere des Gegners vernichtet.



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