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Die Lage an den Fronten am 14. April 1945

Auf der Halbinsel Samland nordwestlich von Königsberg rückten unsere Verbände unter Kämpfen weiter vor. Der Gegner hatte starke Verteidigungsanlagen aufgebaut, um den Westteil der Halbinsel und den Hafen Pillau zu halten. Er hatte ein von Flüssen, Kanälen und Sümpfen durchzogenes Gelände zur Verteidigung vorbereitet. Die Offensive unserer Truppen begann mit dem Beschuss der feindlichen Positionen und ihres Rückraums durch die Artillerie und aus der Luft. Danach nahmen sowjetische Infanteristen den Kampf auf. Den Widerstand der Hitleristen brechend, nahmen unsere entlang der Küste der Ostsee agierenden Abteilungen die Ortschaft Rantau. Die im waldigen Gelände entlang der Küste des Frischen Haffs angreifenden Truppen überwinden den starken Feuerwiderstand der Deutschen sowie eine Großzahl an verminten Hindernissen in den Wäldern.


Die sowjetischen Abteilungen drangen in die Straßen der großen Ortschaft Groß Heidekrug vor. Nach einem erbitterten Gefecht wurde sie erobert. An einem Gefechtstag haben unsere Truppen mehr als 6.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet. Es wurden 36 deutsche Panzer und Selbstfahrlafetten, 180 Feldgeschütze und ungefähr 600 Automobile vernichtet.

Nördlich und nordöstlich von Wien setzten die Verbände der 2. Ukrainischen Front ihre Offensive fort. Bei den letzten Kämpfen in diesem Raum hatte der Gegner schwere Verluste; er zieht eilends frische Kräfte heran. Die Deutschen haben drei Panzerdivisionen in die Schlacht geworfen und versuchen mit allen Mitteln, den weiteren Vormarsch unser Truppen aufzuhalten. Sowjetische Abteilungen wehrten mehr als zehn feindliche Gegenangriffe ab. An einem Abschnitt wurde ein Infanterieregiment des Gegners eingekreist und zerschlagen.

Westlich von Wien setzten die in einem Gebirgs- und Waldgelände agierenden Verbände der 3. Ukrainischen Front ihre Offensive fort. Den Widerstand des Gegners brechend, rückten die sowjetischen Abteilungen 20 Kilometer weiter vor und überquerten aus der Bewegung heraus den Fluss Traisen. Nach harten Kämpfen wurde die Stadt Herzogenburg am Westufer dieses Flusses genommen.



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