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Die Lage an den Fronten am 17. April 1945

Auf der Halbinsel Samland setzten unsere Verbände westlich von Königsberg ihre Offensive fort. Zu erbitterten Kämpfen kam es um Fischhausen. Dieser wichtige Verteidigungsstützpunkt der Deutschen deckt die Zufahrtswege nach Pillau. Mit mächtigen Schlägen aus der Luft und Artilleriefeuer wurde die feindliche Verteidigung zerrüttet. In der Nacht brachen die sowjetischen Panzer- und Infanterieeinheiten in die Straßen von Fischhausen ein. Mit gezielten Schlägen wurde der Widerstand der vielköpfigen Garnison des Gegners gebrochen und die 13 Kilometer von Pillau entfernte Stadt vollends erobert.

Damit verbleibt lediglich die Südwestspitze der Halbinsel Samland in deutschen Händen. Das vom Gegner besetzte Gelände liegt unter sowjetischem Artilleriebeschuss. Der Gegner hat schwerste Verluste. Die Schlachtfelder sind mit Leichen von Hitleristen übersät. Die Zahl der Gefangenen wächst ständig an.

Verbände der 2. Ukrainischen Front haben Zistersdorf, das Zentrum des Ölfördergebiets von Österreich, genommen. Um diesen Raum zu halten, hatten die Deutschen hier große Kräfte an Panzern und Infanterie konzentriert und hartnäckigen Widerstand geleistet. An einzelnen Abschnitten kam es zu Nahkämpfen. Den Gegner zurückdrängend, rückten unsere Truppen von drei Seiten immer näher an die Stadt heran. Dann unternahmen die sowjetischen Abteilungen einen gezielten Angriff und nahmen Zistersdorf ein.

In Österreich rückten unsere Verbände nördlich und westlich von St. Pölten unter Kämpfen weiter vor. Den Widerstand der Deutschen brechend, besetzten sowjetische Abteilungen die Ortschaft Ober-Welbling und drangen in ein Berg- und Waldgelände ein. Der Gegner unternahm mehrere Gegenangriffe, wurde aber mit großen Verlusten zurückgeworfen.

Andere Abteilungen verdrängten die Hitleristen aus mehreren Ortschaften und rückten zum Fluss Pilach vor. An einem Gefechtstag erbeuteten unsere Truppen bei den Deutschen 32 Panzer und Selbstfahrlafetten, 62 Feldgeschütze, 32 Schützenpanzerwagen, 188 Maschinengewehre, 210 beladene Eisenbahnwaggons und 42 Militärspeicher mit verschiedenem Militärgut.



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