Ein Projekt von: aktuell.ru, RIA Nowosti und Echo Moskaus
SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 18. April 1945

Die Truppen der 3. Weißrussischen Front setzten ihre Kämpfe zur Liquidierung der an die Südwestspitze der Halbinsel Samland im Raum Pillau zurückgedrängten Verbände des Gegners fort. An den Zufahrtsstraßen nach Pillau stützen die Deutschen sich auf früher angelegte Verteidigungsstellungen und leisten hartnäckigen Widerstand. Unsere Artilleristen und Sturmgruppen vernichten die Feuernester des Gegners und machen der sowjetischen Infanterie den Weg frei. Nach erbitterten Kämpfen wurden die Deutschen aus dem Nordteil eines Waldmassivs verdrängt; unsere Gardeabteilungen rücken unentwegt gegen Pillau vor.

Auf der Landzunge südöstlich von Fischhausen haben sowjetische Panzerbesatzungen und Infanteristen die Liquidierung der dort eingekreisten deutschen Truppen beendet. Es wurden viele Gefangene gemacht und große Beute. An einem Gefechtstag wurden mehr als 5.000 feindliche Soldaten und Offiziere vernichtet.

Südwestlich und südlich von Ratibor führten unsere Verbände Angriffskämpfe. Bei dem Versuch, das große Industriezentrum Moravska Ostrava zu halten, leistet der Gegner wütenden Widerstand. Die Deutschen haben in diesem Raum stark befestigte und tief gestaffelte Verteidigungslinien aufgebaut. Südlich von Ratibor hatten die Deutschen Reserven zusammengezogen und waren mehrmals zum Gegenangriff übergegangen. Unsere Kämpfer wehrten die Attacken ab und rückten bis auf zwölf Kilometer an Moravska Ostrava heran.

Auf dem Gebiet von Österreich rückten sowjetische Verbände nördlich von Wien unter Kämpfen weiter vor. Zu besonders erbitterten Kämpfen kam es im Wald nahe der Ortschaft Hausbrunn. Ein Regiment feindlicher Infanterie griff mit Hilfe von Panzern unsere Einheiten an. Sowjetische Kämpfer vernichteten fast eine Bataillonsstärke an Hitleristen und zwangen den Gegner zum schnellen Rückzug.

Andere Abteilungen nahmen den Kampf um die Stadt Mistelbach auf. Die sowjetischen Kämpfer drangen von Südosten und Südwesten in die Straßen der Stadt vor und nahmen sie schließlich ein. Der unter den Schlägen unserer Verbände zurückflutende Feind hat große Verluste.



SowInformBüro

Zum kompletten Frontbericht von SowInformBüro auf Russisch geht es hier >>>


Alle deutschen Übersetzungen der SowInformBüro-Berichte >>>
Kriegsende-Banner für Ihre Website

Dies ist ein Projekt von Russland-Aktuell, RIA Nowosti und Radio Echo Moskaus
Weitere Verwendung im Internet nur mit Quellenangabe und Link zu
kriegsende.aktuell.ru
© .RUFO; © RIA Nowosti