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Die Lage an den Fronten am 20. April 1945

Unsere Truppen führten Angriffskämpfe westlich der Flüsse Oder und Neiße. An der Dresdner Front setzten unsere Verbände über die Neiße über und durchbrachen die befestigten Positionen des Gegners. Ungeachtet des schwierigen Waldgeländes mit seinen vielen Seen und Flüssen rückten unsere Verbände 15 Kilometer an den Fluss Spree vor. Im Vorfeld der Spree leistete der Gegner besonders erbitterten Widerstand. Verstärkt durch drei Panzer- und eine motorisierte Division, unternahmen die Hitleristen mehrere Gegenangriffe. Bei der Abwehr des Feindes vernichteten die sowjetischen Infanteristen, Artilleristen und Panzerbesatzungen 56 deutsche Panzer und Selbstfahrlafetten. Der Gegner hinterließ auf dem Schlachtfeld Tausende Leichen seiner Soldaten und Offiziere.

Unsere Truppen überquerten den Fluss Spree südlich der Stadt Spremberg, unternahmen ein Umgehungsmanöver und nahmen die feindliche Garnison in die Zange. Die Deutschen hatten hohe Verluste und zogen sich ungeordnet zurück. Den Erfolg ausbauend, nahmen unsere Infanteristen die Stadt Hoyerswerda im Sturm. Zugleich rückten sowjetische Einheiten gegen die Städte Kamenz und Bautzen vor und nahmen den Kampf im Vorfeld dieser starken Verteidigungsstützpunkte des Gegners auf. Kamenz befindet sich 32 Kilometer nordöstlich von Dresden.

Westlich der Oder überwanden unsere Verbände mächtige Befestigungen der Deutschen und nahmen die Stadt Bad Freienwalde. Andere Abteilungen rückten vor und nahmen den Kampf um den großen Verkehrsknotenpunkt Wriezen auf. Sowjetische Infanteristen drangen in die Stadt von Süden ein und zerschlugen in einem erbitterten Gefecht die feindliche Garnison. In den Kämpfen um Wriezen wurden mehr als 2.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.

Nördlich von Wien setzten Verbände der 2. Ukrainischen Front die Offensive fort. Der Gegner leistet hartnäckigen Widerstand und unternimmt viele Gegenangriffe. In einem erbitterten Gefecht verdrängten sowjetische Gardeeinheiten die Deutschen aus mehreren Ortschaften. Andere Abteilungen rückten entlang der Autobahn zehn Kilometer nach Norden vor.

An einem Abschnitt umgingen die Panzerbesatzungen von Hauptmann Nowosjolow einen stark befestigten Verteidigungsstützpunkt des Gegners durch Talsenken und griffen ihn aus dem Rücken an. In einem kurzen Kampf wurde die deutsche Garnison zerschlagen. Die sowjetischen Panzerbesatzungen vernichteten mehr als 200 Hitleristen. Unter den Gefangenen ist der Kommandeur einer selbständigen Artillerie-Division des Gegners.



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