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SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 21. April 1945

An der Dresdner Front rücken die über den Fluss Spree übergesetzten sowjetischen Abteilungen unentwegt weiter vor. Die Deutschen haben in diesem Raum eilends Verstärkung zusammengezogen und werfen sie in die Schlacht. Aber alle Versuche, Gegenangriffe zu unternehmen und unsere Verbände aufzuhalten, waren erfolglos. Unter den Schlägen unserer Truppen räumt der Gegner eine Stellung nach der anderen. Die auf schwierigem Wald- und Sumpfgelände agierenden sowjetischen Infanteristen und Panzerbesatzungen sind 30 bis 40 Kilometer vorgerückt und haben die Stadt Luckau im Sturm genommen.

Andere Einheiten eroberten nach erbitterten Kämpfen die Städte Neu-Welzow und Senftenberg. In diesem Raum flogen sowjetische Piloten Angriffe gegen Kolonnen deutscher Truppen. Die Hitleristen ließen 500 Automobile und viele Waffen zurück und flüchteten in die Wälder. Sowjetische und polnische Abteilungen haben Kamenz eingekreist und sind in die Straßen vorgedrungen. Die feindliche Garnison leistete hartnäckigen Widerstand, wurde aber zerschlagen.

Zu erbitterten Kämpfen kam es im Raum Bautzen. Die Deutschen hatten hier große Kräfte an Panzern und Infanterie konzentriert und unternahmen mehrere Gegenangriffe. Unsere mobilen Einheiten zermürbten den Gegner und versetzten ihm dann einen mächtigen Schlag. Die Gefechte verlagerten sich in die Straßen der Stadt. Heute haben die sowjetischen Kämpfer den Widerstand der deutschen Garnison gebrochen und die Stadt Bautzen vollends eingenommen.

Westlich der Oder überwanden unsere Verbände den hartnäckigen Widerstand des Gegners und rückten unter Kämpfen weiter vor. Die Deutschen hatten mit allen Mitteln versucht, den Durchbruch unserer Truppen nach Berlin zu verhindern. Sie hatten dafür mehrere Divisionen von anderen Fronten abgezogen und alle Reservekräfte in die Schlacht geworfen. Unsere Verbände brachen mit mächtigen Schlägen den erbitterten Widerstand des Gegners.

Westlich von Wriezen überwanden die sowjetischen Infanteristen und Panzerbesatzungen mit Unterstützung von Kampfbombern und Artillerie ein Waldmassiv, machten auf ihrem Weg die feindlichen Widerstandsnester nieder und drangen um Mittag in Bernau ein. Es begannen Straßenkämpfe. Die sowjetischen Kämpfer nahmen Barrikaden und Häuser im Sturm, die von den Deutschen zu Bunkern hergerichtet worden waren. Gegen Tagesende war Bernau vollends erobert.

Andere Abteilungen brachen den feindlichen Widerstand und nahmen die Städte Strausberg, Alt-Landsberg, Müncheberg, Herzfelde, Erkner ein und nahmen den Kampf in den Vororten von Berlin auf. Der Gegner hat riesige Verluste. Die Schlachtfelder sind mit Tausenden Leichen von deutschen Soldaten und Offizieren übersät.



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