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Die Lage an den Fronten am 22. April 1945

An der Dresdner Front haben unsere Truppen nach hartnäckigem Kampf die Stadt Finsterwalde genommen. Die feindliche Garnison ist zerschlagen. In der Stadt gibt es Maschinenbaubetriebe und Gießereien sowie eine Fahrradfabrik und andere Unternehmen. Andere Abteilungen haben die Deutschen aus der Stadt Ruhland am Kanal Schwarze Elster verdrängt. Den Erfolg ausbauend, sind unsere Verbände 20 Kilometer vorgerückt und haben die Stadt Elsterwerda eingenommen.

An der Berliner Front führten unsere Verbände erbitterte Gefechte gegen den sich hartnäckig wehrenden Feind. Die deutsche Führung hat alle vorhandenen Kräfte in den Kampf geworfen, um den sowjetischen Truppen den Weg zu verbauen. Die Berliner Militärschulen haben den Unterricht abgebrochen und alle Schüler nebst Personal an die Front geschickt. Die Hitleristen haben in Berlin die Mobilisierung ausnahmslos aller Männer zwischen 15 und 65 ausgerufen.

Alle Flakgeschütze der deutschen Hauptstadt werden auch zur Abwehr von Panzern eingesetzt. Unsere Truppen überwinden alle Hindernisse und versetzen dem Gegner einen Schlag nach dem anderen. Die sowjetischen Infanteristen verdrängen die Hitleristen aus den befestigten Gebäuden und zerstören mit Artilleriefeuer alle Widerstandsnester und Barrikaden aus Stein und Ziegeln auf den Straßen der Berliner Vororte.

Unsere von Nordosten angreifenden Panzer und die Infanterie haben die Vororte Blankenfelde und Mahlow genommen und sind in den Vorort Weißensee eingebrochen. Den ganzen Tag liefen erbitterte Gefechte. Am Ende des Tages haben unsere Verbände den Vorort Weißensee vollends eingenommen und führen jetzt Kämpfe im Raum der Umgehungseisenbahnlinie.

Unsere von Osten angreifenden Truppen haben mit einem mächtigen Schlag die Langzeitverteidigung der Deutschen im Seengebiet durchbrochen und die Vororte Mahlsdorf, Fichtenau und Wilhelmshagen eingenommen. Um die Stadt Fürstenwalde, einen mächtigen Verteidigungsstützpunkt der Deutschen südöstlich von Berlin, gab es erbitterte Gefechte.

Mit starken Schlägen verdrängten die sowjetischen Abteilungen die Hitleristen aus dem Nordteil der Stadt. Gegen Abend war die feindliche Garnison zerschlagen; sie zog sich ungeordnet zurück. Der Gegner hat riesige Verluste. Nach unvollständigen Angaben wurden im Laufe eines Gefechtstages bis zu 8.000 deutsche Soldaten und Offiziere, 47 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie 150 Feldgeschütze und Minenwerfer vernichtet.



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