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SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 24. April 1945

Die Verbände der 1. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Die entlang des Ruppiner Kanals agierenden sowjetischen Einheiten haben mit einem schnellen Schlag die Stadt Kremmen genommen. Unsere Panzereinheiten haben den Hohenzollern-Kanal überquert, sind unter Gefechten 20 Kilometer weiter vorgerückt und haben den Verkehrsknotenpunkt Nauen genommen. Die Eisenbahnlinie Berlin-Hamburg ist unterbrochen. Die Eisenbahnlinie Berlin-Hannover liegt unter sowjetischem Artilleriebeschuss.

In den nördlichen und östlichen Stadtteilen von Berlin währte die erbitterte Schlacht an. Der Gegner wirft alle verfügbaren Einheiten in den Kampf, einschließlich technischer und Ingenieurs-Abteilungen sowie eilends zusammengestellter Volkssturm-Bataillone. Es sind mehrere Fälle bekannt, in denen die Hitleristen auf Volkssturmleute, die beim Auftauchen sowjetischer Panzer ihre Stellungen verlassen hatten, aus Maschinengewehren schossen.

Unsere von Norden am Ufer des Tegeler Sees angreifenden Verbände drangen auf das Territorium eines Eisenbahn- und eines Artilleriewerkes vor und säuberten diese von den Hitleristen. Im Ostteil der Stadt sind unsere Verbände weiter vorgerückt, wobei sie die feindlichen Widerstandsnester vernichten. Die sowjetischen Kämpfer säuberten den Schlesischen Bahnhof und die Häuserblocks östlich und nördlich des Bahnhofs von den Deutschen.

Unsere Luftstreitkräfte unterstützten die an den Kämpfen um Berlin teilnehmenden Bodentruppen. Sowjetische Piloten vernichteten Panzer, Automobile, Artillerie und Minenwerfer sowie Flakgeschütze des Gegners. Bei Luftkämpfen wurden an einem Tag 26 deutsche Flugzeuge abgeschossen.

Die Verbände der 1. Ukrainischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Im Südteil von Berlin kommt es zu erbitterten Straßenkämpfen. Der Gegner leistet wütenden Widerstand. Die Deutschen haben auf den Dachböden Maschinengewehre aufgestellt, die Keller der Häuser wurden in Artilleriestellungen verwandelt.

An der Dresdner Front haben unsere Verbände den Kanal Schwarze Elster überquert, sind 20 Kilometer vorgerückt und haben die Stadt Großenhain genommen, wo sich vier Eisenbahnlinien kreuzen. Unsere Kavalleristen haben in diesem Raum sechs Militärzüge und eine Vielzahl an Automobilen erbeutet.

Die Truppen dieser Front haben Zehntausende Kriegsgefangener unterschiedlicher Nationalität aus der faschistischen Gefangenschaft befreit. Sowjetische Piloten haben ungeachtet des ungünstigen Wetters Angriffe gegen Kampfformationen und Kolonnen deutscher Truppen geflogen.



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