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SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 25. April 1945

Die Truppen der 3. Weißrussischen Front eroberten heute die Stadt und Festung Pillau. Der Gegner hatte seinen letzten Stützpunkt auf der Halbinsel Samland hartnäckig verteidigt. Unsere Artilleristen überzogen die deutschen Positionen mit Trommelfeuer. Zugleich flogen sowjetische Kampfflieger Angriffe gegen die gegnerischen Befestigungen. Nach einem erbitterten Gefecht durchbrachen unsere Verbände die feindliche Verteidigung. Unsere Gardeeinheiten ließen den Hitleristen keine Zeit, um zu sich zu kommen und Widerstand zu organisieren, und drangen mit gezielten Schlägen von Osten her in Pillau ein.

Deutsche Eliteeinheiten hatten sich in den Steinhäusern festgesetzt und mit der Verzweiflung von Menschen Widerstand geleistet, die dem Tod geweiht sind. Unsere Kämpfer säuberten einen Häuserblock nach dem anderen vom Gegner und eroberten den am Meer gelegenen Teil von Pillau. Gegen Tagesende hatten unsere Truppen die letzten Widerstandsnester des Feindes in den Kasernen, im Raum der Werft und am Bahnhof niedergemacht. In den Kämpfen um Pillau hatten die Deutschen riesige Verluste.

Die Verbände der 1. Weißrussischen Front bauten ihre erfolgreiche Offensive weiter aus. Sowjetische Panzerbesatzungen und Infanteristen eroberten die nordwestlich von Berlin gelegene Stadt Nauen. Danach rückten unsere Truppen in südlicher Richtung um 20 Kilometer weiter vor und schnitten alle von Berlin nach Westen führenden Wege ab. Heute haben sich die Verbände der 1. Weißrussischen Front mit den Truppen der 1. Ukrainischen Front vereinigt und Berlin somit vollends eingekreist.

Die Straßenkämpfe in Berlin ruhen weder tags noch nachts. Der Gegner hat verschiedene Spezialeinheiten und den „Volkssturm“ in den Kampf geworfen. An mehreren Abschnitten unternahmen die Deutschen wütende Gegenangriffe, wurden aber unter großen Verlusten für sie selbst zurückgeworfen. In den östlichen und südöstlichen Bezirken von Berlin rückten unsere Verbände südlich des Schlesischen Bahnhofs an die Spree vor. In der Nacht überquerten sie den Fluss und nahmen den Kampf in Treptow auf.

Die Hitleristen leisteten hartnäckigen Widerstand. Die in kleinen Gruppen agierenden sowjetischen Infanteristen umgingen die feindlichen Feuernester über die Höfe und zerschlugen sie. Andere Abteilungen brachen den Widerstand des Gegners und drangen in den Bezirk Britz ein Beide Bezirke wurden heute von sowjetischen Truppen eingenommen. In den Gefechten wurden an einem Tag bis zu 6.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.

Im Raum der Stadt Bautzen griffen starke Panzer- und Infanteriekräfte des Gegners unsere Verbände an. Es kam zu erbitterten Gefechten. Die sowjetische Artillerie vernichtete bei der Abwehr der feindlichen Gegenangriffe bis zu 40 deutsche Panzer und Selbstfahrlafetten. Vor unseren Stellungen blieben viele feindliche Leichen zurück.



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