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SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 28. April 1945

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort. Unsere am Hafen von Stettin Richtung Nordost agierenden Abteilungen säuberten die Waldmassive vom Gegner und eroberten die Städte Eggesin und Torgelow Andere sowjetische Abteilungen rückten auf Pasewalk vor. Die sowjetischen Artilleristen und Panzerbesatzungen unterdrückten die feindlichen Feuernester; in der Nacht brachen unsere Kämpfer in die Stadt ein und zerschlugen die deutsche Garnison.

In der zweiten Tageshälfte besetzten unsere Verbände die Stadt Straßburg, die sich 15 Kilometer westlich von Pasewalk befindet. An einem anderen Abschnitt durchquerten sowjetische Kavallerie-Abteilungen ein unwegbares Gelände und zerschlugen mehrere feindliche Kolonnen. Sich unter den Schlägen unserer Truppen zurückziehend, sprengt der Gegner Brücken, vermint Straßen und Wege. Bei den Deutschen wurden 44 Geschütze, mehrere Lokomotiven und viele Eisenbahnwaggons erbeutet. In einem Lager befreiten unsere Kämpfer Kriegsgefangene unterschiedlicher Nationalität.

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front setzten die Kämpfe in den Straßen von Berlin fort. Sowjetische Infanteristen und Panzerbesatzungen setzten über den Fluss Spree über und drangen in Charlottenburg, einem der zentralen Stadtbezirke von Berlin, ein. Den hartnäckigen Widerstand des Gegners überwindend, verdrängen unsere MG-Schützen die Hitleristen aus den Kellern der Häuser und den U-Bahn-Stationen. Pioniere beseitigen unter gegnerischem Feuer Sperren und Barrikaden.

Die im Bestand der Sturmgruppen agierenden Artilleristen zerstören Befestigungen und vernichten feindliche Feuernester. Andere sowjetische Abteilungen sind über den Verbindungskanal übergesetzt und führen Kämpfe im Stadtbezirk Moabit. An einem Gefechtstag wurden in Berlin mehr als 6.000 Soldaten und Offiziere des Gegners vernichtet.

Verbände der 1. Ukrainischen Front führten Straßenkämpfe in den südwestlichen Bezirken von Berlin. Unsere Panzerbesatzungen und Infanteristen brachen zwischen den Seen Krumme Lanke und Grunewald-See zur Eisenbahnlinie und Autobahn Berlin-Potsdam durch. Unsere Truppen brachen den Widerstand des Gegners und vereinten sich mit den Verbänden der 1. Weißrussischen Front.

Nach einer Wendung nach Osten zerschlugen die sowjetischen Kämpfer die Deutschen am U-Bahn-Depot. Der Adolf-Hitler-Platz, fünf U-Bahn-Stationen und andere Stützpunkte der Deutschen wurden genommen. Im Laufe der Gefechte wurden die Bezirke Grunewald und Friedenau von den Truppen des Gegners gesäubert. Unsere Verbände durchbrachen die Verteidigung der Deutschen entlang der Umgehungseisenbahn und nahmen Kämpfe in den Straßen des Bezirks Wilmersdorf auf.



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