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Die Lage an den Fronten am 1. Mai 1945

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre erfolgreiche Offensive fort. Alle Versuche des Gegners, sich in Zwischenstellungen zu halten, wurden durch das entschlossene Handeln der sowjetischen Truppen zunichte gemacht. Zwischen Greifswald und Stralsund haben unsere Panzerbesatzungen große Kolonnen deutscher Infanterie angegriffen und vernichtet. Mehrere Tausend Gefangene wurden gemacht. Heute rückten unsere Verbände unter Kämpfen 30 Kilometer vor und nahmen den starken deutschen Verteidigungsstützpunkt Stralsund.

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten ihre Offensive fort. Sowjetische Infanteristen, Panzerbesatzungen und Kavalleristen umgingen eine Seenkette vor Brandenburg. Nachdem unsere Abteilungen den hartnäckigen feindlichen Widerstand gebrochen hatten, drangen sie von Norden in Brandenburg ein und nahmen die Stadt im Sturm. Brandenburg ist ein großes Industriezentrum mit Automobil-, Maschinenbau- und chemischen Fabriken und Werften.

In Berlin führten die Truppen der Front erbitterte Straßenkämpfe. Sowjetische Abteilungen erdrückten Widerstandsnester des Gegners in der Bismarckstraße und rückten von Westen zum Park Tiergarten vor. Gefechte toben um jede Straße, jeden Häuserblock, einzelne Häuser, Wohnungen und Keller, in denen sich die Hitleristen festgesetzt haben.

Unsere Sturmgruppen nahmen heute unter Kämpfen mehr als 100 Häuserblocks im Stadtzentrum. Gegen Tagesende waren die städtischen Bezirke Charlottenburg und Schöneberg vollends vom Gegner gesäubert. An einem Gefechtstag wurden mehr als 8.000 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet. Es wurden viele Trophäen erbeutet.

Mit allergrößter Freude und riesiger Begeisterung hat das sowjetische Volk den Befehl des Oberkommandierenden und Marschalls der Sowjetunion Genosse Stalin zum 1. Mai begrüßt. Mit unvergleichlichem Enthusiasmus verlaufen Kundgebungen und Versammlungen von Arbeitern, Kolchosbauern und der sowjetischen Intelligenz. Ihre Teilnehmer senden Worte der Liebe und Grußbotschaften an Genosse Stalin und die Rote Armee.

In Moskau trat bei der Versammlung der Mechanik-Halle der Ersten, nach Kaganowitsch benannten staatlichen Kugellager-Fabrik der Fräser Kaschutin auf. „Wir erleben“, sagte er, „eine glückliche Zeit. Unser Oberkommandierender, Genosse Stalin hat uns verkündet, dass der von den deutschen Imperialisten entfachte Weltkrieg seinem Ende zugeht. Der Zusammenbruch des hitleristischen Deutschland ist eine Sache der nahen Zukunft. Unsere teure und ruhmreiche Rote Armee zerschmettert die deutsch-faschistischen Eroberer in Berlin und weit hinter Berlin. Als Antwort auf den Befehl von Genosse Stalin werden wir unermüdlich schaffen und der Roten Armee alles geben, was nötig ist zur siegreichen Beendigung der zu Ende gehenden Kämpfe.“

In Baku trat auf einer Kundgebung der Arbeiter des 13. Erdölfelds des Trusts „Leninneft“ der Erdölarbeiter Alijew auf. „Freunde“, sagte er, „über Berlin weht unser Siegesbanner. Die Tage des hitleristischen Deutschland sind gezählt. Uns, die Werktätigen im Hinterland, hat Genosse Stalin dazu aufgerufen, durch angestrengte und unermüdliche Arbeit die allseitige Hilfe für die Front zu vermehren. Wir haben 11.000 Tonnen Öl über den Plan von April hinaus gefördert. Wir werden noch besser arbeiten. Lasst uns der Front und dem Land noch mehr Treibstoff geben.“



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