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Die Lage an den Fronten am 2. Mai 1945

Die Truppen der 1. Weißrussischen Front haben mit Unterstützung der Verbände der 1. Ukrainischen Front nach hartnäckigen Straßenkämpfen die Zerschlagung der Berliner Gruppe des deutschen Heeres beendet und heute, am 2. Mai, Berlin, die Hauptstadt von Deutschland, das Zentrum des deutschen Imperialismus und die Brutstätte der deutschen Aggression, vollends eingenommen. Sowjetische Panzerbesatzungen und Infanteristen brachen mit Hilfe von Garde-Minenwerfern und Artilleristen den Widerstand der im Park Tiergarten festsitzenden Deutschen. Sich von Norden nach Süden fortbewegend, vereinigten sich unsere Truppen an der durch die Mitte des Parks gehenden Charlottenburger Chaussee.

Damit haben die sowjetischen Truppen das Hauptbollwerk des Gegners in Berlin zerschlagen. Zu erbitterten Kämpfen war es auch im Raum des Parks Friedrichshain gekommen. Die Hitleristen stützten sich auf stark befestigte Häuser und Straßensperren und leisteten wütenden Widerstand. Mit klugem und entschlossenem Handeln zersplitterten unsere Verbände die feindlichen Kräfte in einzelne, voneinander isolierte Teile und vernichteten sie.

Die niedergedrückten und demoralisierten deutschen Soldaten und Offiziere legten einzeln und in Gruppen die Waffen nieder und ergaben sich. Der Leiter der Verteidigung von Berlin, Artilleriegeneral Weidling, wechselte heute zu unseren Stellungen über und erklärte, dass die Berliner Garnison kapituliert. Um 15 Uhr gaben die Deutschen den Widerstand auf, streckten die Waffen und ergaben sich. Mit der Eroberung der deutschen Hauptstadt Berlin hat die Rote Armee einen glänzenden Sieg errungen und auf ewig ihre Kriegsbanner mit Ruhm bedeckt.

Der Befehl des Oberkommandierenden und Marschalls der Sowjetunion Genosse Stalin zum 1. Mai hat in den Städten und Dörfern unseres Landes riesigen Enthusiasmus hervorgerufen. Auf Versammlungen und Kundgebungen erklären die Werktätigen einstimmig, dass sie mit Ehre die Anweisungen des geliebten Führers Genosse Stalin erfüllen werden.

Mit großer Begeisterung verlief eine vielköpfige Kundgebung im Artillerie-Werk, wo Direktor Jeljan, Held der sozialistischen Arbeit, eine Rede hielt: „Die von den Arbeitern und Experten dieses Werkes gefertigten Artilleriegeschütze schlugen die Deutschen vor Moskau, an den Mauern von Stalingrad, am Dnjepr, an der Weichsel und in den Straßen von Berlin.“

„Unsere Herzen sind mit großer Freude und Stolz erfüllt“, sagte der Schlosser Genosse Sorin. „Am 6. November letzten Jahres hatte Genosse Stalin in seinem Vortrag bei der Festsitzung des Moskauer Sowjets der Arbeiterdeputierten gesagt: „Jetzt verbleibt der Roten Armee ihre letzte, abschließende Mission, zusammen mit den Armeen unserer Verbündeten die Sache der Zerschlagung der deutsch-faschistischen Armee zu vollenden, das faschistische Raubtier in seiner eigenen Höhle zu erschlagen und über Berlin das Siegesbanner zu hissen.“

Diese stalinschen Worte sind wahr geworden. Unsere Truppen haben über Berlin das Siegesbanner gehisst. Die siegreiche Beendigung des Zweiten Weltkriegs ist eine Sache der allernächsten Zukunft. Wir werden auch weiterhin unermüdlich arbeiten. Wir werden der Front ohne Pause neue, Furcht einflößende Geschütze liefern.“



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