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Die Lage an den Fronten am 3. Mai 1945

Die Truppen der 2. Weißrussischen Front setzten die Offensive fort. Mit der Einnahme der Städte Rostock und Warnemünde schnitten die sowjetischen Abteilungen der im Raum Barth agierenden deutschen Gruppierung den Rückzug ab. Mit gezielten Schlägen drückten unsere Panzerbesatzungen und Infanteristen den feindlichen Widerstand nieder und eroberten die Stadt Barth, einen Hafen an der Ostsee. Die Richtung Westen agierenden Verbände der Front rückten um 60 Kilometer weiter vor und vereinigten sich mit den mit uns verbündeten englischen Truppen.

Mit dem allergrößten Enthusiasmus begrüßen die Abteilungen der Roten Armee und der Kriegsmarine den Befehl des Oberkommandierenden und Marschall der Sowjetunion Joseph Stalin zum 1. Mai.

In ausnehmend euphorischer Stimmung wurden bei den Truppen, die die deutsche Hauptstadt Berlin erobert haben, Kundgebungen durchgeführt. Die Kämpfer, Sergeanten und Offiziere der Einheiten von Generalmajor Schatilow und Garde-Oberst Negad, die am 30. April das Gebäude des Reichstags eingenommen hatten, erklärten voller Stolz: „Stalins Gruß und seine Glückwünsche haben wir mit riesengroßer Freude entgegengenommen. Im Befehl des Genossen Stalin zum 1. Mai ist auch von uns die Rede. Wir haben zusammen mit anderen sowjetischen Abteilungen die Siegesfahne über Berlin gehisst.“

Der Rotarmist Buga sagte: „Ich habe 1918 in der Ukraine gegen die Deutschen gekämpft. In den Tagen des Vaterländischen Krieges habe ich mich wieder mit den Deutschen in der Ukraine und vor Stalingrad geschlagen. Vier Jahre habe ich davon geträumt, in Berlin zu sein. Mein innigster Traum ist in Erfüllung gegangen. Ich bin stolz darauf, dass das Schicksal mir vergönnte, den Feind in seiner Hauptstadt zu zerschlagen.“

Bei der 1. Ukrainischen Front trat Feldwebel Rigin bei einer Kundgebung der Kämpfer und Offiziere des von Major Korowin angeführten Bataillons auf und erklärte: „In diesem Jahr feiern wir den 1. Mai unter dem Eindruck der großartigen Siege der Roten Armee. Diese historischen Siege haben wir deshalb errungen, weil die Streitkräfte des sowjetischen Staates von Genosse Stalin geführt werden. Die sowjetischen Menschen wussten: Wo Stalin ist, da ist der Sieg.“



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