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SowInformBüro berichtet
Die Lage an den Fronten am 12. November 1944

Im Laufe des 12.November nahmen unsere Truppen in Ungarn die Stadt und den Bahnhof Mesekevedsz, die Stadt und den Bahnhof Monor und weitere über 30 Ortschaften ein. Die bulgarischen Truppen, die in Jugoslawien agieren, nahmen die Stadt Kumanovo ein. Am 11.November wurden 15 deutsche Panzer vernichtet. In Ostpreussen führten unsere Abteilungen einige Aufklärungsgefechte. In einem Gebiet drangen unsere Kämpfer in das Lager des Gegners ein und vernichteten eine Gruppe von Deutschen. Soldaten der SS-Panzer-Division Hermann Göring wurden in Gefangenschaft genommen. Im Laufe eines Tages wurden über 200 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet.

In einem anderen Frontabschnitt nutzten die Deutschen den Morgennebel, um eine Minenwerfer-Batterie vorzuschieben. Sie wollten unsere Positionen beim Morgenappell beschiessen. Aber die Sowjetischen Kämpfer kamen den Deutschen zuvor. Mit zielgenauem Feuer unserer Artillerie wurde die Minenwerfer-Batterie des Feindes vernichtet.

In den jüngsten Kämpfen in Ostpreussen erlitten die deutschen Truppen ausserordentlich hohe Verluste. Ein Soldat des 121.Regiments der 50.deutschen Infanterie-Division, der sich freiwillig ergeben hatte, gab zu Protokoll: „Die 50.Division ist im Frühling diesen Jahres auf der Krim vernichtet worden. Im Sommer wurde vom deutschen Oberkommando eine neue Division unter derselben Nummer aufgestellt und in die Gegend von Grodno geworfen. Ihre Aufgabe war, die Russen am Neman aufzuhalten. In den Kämpfen bei Grodno haben die Russen die 50.Division zerschlagen. Im Herbst wurde sie erneut aufgefüllt und nach Ostpreussen geschickt. Schon in den ersten zwei Tagen der Kämpfe haben viele Züge des 121.Regimentes etwa 70 bis 80 Prozent der Mannschaftsstärke eingebüsst. Aus unserem Zug blieben nur 6 Mann am Leben. Wir alle haben uns ergeben.“

Der gefangene Gefreite Frey, 7.Zug des 911.Regimentes der 349.deutschen Infanterie-Division, berichtet: „Unsere Division wurde aus Ostpreussen zusammengestellt. Dieser Tage erhielten wir den Befehl, die Russen anzugreifen. Die Russen empfingen uns mit schwerem Feuer aus Maschinengewehren und PAK. In vier Stunden wurde unser Zug vernichtet. Von 60 Mann kamen nur 14 Soldaten zurück. Die anderen Abteilungen erlitten ebenfalls schwere Verluste. Am nächsten Tag unternahmen wir wieder mehrere Vorstösse. Aber wieder hatten wir keinen Erfolg.“

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