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Die Lage an den Fronten am 17. November 1944

Im Laufe des 17. Novembers nahmen unsere Truppen in Ungarn nach Kämpfen die Stadt und den Eisenbahnknotenpunkt Füzesabony sowie einige umliegende Ortschaften ein. An den anderen Frontabschnitten gab es keine Veränderungen. Am 16. November vernichteten unsere Truppen 16 deutsche Panzer. Bei Luftkämpfen und durch Luftabwehrfeuer wurden 44 Flugzeuge des Gegners abgeschossen. Die Stadt Füzesabony liegt an der Fernstraße Budapest Miskolc und war ein wichtiger Verteidigungspunkt des Gegners. Die Deutschen führten frische Verbände in den Kampf und leisteten erbitterten Widerstand. Unsere Einheiten schlugen die Gegenattacken der Hitleristen zurück und marschierten unbeirrbar voran. Bei den Kämpfen erlitt der Gegner schwere Verluste. Über eintausend Hitleristen sowie 13 Panzer wurden vernichtet. Über 500 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen.

Wegen des verbesserten Wetters nahm die Luftwaffe wieder aktive Kampfhandlungen auf. Unsere Bomber führten Schläge gegen die Kampfverbände und den anrückenden Nachschub des Feindes aus.

In Ostpreußen bemerkten unsere Aufklärer, dass sich in einem Wald feindliche Infanterie sammelte. Sowjetische Granatwerfer eröffneten das Feuer und vernichteten das Ziel. Viele Hitleristen wurden vernichtet, die anderen ergriffen die Flucht. Unsere Kampfflieger entdeckten in einer Ortschaft in Ostpreußen eine weitere Ansammlung von Fahrzeugen und Infanterie. Die sowjetische Luftwaffe startete einen schweren Bombenangriff auf die Deutschen und beschoss sie anschließend mit Kanonen und Maschinengewehren.

Der auf die sowjetische Seite übergelaufene Soldat der 252. Deutschen Infanterie-Division George P. berichtete: “Ich bin eine Franzose aus Straßburg. Mein Vater diente im vergangenen Weltkrieg der französischen Armee. Er kämpfte heldenhaft und wurde mit drei Medaillen ausgezeichnet. Ich war zwei Jahre Zwangsarbeiter in Deutschland. Ende Juni 1944 wurde ich zwangsweise in die deutsche Armee einberufen. Von ganzem Herzen hasse ich die Deutschen und glaube, dass kein Franzose das Recht hat, das Unglück zu vergessen, das Hitlers Deutschland über Frankreich brachte. Ich will mich an den Deutschen dafür rächen, dass sie mich zwangen, für sich zu arbeiten und mir dann eine verhasste deutsche Uniform anzuziehen. In der deutschen Fabrik habe ich mich mit sowjetischen Kriegsgefangenen und Zivilisten angefreundet, die in die faschistische Sklaverei verschleppt wurden. Als ich in die deutsche Armee einberufen wurde, beschloss ich, auf die Seite der Russen überzulaufen.”



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