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Die Lage an den Fronten am 18. November 1944

Im Laufe des 18. Novembers nahmen unsere Truppen in Ungarn mehrere Orte ein. Der Gegner führte die 1. Panzerdivision in den Kampf und startete eine Reihe von Gegenangriffen. Unsere Truppen schlugen alle Attacken der Hitleristen zurück. Bei ihrem Vormarsch vertrieben die sowjetischen Einheiten die Deutschen aus der Siedlung Hort und schnitten eine für den Gegner wichtige Chaussee ab. Auf dem Schlachtfeld blieben etwa 800 feindliche Leichen zurück. An der Bahnstation Mende setzte ein Panzerzug des Gegners 500 Infanteristen ab. Unsere Kämpfer umzingelten sie und vernichteten alle Deutschen. In Ostpreußen schlichen sich Gardisten aus der Einheit von Offizier Selnin nachts an zwei Häuser, in denen die Deutschen Geschütze postiert hatten und begannen einen Überraschungsangriff.

Die Hitleristen leisteten Widerstand und wurden vernichtet. Die Gardisten sprengten die Geschützpunkte des Gegners und kehrten ohne Verluste zu ihrer Einheit zurück.

Südöstlich der Stadt Augustow überfiel die Aufklärer-Gruppe von Unterleutnant Winogradow in der Nacht Posten des Feindes. Über 20 Deutsche wurden im Nahkampf getötet, die anderen flüchteten. An einem anderen Frontabschnitt eröffneten Artilleristen das Feuer auf die vordersten Verteidigungslinien des Gegners.

Die Hitleristen bemühen sich, die großen Verluste aufzufüllen, die die deutsche Armee an der sowjetisch-deutschen Front erleidet. Das deutsche Oberkommando ruft alle Männer zwischen 16 und 60 Jahren ein, auch solche, die bei den vorhergegangenen Mobilmachungen für untauglich befunden wurden. Gefangene berichten, dass die Militärs in der letzten Zeit einige Luftwaffen- und Luftabwehreinheiten auflösen und die Soldaten zur Infanterie schicken. Der gefangene Rottenführer der SS-Panzerdivion “Eike” Reinhold Sonntag erzählte: “Ich bin Luftfahrttechniker und diente beim 30. Bomber-Geschwader in Belgien. Im September wurde das Geschwader aufgelöst. Mit einer Gruppe von 150 Mann wurde ich nach Freistadt geschickt. Dort kamen jeden Tag neue Soldaten aus geschlossenen Fliegerschulen und aufgelösten Luftwaffeneinheiten an.”

Der gefangene Obergefreite der 24. Deutschen Infanterie-Division Artur Naumann erklärte: “Ich diente in einer Geschützbatterie an der Küste der Insel Seeland in Dänemark. Völlig unerwartet wurde ich an die sowjetisch-deutsche Front verschickt. Mit mir zusammen fuhren 400 Matrosen, die zuvor auf deutschen Schiffen in Dänemark dienten. Die Matrosen waren unzufrieden damit, dass sie zur Infanterie geschickt wurden. Oft waren böse Flüche auf Hitler zu hören.”



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