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Die Lage an den Fronten am 23. November 1944

In der Nacht auf den 23. November unternahm unsere Fernbomber-Flotte einen massierten Angriff auf den Hafen Liepaja (Libawa/Libau). Als Ergebnis des Bombardements entstanden im Hafen viele Brände, die von Explosionen begleitet wurden. Besonders schwere Feuer wurden im Nordteil des Kriegshafens und im Neuen Hafen im Bereich der Lagerhäuser der Hafenverwaltung bemerkt. Bombenexplosionen wurden auch zwischen den deutschen Frachtern bemerkt, die dort vor Anker lagen. Auf der Insel Saaremaa (Ösel) wurden die Deutschen aufgrund der entschlossenen Angriffe der sowjetischen Einheiten aus mehreren Stellungen verjagt. Auf dem Schlachtfeld blieben über 200 feindliche Leichen zurück. Innerhalb einiger Tage des Kampfes wurden von unseren Truppen den Deutschen 50 Geschütze, 70 Maschinengewehre und 55.000 Geschosse und Minen abgenommen.


In der Tschechoslowakei, nördlich und nordwestlich der Stadt Tschop, sind unsere Truppen im Angriff. Die Deutschen versuchten das Vordringen der sowjetischen Einheiten in die Tiefe ihrer Verteidigungslinien aufzuhalten. Sie hatten zuvor in diesem Bereich stark befestigte Widerstandspunkte angelegt. Steingebäude in den frontnahen Dörfern wurden von den Hitleristen in Feuernester verwandelt. In den unteren Etagen stehen Geschütze und auf den Dachböden Maschinengewehre. Nachdem in die Verteidigung des Feindes eine Bresche geschlagen war, stürmten unsere mobilen Einheiten vor, umgingen die feindlichen Stützpunkte und schlossen sie ein. Die sowjetischen Kämpfer griffen die Deutschen von allen Seiten an und zwangen sie nach harten Kämpfen, die Waffen zu strecken und sich gefangen zu geben. Mit wachsendem Erfolg bewegten sich unsere Truppen um 15 Kilometer nach vorn und übernahmen die Stadt Tschepel und 30 weitere Ortschaften.

In Ungarn eroberten Einheiten der n.-ten Abteilung die Ortschaft Tokaj, die am westlichen Ufer der Theiß liegt. Unsere Einheiten schlugen die Hitleristen am Berg Tokaj und eroberten nach hartnäckigen Kämpfen die Bahnstation und die Ortschaft Tarcal.

Unsere Bomber und Jagdbomber griffen kämpfende und nachrückende Einheiten des Gegners an. In Luftkämpfen und durch Artilleriefeuer wurden 14 deutsche Flugzeuge abgeschossen.

Der auf die Seite der Roten Armee übergelaufene Stabschef der 1. ungarischen Panzerdivision, Hauptmann Palffi erklärte: „Das schnelle Vordringen der sowjetischen Streitkräfte von Südosten kam für die Ungarn wie die Deutschen völlig unerwartet. Niemand erwartete, dass die Russen so schnell Rumänien und die Transsylvanischen Alpen durchstoßen. Der Kommandeur der 3. ungarischen Armee, Generalleutnant Geißler, sagte vor kurzem: ’Das Schicksal Ungarns entschied sich im Gebiet von Debrecen. Jetzt ist die Niederlage Ungarns unausweichlich’“.




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