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Die Lage an den Fronten am 25. November 1944

Im Laufe des 25. Novembers nahmen unsere Truppen nach Kämpfen auf dem Gebiet der Tschecheslowakei nordwestlich und westlich der Stadt Tschop die Ortschaften Deutsch Poruba, Jowsa Kuschin, Klokotschow, Gaschen, Jastrebe, Injatschowze, Botjany, Kleiner und Großer Tarkan ein. In Ungarn nahmen unsere Truppen die Ortschaften Oreg-Tschanalosch, Kakasch, Tarna St. Maria, Kerekcharas und Demant in Besitz. An den anderen Frontabschnitten wurde Aufklärung betrieben und es kam zu einer Reihe kleiner Gefechte.Während des 24. Novembers haben unsere Streitkräfte 56 deutsche Panzer und 27 Flugzeuge abgeschossen.

In der Tschecheslowakei, nordwestlich der Stadt Tschop führten sowjetische Kräfte erbitterte Kämpfe am Fuße des Berges Cerna Hora (Schwarzberg). Ungeachtet des schlechten Wetters und der Unwegsamkeit des Geländes konnten unsere Truppen den Feind umgehen. Über einige Gebirgsbäche übersetzend gelangten die sowjetischen Truppen in den Rücken des Gegners und unternahmen einen Überrraschungsangriff auf die Deutschen. Auf dem Schlachtfeld blieben 200 feindliche Leichen zurück. 360 deutsche Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen, 13 Geschütze, elf Traktoren, zwei Munitionsdepots und andere Trophäen erbeutet.

Im Westen der Stadt Tschop vertrieben unsere Truppen den Gegner aus den Ortschaften Kleiner und Großer Tarkan am Westufer der Theiß. Die sowjetischen Teile, die gestern die Bahnstation Cerna in Besitz genommen haben, eroberten elf Lokomotiven und 65 Waggons.

In Ungarn überquerten unsere Truppen den Fluss Gernad und vertrieben den Gegner aus der Ortschaft Oreg-Tschanlosch, zehn Kilometer nordöstlich von Miskolc. Deutsche Gegenangriffe blieben erfolglos. Insgesamt wurden bei den Kämpfen in Ungarn 1.200 Soldaten und Offiziere des Gegners gefangene genommen, 18 Panzer und Geschütze auf Selbstfahrlafetten vernichtet und 950 Gefangene genommen.

An der ukrainischen Front wurde der Gegner nach einem Überraschungsangriff der n.-ten Einheit von den Höhen vertrieben. An anderer Stelle vernichtete die Artelleriebatterie von Offizier Starostin eine Kolonee deutscher Infanteristen.

Die Ostseeflotte der Roten Armee versenkte mehrere gegnerische Transportschiffe.

Der gefangene Oberst der 23. ungarischen Infanteriedivision Bela Madjaroschi erklärte: „Der Angriff der sowjetischen Truppen hat uns völlig überrumpelt. Als wir auswichen, verfolgten uns die Russen und gaben uns keine Möglichkeit, uns auf einer neuen Verteidigungslinie festzusetzen. Es drohte eine Einkreisung...in den Einheiten herrschte Panik.“
Ein anderer ungarischer Offizier erklärte: „Den Deutschen sind die Interessen Ungarns völlig egal. Sie benutzen unser Land für ihre selbstsüchtigen Ziele...“

Die 1. und 2. Rotte eines ungarischen Flussverteidigungsbataillons lief völlig auf die Seite der Roten Armee über.



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