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Die Lage an den Fronten am 26. November 1944

Die Streitkräfte der 4. Ukrainischen Front nahmen auf tschecheslowakischem Territorium die wichtigen Kommunikations- und Verkehrsknotenpunkte Michaljowze und Gumenne sowie 60 weitere Ortschaften ein. Trotz erbitterten Widerstandes des Gegners drangen die sowjetischen Truppen etwa 20 Kilometer vor. Der Feind musste große Verluste hinnehmen. Bei den Deutschen wurden 14 Geschütze, sieben Lokomotiven, 350 Eisenbahnwaggons u.a. erbeutet. 560 deutsche Soldaten und Offiziere wurden gefangen genommen. In Ungarn eroberten unsere Truppen nach schweren Kämpfen die Stadt Chatwan. Der Feind hatte die Stadt in ein gewaltiges Widerstandsnest verwandelt. Die deutsche Führung hatte befohlen, die Stadt unter allen Umständen zu halten. Unserer Kavallerie gelang es, nachts eine Brücke über den Fluss Sadjba zu nehmen und den Rückzugsweg der feindlichen Garnison abzuschneiden.

Sowjetische Infanterie und Panzer griffen die Deutschen von Süden und Südwesten an und drangen in die Stadt vor. Der Feind wurde vernichtet.

Südwestlich der Stadt Jelgawa (Mitawa) griffen unsere Aufklärungskräfte den Feind an. Sie zerschlugen den erbitterten Widerstand des Feindes und erbeuteten acht Feldgeschütze und neun Maschinengewehre. 40 Gegner wurden gefangen genommen.

In Ostpreußen vereitelte unsere Truppen den Versuch deutscher Infanteristen, in den Raum der n.-ten Teile einzudringen.

Sowjetische Flieger bombardierten die Eisenbahnstation Treuburg. Auf dem Gelände kam es zu mehreren Explosionen und Bränden.

In Jugoslawien nahmen unsere Truppen eine Gruppe deutscher Soldaten der 44. deutschen Infanteriedivision gefangen. Einer der Gefangenen, Obergefreiter Alois Setschegi sagte aus: „Unsere Division kämpfte die letzte Zeit in Italien. Vor kurzem wurde uns gesagt, dass Teile der Division zur Erholung nach Österreich geschickt werden. Schnell stellte sich heraus, dass die Führung uns betrogen hatte. Anstatt nach Österreich wurden wir nach Jugoslawien verlegt. Am 14. November wurde uns der Angriff auf russische Positionen befohlen. Die Attacke schlug fehl. Schwere Verluste, vor allem im 2. Bataillon. Vor dem Kampf hatte jede Rotte 80 Soldaten. Nach dem Kampf waren die Einheiten auf zwölf, zehn oder sogar fünf Soldaten geschrumpft.“

Gefangene Soldaten der 31. SS-Infanteriedivision berichteten: „Unsere Einheit wurde im September aufgestellt und mit Deutschen, die in Jugoslawien leben aufgefüllt. Während es in den ersten Jahren viele Freiwillige gab, will jetzt kaum noch jemand kämpfen. Als die Division an die Front geschickt wurde, kam es zu Desertationen. Diese setzten sich auch fort, als bewaffnete Mot-Schützen die Division eskortierten.“



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