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Die Lage an den Fronten am 12. Dezember 1944

Im Lauf des 12. Dezember eroberten unsere Streitkräfte nördlich und nordwestlich der Stadt Miskolc mit Sajo-Szentpeter einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt und Bergbau-Ort. Nordöstlich von Budapest übernahmen unsere Truppen in Folge harter Kämpfe die Stadt und den Eisenbahnknotenpunkt Gödöllö. Nachdem sie zahlreiche Befestigungen und Hindernisse überwunden hatten, stürmten die sowjetischen Einheiten heute die Stadt, die ein stark befestigter Stützpunkt der Deutschen war und den Zugang nach Budapest von Nordosten deckte. Die feindliche Besatzung der Stadt ist zerschmettert, Gödöllö von den deutsch-ungarischen Truppen gesäubert. Allein im Vorfeld der Stadt ließ der Gegner über 400 Leichen seiner Soldaten und Offiziere sowie 18 getroffene und ausgebrannte Panzer zurück.

Im Laufe des 10. und 11. Dezember nahmen die Truppen der 2. ukrainischen Front 1.850 deutsche und ungarische Soldaten gefangen. Auf diese Weise wurden während des Vorrückens vom 5. bis 11. Dezember im Gebiet Budapest und nördlich davon durch die Soldaten der 2. ukrainischen Front 7.450 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere gefangen genommen.

Westlich der Stadt Jelgava (Mitau) versuchte die Infanterie des Feindes in kleinen Gruppen Aufklärung zu betreiben. Unsere vordersten Einheiten zerstreuten die feindlichen Aufklärer mit Gewehr- und MG-Feuer und vernichteten dabei über 100 deutsche Soldaten und Offiziere. Es wurden Gefangene gemacht. Die Artilleristen der n.-ten Einheit vernichteten drei Geschütze, acht Maschinengewehrnester und zerstörten zwei Unterstände des Feindes.

In Ostpreußen kam es nur zu seltenen Schusswechseln unter Einsatz von Artillerie, Granatwerfern, Maschinengewehr und Feuerwaffen. Die Granatwerferbesatzungen der n.-ten Einheit unternahmen einen Feuerüberfall auf eine Ansammlung der deutschen Infanterie und vernichteten einige Dutzend Hitleristen. Die Garde-Flieger Oberleutnant Schinkarenko, Unterleutnant Wolkodaw, Oberleutnant Buschman und Leutnant Smirnow zerstörten mit dem Feuer ihrer Bordkanonen eine Lokomotive und elf Güterwaggons des Feindes.

Seit dem 11. Dezember vernichteten unsere Truppen 43 deutsche Panzer. In Luftkämpfen und durch Artilleriefeuer wurden 32 feindliche Flugzeuge abgeschossen.



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