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Die Lage an den Fronten am 16. Dezember 1944

In der Gegend um Miskolc nahmen unsere Truppen die Eisenbahnstation Scharosch-Patak und weitere 30 Ortschaften ein. In den Kämpfen am 15. Dezember hatten unsere Einheiten 810 deutsche Soldaten gefangen genommen. An anderen Fronatabschnitten ist die Lage unverändert, in Luftkämpfen wurden 58 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Die Kriegsflotte versenkte drei deutsche Minenboote mit einer Wasserverdrängung von insgesamt 4.400 Tonnen und sechs Transportschiffe mit einer Tonnage von 24.000 t in der Ostsee unweit von Libau. Außerdem wurde ein 5.000-Tonner beschädigt.

Westlich der Stadt Mitawa vernichteten unsere Artillerieeinheiten zehn deutsche Unterstände und einige Feuernester. Unsere Luftwaffe flog einen erfolgreichen Angriff auf den Flughafen der Stadt Saldus. Zehn feindliche Flugzeuge wurden vernichtet, sechs beschädigt.

An der 1. Ukrainischen Front attackierten zwei Kompanien der Hitleristen unsere Verteidigungsstellungen. Die zwölf sowjetischen Kämpfer nahmen den ungleichen Kampf auf und schlugen den Feind zurück. Dieser verlor mehrere Dutzend Soldaten und geriet beim Ausweichen auch noch in unser Artilleriefeuer. Der Großteil der Hitleristen wurde vernichtet.

Im Baltikum wurde der Bataillonskommandeur einer deutschen Infanteristendivision, Franz Kredidenweiß, gefangen genommen. Der Gefange sagte aus, dass er lange in der Luftwaffe gedient habe und dort mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde. Als Fazit sagte der Offizier aus: „Deutschland hat den Krieg schon verloren. Das ist so sicher, wie zwei mal zwei vier ist. Es gibt keine Hoffnungen auf den Sieg der deutschen Armee mehr.“



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