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Die Lage an den Fronten am 18. Dezember 1944

Im Verlauf des 18. Dezember säuberten unsere Truppen nordöstlich der Stadt Miskolc eine bewaldete Hügelregion von den Gegnern. Während ihres Vormarsches nahmen sie sechs Ortschaften und zwei Eisenbahnstationen ein. Gleichzeitig besetzten unsere Truppen nördlich und nordwestlich von Miskolc mehr als 30 Ortschaften und zwei Eisenbahnstationen. Unsere Truppen bewegten sich auf einer Front von 110 Kilometer Länge in Richtung der ungarisch-tschechoslowakischen Grenze. Nach der Grenzüberschreitung nahmen die Truppen auf dem Territorium der Tschechoslowakei neun Ortschaften und eine Eisenbahnstation ein.

In einem Bezirk unternahmen die sowjetischen Schützeneinheiten in der Nacht ein Umgehungsmanöver und starteten von hinten eine Blitzattacke, durch die ein deutsches Reserve-Regiment vernichtet wurde. Nach erfolgreichem Manöver nahmen unsere Truppen einige Ortschaften ein, darunter auch den Straßenknotenpunkt Janok, der 25 Kilometer südwestlich der Stadt Kosice liegt.

An einem Abschnitt bereiteten die zurückweichenden Deutschen die Sprengung von drei Brücken vor. Dies wurde von sowjetischen Aufklärer bemerkt, die diese Meldung an die Pioniere des Unterleutnants Aschabadse weitergaben. Unsere Kämpfer überfielen die deutschen Brückenwächter und vernichteten sie. Die sowjetischen Kundschafter und Pioniere konnten die Brücken bis zum Eintreffen der nachrückenden Truppen halten.

In Ostpreussen starteten unserer Infanterietruppen Kundschafteraktionen. Scharfschütze Buinjakow bemerkte aus einem Versteck heraus, dass sich in einer Talsenke eine gegnerische Infanterietruppe sammelte. Er meldete dies seinem Kommandeur. Die Deutschen wurden mit Granatwerfern beschossen. Die Hitleristen flüchteten in ihre Unterstände. Scharfschütze Buinjakow eröffnete das Feuer und tötete drei deutsche Soldaten.

Südlich der Stadt Pultusk versuchte der Gegner, an einem Frontabschnitt unsere Stellungen auszukundschaften. Die sowjetischen Kämpfer, die sich in Wachstellung befanden, ließen die Deutschen herankommen und eröffneten dann heftiges Maschinengewehrfeuer. Die Hitleristen zogen sich hastig zurück. Viele von ihnen kamen im Minenfeld ums Leben. Vor unseren Stellungen blieben die Leichen von 60 Soldaten und Offizieren zurück.

Ein Verband unserer Flugzeuge flog einen Angriff gegen eine Wagenkolonne des Gegners. Durch Bombenabwurf und Maschinengewehrfeuer der sowjetischen Piloten wurden zehn deutsche Kraftwagen zerstört. Des Weiteren attackierten unsere Piloten deutsche Eisenbahntransporte und zerstörten zwölf Waggons.



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